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Kronike29 Nëntor 2025, 17:07

Operation mit Italien/ Von Visi i Pojë bis Leba e Musaj, "Corriere Della Sera" zeigt die Rolle der Albaner und der 2 Drogenbasen auf

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Operation mit Italien/ Von Visi i Pojë bis Leba e Musaj, "Corriere

Italienische Medien berichten weiterhin über Details der SPAK- und Anti-Mafia-Operation...

Italienische Medien haben vor einigen Tagen weitere Einzelheiten zu der Operation veröffentlicht, die sich gegen ein albanisches Netzwerk richtete, das Drogen in das Nachbarland und anschließend in EU-Länder schmuggelte.

Laut „ Corriere Della Sera “ handelte es sich bei den beiden „Basen“, in denen die Drogen in Brescia gelagert wurden, um ein Lagerhaus einer Baufirma in Palazzolo und eine Reihe von Tiefgaragen in Rovato.

Eduart Leba, ein 38-Jähriger aus Durrës, arbeitete für das Bauunternehmen, das später in Palazzolo als Umschlagplatz diente – offenbar ohne Wissen des Eigentümers. Er war für die Annahme, Lagerung und den Vertrieb von Kokainlieferungen zuständig. Sein Landsmann Risardo Musaj, 24, soll das Lager in Rovato geleitet haben: „Er nahm Kokainlieferungen vom Kurier entgegen, lagerte und verteilte sie, bezahlte den Kurier und kassierte das Geld nach dem Verkauf der Drogen.“ An der Spitze dieser Organisation stand der 48-jährige Elvis Doçi (Visi i Pojës): Er gilt als „Anstifter und Leiter der Organisation und pflegte Kontakte zu internationalen Drogenhändlern. Er entschied über die Importe nach Italien und legte Menge, Zeitpunkt und Preis fest. Er gab den anderen Mitgliedern Anweisungen, die ihn unverzüglich über die Ergebnisse der Importe und die Einnahmen aus dem Vertrieb informieren mussten “, heißt es in dem Artikel.

Neun weitere Albaner, die in der zweiten Phase der Ermittlungen im Fokus standen, lebten in Marcheno, Brescia, Sarezzo, Capriolo, Castel Mella, Erbusco und Paratico. Die Finanzpolizei identifizierte Lieferungen von bis zu einhundert Kilogramm Kokain, die aus Südamerika über die Häfen Nordeuropas eintrafen und anschließend auf dem Landweg verteilt wurden. Das Heroin hingegen stammte vom Balkan und wurde per Bus transportiert. Die kriminelle Vereinigung erhielt Informationen direkt aus Albanien, wo die Einnahmen in bar über sogenannte „Geldsafes“ zurückgeschickt wurden.

Unter den Verdächtigen befindet sich ein Geschäftsmann aus Bergamo, der im Verdacht steht, Lkw und Fahrer bereitgestellt zu haben. Auch ein 44-jähriger Mann aus Lecce, der als mutmaßlicher Kontaktmann zwischen albanischen Schleusern und Sacra Corona Unita fungierte, wurde festgenommen.

Im Zuge der Ermittlungen beschlagnahmten die Feuerwehr von Brescia und das Zentrale SCICO 550.000 Euro, zehn Autos, eine Pistole und 130 Kilogramm Drogen im Marktwert von 12 Millionen Euro. 

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