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Rajoni dhe Bota26 Janar 2026, 21:31

Welche Geheimwaffe setzten die USA in Venezuela ein?

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Welche Geheimwaffe setzten die USA in Venezuela ein?

Trump hat erklärt, dass die US-Streitkräfte eine Waffe eingesetzt haben, die er als „Discombulator“ bezeichnete.

Venezuelas Verteidigungsminister hat schwere Vorwürfe gegen die Vereinigten Staaten erhoben und erklärt, Washington habe Venezuela während der Entführung von Präsident Nicolás Maduro und seiner Frau Cilia Flores am 3. Januar als „Waffenlabor“ missbraucht. Laut seinen Angaben testeten die USA „fortschrittliche Militärtechnologien“, darunter auf künstlicher Intelligenz basierende Waffensysteme und Systeme, die zuvor noch nie auf dem Schlachtfeld eingesetzt worden waren.

Diese Aussagen wurden von der venezolanischen Zeitung El Universal berichtet, die Minister Vladimir Padrino López mit den Worten zitierte, dass bei dem Angriff etwa 47 venezolanische Soldaten sowie 32 kubanische Soldaten getötet wurden, von denen einige zu Maduros persönlicher Garde gehörten.

Unterdessen äußerte sich US-Präsident Donald Trump öffentlich zu einigen dieser Behauptungen und bezeichnete einige der im Zusammenhang mit den Operationen versprochenen Maßnahmen als „Spezialwaffen“. In einem Interview mit der New York Post sagte Trump, die US-Streitkräfte hätten eine Waffe eingesetzt, die er als „Discombulator“ bezeichnete, und fügte hinzu, er dürfe nicht näher darauf eingehen. Er erklärte, diese Waffe habe während der Operation zu „Ausfall von Geräten“ geführt, ohne weitere Details zu nennen.

Trump knüpfte damit an eine frühere Äußerung an, in der er von einer „Schallwaffe“ sprach, die seiner Aussage nach gegen Maduros kubanische Leibwächter eingesetzt worden sei. „Niemand sonst besitzt diese Waffe. Wir haben Waffen, von denen niemand etwas weiß“, sagte Trump und bezeichnete die Operation als „außergewöhnlich“.

Andererseits veröffentlichte das Weiße Haus die Schilderung eines venezolanischen Staatsbürgers – eines Wachmanns –, der angab, während des Angriffs eine sehr intensive Schallwelle gespürt zu haben, die bei einigen Kopfschmerzen, Nasenbluten und dem Gefühl, der Kopf würde explodieren, auslöste. Diese Schilderung wurde von internationalen Medien nicht bestätigt.

Welche Geheimwaffe setzten die USA in Venezuela ein?
Illustration des "Discombulators"

Militärexperten und Analysten betonen jedoch, dass es keine Beweise dafür gebe, dass die USA tatsächlich neue „Wunderwaffen“ oder bisher unbekannte Geräte eingesetzt hätten. Der Brüsseler Militäranalyst Elijah Magnier erklärt, dass es sich bei den von Offiziellen und Medien oft als „Schallwaffen“ bezeichneten Waffen in Wirklichkeit um hochentwickelte Schallsysteme wie LRADs (Long Range Acoustic Devices) handle, die zur Kontrolle von Menschenmengen, zur Abwehr von Schiffen oder zur Sicherung von Stützpunkten eingesetzt würden. Es handele sich dabei nicht um Waffen, die Elektronik oder Maschinen lahmlegen.

Magnier weist darauf hin, dass diese Geräte zwar Schmerzen, Schwindel oder körperliches Unbehagen verursachen können, aber weder Radarsysteme noch Kommunikationsnetze außer Gefecht setzen können. Außerdem zerstört „LRAD“ keine Geräte, sondern dient dazu, Menschen durch einen lauten Schall zu vertreiben.

Es gibt auch Geräte wie das Active Denial System (ADS), die mit Mikrowellenenergie arbeiten, um ein Brennen auf der Haut zu verursachen und Menschen zum Verlassen des Raumes zu zwingen. Diese Geräte beeinträchtigen jedoch weder Elektronik noch technische Systeme.

Experten zufolge zählen folgende Werkzeuge zu denjenigen, die technische Systeme „deaktivieren“ können:

Elektronische Kriegsführung : Störungen, die Radar, Kommunikationssysteme, GPS oder Sensoren beeinträchtigen.
Cyberoperationen: Angriffe, die Netzwerke und industrielle Steuerungssysteme sabotieren (wie die Stuxnet-Operation gegen den Iran).

Leistungsstarke Mikrowellenwaffen mit gerichteter Energie (z. B. das CHAMP-Projekt), die Elektronik beschädigen können, ohne physische Gewalt anzuwenden.

Munition aus Kohlenstoff-/Graphitfasern , die Stromausfälle und Blackouts in Stromnetzen verursachen kann.

Magnier weist darauf hin, dass diese Technologien in modernen Konflikten eingesetzt wurden, doch ihre Erprobung bedeutet nicht zwangsläufig, dass dies auch in Venezuela geschah. Er betont, dass der Einsatz solcher Systeme in der Regel geheim und begrenzt bleibt und die Ergebnisse oft falsch interpretiert werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Venezuelas Behauptungen über ein von den USA genutztes „Waffenlabor“ übertrieben sind und eher auf politischer Rhetorik und Spekulationen über Militärtechnologien als auf überprüfbaren Beweisen beruhen. Der Einsatz fortschrittlicher Militärsysteme in aktuellen Konflikten ist jedoch Realität, und große Staaten entwickeln und testen weiterhin neue Technologien im globalen Sicherheitsbereich. / Adaptiert von „Al Jazeera“

 

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