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Rajoni dhe Bota16 Qershor 2026, 21:38

Warum wandern Millionäre aus?

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Warum wandern Millionäre aus?
Illustratives Foto

165.000 Millionäre sind auf dem Weg – der globale Wettlauf um Kapital hat gerade erst begonnen.

Es sind unsichere Zeiten, selbst für Wohlhabende. Viele, die über genügend Vermögen verfügen, um aus steuerlichen, sicherheitstechnischen oder politischen Gründen ins Ausland umzuziehen, sind nun weniger überzeugt, sich in Dubai oder Hongkong oder gar in den USA oder Großbritannien niederzulassen. Dennoch heißen viele Regierungen weiterhin Ausländer mit Geld und Qualifikationen willkommen, und eine wachsende Branche spezialisierter Berater steht bereit, ihnen bei der Umsiedlung zu helfen.

Für diese Berater boomt das Geschäft. Laut dem Marktforschungsunternehmen New World Wealth zogen im vergangenen Jahr über 140.000 Millionäre um – die höchste jemals verzeichnete Zahl. Für dieses Jahr werden 165.000 erwartet. Gleichzeitig schätzt IMI, dass der Markt für Investitionsmigration, der sowohl vermögende Privatpersonen als auch Regierungen auf der Suche nach Investitionen und Fachkräften berät, bis 2025 ein Volumen von 40 Milliarden US-Dollar erreichen wird – doppelt so viel wie 2019.

Bis zur Eskalation der Spannungen zwischen dem Iran und den Golfstaaten war Dubai eines der beliebtesten Reiseziele und zog eine wachsende Zahl von Millionären an, hauptsächlich aus Südasien, aber auch aus Ländern wie Nigeria, Syrien und dem Libanon.

Laut Branchenvertretern wächst auch das Interesse an Einwanderung unter wohlhabenden Westlern. In Großbritannien suchten viele Gutverdiener nach der Pandemie nach Alternativen. Allein im Jahr 2025 bewarben sie sich bei 23 Investitionsmigrationsprogrammen ausländischer Regierungen, darunter das US-amerikanische EB-5-Programm sowie Programme in Grenada und Thailand.

In Europa treiben Sorgen um Vermögenssteuern immer mehr wohlhabende Menschen in die Abwanderung. Das Beratungsunternehmen Henley & Partners berichtete letztes Jahr, dass Frankreich, Deutschland und Spanien erstmals auf der Liste der Länder standen, die mehr Millionäre verloren als hinzugewonnen haben.

Die größte Veränderung findet jedoch in den Vereinigten Staaten statt, wo mehr als ein Drittel aller Menschen weltweit mit einem Vermögen von über 30 Millionen Dollar leben. Laut Rechtsanwalt Ronald Klasko haben sich die USA von einem Randmarkt zu einem Hauptmarkt für Anträge auf ausländische Staatsbürgerschaft und Aufenthaltsgenehmigung entwickelt. Seinen Angaben zufolge interessieren sich die meisten amerikanischen Mandanten für Europa, da sie sich Sorgen um die politische Entwicklung des Landes machen, einen alternativen Wohnsitz suchen oder ohne US-Pass reisen möchten.

Trotz dieser Bedenken zieht die USA weiterhin ausländische Investoren an. Die Nachfrage nach dem EB-5-Programm, das eine Mindestinvestition von 800.000 US-Dollar erfordert, ist nach wie vor hoch. Im Gegensatz dazu ist das Interesse am von Donald Trump propagierten „Gold Card“-Visum laut Experten aufgrund hoher Kosten und rechtlicher Unsicherheiten sehr gering.

Unterdessen versuchen auch andere Länder, diesen Markt zu erschließen. St. Vincent und die Grenadinen kündigten Ende letzten Jahres die Schaffung eines Staatsbürgerschaftsprogramms durch Investitionen an, während Usbekistan, die Malediven und Nauru Henley & Partners mit der Entwicklung ähnlicher Programme beauftragt haben.

Allerdings heißen nicht alle Länder ausländische Investoren weiterhin willkommen. Spanien schaffte im Januar 2025 sein Investitionsaufenthaltsprogramm für 500.000 Euro ab, um Spekulationen auf dem Immobilienmarkt einzudämmen. Im April urteilte der Europäische Gerichtshof, dass Maltas Staatsbürgerschaftsprogramm durch Investitionen gegen europäisches Recht verstößt. Argentinien gab ebenfalls Pläne für ein ähnliches Programm auf, während Portugal die Wartezeit für die meisten Einwanderer auf einen Pass von fünf auf zehn Jahre verlängerte.

Experten weisen darauf hin, dass immer mehr Regierungen unter Druck geraten, die Kontrollen von Antragstellern zu verschärfen. Laut Ronald Klasko ist die zentrale Frage, ob ein Staat die Personen, denen er Pässe oder Aufenthaltsgenehmigungen ausstellt, tatsächlich kennt.

Geopolitische Unsicherheit bereitet nicht nur Staaten, sondern auch Wohlhabenden Sorgen. Dennoch heißen viele Länder sie weiterhin willkommen, und die globale Investitionsmigrationsbranche profitiert von diesem wachsenden Trend. / Adaptiert aus „The Economist“

udhetime milionere

1 Komente

  1. 1
    1rh

    Shume interesante..sidomos ne kete moment ????

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