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Rajoni dhe Bota30 Tetor 2025, 09:49

"Sind hier Türken?"

Shkruar nga Diplomatico | Pamfleti.net
"Sind hier Türken?"
Podgorica /

Ein alter Satz schürt den Geist des Hasses in Montenegro und der gesamten Region.

Ein Satz, der einst den Beginn ethnischer Gewalt markierte, ist nach Montenegro zurückgekehrt: „Sind hier Türken?“ Diese Frage, die in den 1990er Jahren Angriffe auf muslimische Cafés und Geschäfte begleitete, wird nun in anderen, moderneren Formen wieder gestellt, jedoch mit dem gleichen Ziel: den „Feind im Inneren“ zu identifizieren.

Der Historiker und Publizist Šerbo Rastoder warnt in einer Kolumne für die Zeitung „Vijesti“, dass sich in Montenegro eine neue Form des Neofaschismus entwickle, in der der Hass auf „den Anderen“ mit Patriotismus gerechtfertigt werde, während die Institutionen schwiegen.

Seinen Angaben zufolge zeigt der jüngste Fall in Podgorica, wo ein Politiker fälschlicherweise behauptete, dass „100.000 Türken“ in Montenegro leben, dass ethnische Lügen zu politischen Waffen umfunktioniert werden.

Noch besorgniserregender als die Propaganda selbst ist das Fehlen einer institutionellen Reaktion, wodurch dieses feindselige Klima akzeptabel erscheint.

„Montenegro“, schreibt Rastoder, „bereitet seinen Appell an den Antifaschismus vor.“

Im Wesentlichen ist „Türke“ keine konkrete Nationalität mehr, sondern ein Symbol für all jene, die nicht dem Mythos der „reinen Nation“ entsprechen: Muslime, Albaner, Bosniaken oder jede andere Minderheit, die ihre Identität bewahrt.

Dies ist der Archetyp des Hasses, den der Balkan nicht heilen kann und der heute durch die Sprache der sozialen Medien und des populistischen Nationalismus Gestalt annimmt.

Rastoders Warnung gilt für die gesamte Region: Der Faschismus kehrt nicht mit Panzern zurück, sondern mit gewöhnlichen Worten, die allmählich als „normal“ erscheinen. Und wenn der Staat schweigt, wiederholt sich die Geschichte.

Die Broschüre wendet sich entschieden gegen jede Form von ethnischem, religiösem oder kulturellem Hass in der Region. Die Geschichte des Balkans hat gezeigt, dass die Sprache der Ausgrenzung der erste Schritt zur Gewalt ist und dass nationalistische Propaganda – ob von der Regierung, der Opposition oder falschen „patriotischen“ Gruppen – das gefährlichste Mittel ist, unsere Gesellschaften arm und gespalten zu halten.

Heute, da in einigen Ländern der Region wieder Anzeichen einer Sehnsucht nach „nationaler Reinheit“ auftauchen, ist es die Pflicht der Medien, nicht zu schweigen. Denn Schweigen bedeutet Mittäterschaft. Und wir werden nicht schweigen. / Broschüre

a ka turq këtu

3 Komente

  1. F
    Feti Dema

    Por kur Serbët(Mali i Zi) nuk bashkëjetojnë dot me shqiptarët, dhe me pakicat e tjera gjuhësore dhe kulturore,le të ndahet Mali I Zi.

    1. a
      astrit

      Greket me emertesen turku me ide urrejtje nenkuptojne myslimanet, malazezet nuk e di se per ke e kane e kane per etnine turke apo per myslimanet shqiptar, bosnjak etj.

      1. A
        Alban

        As nuk na e njen hic se cfare thoni ju serbosllav te qelbur, tani pranojeni qe edhe pak vite ju kane ngelur te mbani trrojet tona, emertimet e juaja vetem na forcojne edhe na bojn me kembengules drrejt qellimeve tona per nje shqiperi etnike..

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