Die venezolanische Polizei muss jeden finden und verhaften, der den USA bei der Festnahme von Nicolás Maduro geholfen hat.
Dies geht aus dem Text eines Notstandsdekrets hervor, das seit Samstag in Kraft ist, aber erst heute veröffentlicht wurde.
US-Medien berichteten am Wochenende unter Berufung auf informierte Kreise, dass eine CIA-Quelle innerhalb der venezolanischen Regierung Maduros Aufenthaltsort in den Tagen vor der Operation überwacht habe.
Unterdessen erklärte UN-Generalsekretär António Guterres in einer Stellungnahme vor dem UN-Sicherheitsrat, er sei „zutiefst besorgt über eine mögliche Verschärfung der Instabilität“ in Venezuela infolge des US-Angriffs.
Die Erklärung wurde soeben in der außerordentlichen Sitzung dieses Gremiums von der UN-Untergeneralsekretärin für politische Angelegenheiten, Rosemary DiCarlo, verlesen.
Guterres räumte zwar ein, dass die Demokratie im Land seit langem „untergraben“ werde, betonte aber, dass es wichtig sei, die Grundsätze der Souveränität und der „Rechtsstaatlichkeit“ zu respektieren.
„Ich begrüße alle Bemühungen, die darauf abzielen, den Venezolanern einen friedlichen Weg in die Zukunft zu ermöglichen, und bin bereit, sie zu unterstützen“, fügte Guterres hinzu.
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