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Rajoni dhe Bota20 Shkurt 2026, 07:06

„Raketenstädte“: USA und Israel bereiten Szenario gegen Iran vor; mögliche Ziele für Angriffe

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„Raketenstädte“: USA und Israel bereiten Szenario gegen Iran
Illustration eines möglichen Angriffs auf den Iran

Das primäre Ziel ist die Neutralisierung der Luftverteidigung; der Fokus liegt auf ballistischen Raketen, Drohnen, unterirdischen Anlagen und dem Dilemma des politischen Einflusses in Teheran.

US-Präsident Donald Trump glaubt, dass die Androhung militärischen Drucks Iran zu einem Kurswechsel in den Atomverhandlungen zwingen könnte. Sollte dieser Versuch scheitern, dürften operative Pläne für einen Großangriff bereits vorliegen.

Dies berichtet das israelische Nachrichtenportal Ynet . Demnach ist sich Trump bewusst, dass ein Sturz des iranischen Regimes allein durch Luftangriffe kein realistisches Ziel darstellt. Eine deutliche Schwächung des Regimes könnte jedoch innenpolitische Proteste auslösen. Ein Militärschlag würde Teheran nicht zwangsläufig zu günstigeren Verhandlungsbedingungen zurück an den Verhandlungstisch bringen, doch dies bleibt eines der Ziele Washingtons.

Enge Abstimmung zwischen den USA und Israel

Da die Möglichkeit eines Angriffs als real angesehen wird, konzentriert man sich auf potenzielle Ziele. Laut Ynet arbeiten amerikanische und israelische Beamte eng zusammen. Aus den Erfahrungen der zwölftägigen direkten Konfrontation zwischen Israel und dem Iran im vergangenen Juni ziehen hochrangige Offiziere beider Länder Lehren und haben wochenlang Karten, Luftbilder und Geheimdiensterkenntnisse analysiert.

Israelische Medien weisen darauf hin, dass die durchgesickerten Informationen, die auf Meinungsverschiedenheiten zwischen Washington und Tel Aviv hindeuten – darunter Behauptungen, die USA hätten einen Angriff abgelehnt –, teilweise dazu dienten, in Teheran Verwirrung zu stiften und strategische Desinformation zu verbreiten. Sollte diese Koordination funktionieren, tragen beide Seiten eine gemeinsame Verantwortung für die jeweils anzugreifenden Ziele.

„Raketenstädte“: USA und Israel bereiten Szenario gegen Iran

Erstes Ziel: Neutralisierung der Luftabwehr

Laut einer Analyse von Ynet besteht das erste und dringlichste Ziel darin, die iranischen Luftverteidigungssysteme zu neutralisieren, um die Lufthoheit für amerikanische und israelische Flugzeuge zu gewährleisten.

Der Iran versucht, seine Luftverteidigungskapazitäten wiederaufzubauen, nachdem israelische Angriffe im vergangenen Jahr erhebliche Schäden angerichtet und der israelischen Luftwaffe einen sichereren Korridor über iranischem Territorium geschaffen hatten. Zur Stärkung seiner Verteidigung bräuchte Teheran moderne russische S-400-Systeme. Schätzungen israelischer Medien zufolge ist es jedoch unwahrscheinlich, dass Moskau diese geliefert hat, da es im Ukraine-Krieg involviert ist. Es gibt auch Berichte über chinesische Unterstützung, deren Umfang jedoch unklar ist.

Ballistische Raketen und Drohnen im Fokus

Ein weiteres wichtiges Ziel ist Irans Arsenal an ballistischen Raketen.

Für Israel liegt der Fokus auf Langstreckenraketen, die das eigene Territorium direkt angreifen können. Die Vereinigten Staaten konzentrieren sich hingegen auf Mittel- und Kurzstreckenraketen, die amerikanische Streitkräfte im Persischen Golf und regionale Verbündete treffen können.

Dem beschriebenen Szenario zufolge würden die USA auch die iranische Drohnenflotte zerstören. Bei einer solchen Operation würde jedes startfähige Fluggerät als Ziel gelten. Auch die Marine der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC) wäre Ziel eines Angriffs, um einen möglichen Blockadeversuch der Straße von Hormus, einem Schlüsselpunkt für den globalen Energietransport, zu verhindern.

„Raketenstädte“: USA und Israel bereiten Szenario gegen Iran

Das Dilemma des Regimewechsels

Dr. Raz Zimmt, Direktor des Iran-Programms am Institut für Nationale Sicherheitsstudien in Tel Aviv, steht dem Ziel eines Regimewechsels skeptisch gegenüber. Gegenüber Ynet betonte er, dass ein Regimewechsel ein übermäßig optimistisches Ziel sei.

Laut Zimmt streben die USA möglicherweise eine Destabilisierung des Regimes an, doch dieses Ziel sei ohne einen direkten Angriff auf die oberste Führung, einschließlich Ayatollah Ali Khamenei, schwer zu erreichen. Selbst bei einem Treffer auf das Hauptquartier der Revolutionsgarde und der Basij-Miliz, die inneriranische Proteste unterdrückt, hänge der Erfolg von der Reaktion der Bevölkerung ab. Zimmt schätzt, dass viele Iraner, die von den Ereignissen der letzten Wochen betroffen sind, ihr Leben nicht erneut riskieren werden, solange es keine klaren Anzeichen für eine tatsächliche Schwächung des Regimes gibt.

„Raketenstädte“: USA und Israel bereiten Szenario gegen Iran

Atomanlagen und „Raketenstädte“

Eine zentrale Frage bleibt, ob Irans Atomanlagen getroffen werden. Laut Zimmt sind die wichtigsten Urananreicherungsanlagen in Natanz und Fordow derzeit außer Betrieb, während Iran seine Verteidigung verstärkt hat.

Er erwähnt außerdem eine neue unterirdische Anlage südlich von Natanz, die tiefer gebaut wurde als die Anlage in Fordow, und es ist noch unklar, ob ausreichende Fähigkeiten für einen effektiven Angriff vorhanden sind.

„Raketenstädte“: USA und Israel bereiten Szenario gegen Iran

Die USA verfügen jedoch laut israelischen Medienberichten über die Mittel, um sogenannten „Raketenstädten“ – unterirdischen Anlagen und Tunnelsystemen, in denen ballistische Raketen gelagert und gestartet werden – schweren Schaden zuzufügen. /Adaptiert aus einer Broschüre /

 

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