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Rajoni dhe Bota 9 Prill 2026, 21:15

Vance und Rubio, Trumps zwei „Delfine“ im iranischen Sumpf!

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Vance und Rubio, Trumps zwei „Delfine“ im iranischen Sumpf!
Vance & Rubio

„Iranische Batak“ umfasst auch Trumps Nachfolger: Vance an vorderster Front, Rubio unter Druck auf die NATO

Die Krise mit dem Iran entwickelt sich zu einer wichtigen politischen Bewährungsprobe für die beiden von Donald Trump als seine Nachfolger auserkorenen Personen: Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio. Beide sind direkt in eine Situation verwickelt, die laut Medienberichten die Züge eines gescheiterten Waffenstillstands annimmt und nicht nur weltweit, sondern auch innerhalb des amerikanischen konservativen MAGA-Lagers selbst Spannungen erzeugt.

Die komplexeste Rolle wurde JD Vance übertragen, der laut jüngsten Berichten die von Pakistan vermittelten Verhandlungen mit dem Iran leitet. Diese Entwicklung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Vance selbst als einer der entschiedensten Gegner militärischer Interventionen gilt und dem isolationistischen Flügel der „America First“-Doktrin zugeordnet wird.

Während seiner politischen Karriere hat sich Vance wiederholt kritisch über die langjährigen Militäreinsätze der USA im Nahen Osten geäußert und sie als „endlose Kriege“ bezeichnet. Er wird mit Trumps Vorgehen in den Jahren 2015/16 in Verbindung gebracht, als dieser die Interventionen vorheriger Regierungen ablehnte. Laut US-Medienberichten versuchte Vance auch, Trump von einem militärischen Eingreifen im Iran abzubringen.

Er steht nun jedoch im Zentrum des diplomatischen Prozesses und bekleidet eine Position, die mit vielen Herausforderungen verbunden ist. Es ist unklar, ob er persönlich nach Islamabad reisen wird; Sicherheitsbedenken bestehen auch nicht, da er sich erst kürzlich in Budapest aufhielt, um den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán zu unterstützen.

Die Situation wird durch Spaltungen innerhalb des amerikanischen konservativen Lagers zusätzlich verkompliziert. Teile der MAGA-Basis und einflussreiche Persönlichkeiten wie Tucker Carlson und Megyn Kelly werfen dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu vor, den Waffenstillstand zu sabotieren, und betonen, dass die Fortsetzung der Militäroperationen im Südlibanon die Verhandlungen untergräbt.

Andererseits verfolgt die Trump-Regierung eine engere Annäherung an Israel. Der US-Präsident erklärte, der Libanon sei nicht Teil des Abkommens und unterstützt damit Netanjahus Linie. Dies bringt Vance in eine schwierige Lage zwischen innenpolitischem Druck und der offiziellen Linie des Weißen Hauses.

In diesem Kontext signalisierte Vance die Möglichkeit einer Spannungsreduzierung und deutete an, Israel könne seine Operationen im Libanon aussetzen, ohne jedoch Trumps Position direkt zu widersprechen. Die Verhandlungen begannen allerdings auf schwierigem Terrain und mit geringen Erwartungen.

Die Krise findet zudem in einem ungewöhnlichen Klima in den Vereinigten Staaten statt, wo die öffentliche Meinung dem Krieg von Anfang an ablehnend gegenüberstand. Anders als bei früheren Konflikten wie Vietnam oder Irak, wo der Widerstand erst mit der Zeit wuchs, war die Skepsis diesmal sofort spürbar.

Gleichzeitig wirft ein aggressiverer Flügel innerhalb der amerikanischen Politik Trump vor, voreilig nachgegeben zu haben, „die Arbeit unvollendet zu lassen“ und dem Iran Raum gegeben zu haben, Druck in der Straße von Hormuz auszuüben.

Während Vance diesem vielfältigen Druck ausgesetzt ist, erscheint Marco Rubios Rolle zurückhaltender, aber nicht weniger wichtig. Als Außenminister und gleichzeitig Vorsitzender des Nationalen Sicherheitsrats hat er dazu beigetragen, eine gemeinsame Front mit den arabischen Ländern zu wahren und Iran bei den Vereinten Nationen diplomatisch zu isolieren.

Rubio war jedoch auch in einem anderen heiklen Bereich involviert: den Beziehungen zur NATO. Bei einem Treffen mit Generalsekretär Mark Rutte in Washington signalisierte die US-Regierung Maßnahmen gegen europäische Verbündete, die Operationen gegen den Iran nicht unterstützten.

Nach der Argumentation des Weißen Hauses profitiert Europa am meisten von der Sicherheit von Energierouten wie der Straße von Hormus, hat aber nicht im gleichen Maße dazu beigetragen. In diesem Zusammenhang wurde die Möglichkeit erörtert, einige US-Militärbasen in Ländern wie Spanien zu schließen und Truppen in proamerikanischere Länder wie Polen und die baltischen Staaten zu verlegen.

Diese Situation ruft bekannte historische Spannungen innerhalb der NATO wieder in Erinnerung und spiegelt Spaltungen wider, die auch in früheren Krisen, vom Jom-Kippur-Krieg bis zur Intervention im Irak 2003, zutage getreten sind.

Die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass die Krise mit dem Iran nicht nur eine geopolitische Frage ist, sondern auch eine Bewährungsprobe für das innenpolitische Gleichgewicht in den USA und die transatlantischen Beziehungen darstellt, während die Verhandlungen weiterhin ungewiss und kompliziert verlaufen. /Adaptiert aus „Corriere della Sera“

vanc rubio

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