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Editorial19 Maj 2026, 10:33

Wir sind nicht einmal so gut wie Montenegro!

Shkruar nga Gjergj Zefi
Wir sind nicht einmal so gut wie Montenegro!
Milojko Spajic und Edi Rama /

Der albanische Premierminister spielt weiterhin die Rolle des europäischen Tribunen, während Montenegro seine Hausaufgaben macht: Brüssel, verärgert über die Propaganda, hat Podgorica grünes Licht gegeben und Tirana damit im Schatten einer selbstverschuldeten Niederlage zurückgelassen.

Das Signal, das Brüssel in den letzten Tagen nach Podgorica gesendet hat, ist nicht nur eine gute Nachricht für Montenegro; es ist ein historisches Dokument für die gesamte Region.

Die Bildung der ersten Arbeitsgruppe zur Ausarbeitung des Beitrittsabkommens seit siebzehn Jahren, begleitet von der direkten Aussage des Erweiterungskommissars, dass es „kein deutlicheres Signal gibt“, stellt Montenegro an die Schwelle zum großen europäischen Tor.

Während der montenegrinische Premierminister Milojko Spajic einen hartnäckigen, unermüdlichen, täglichen Reformprozess vorantreibt, der der Öffentlichkeit oft wenig gefällt, aber für den Druck aus Brüssel unerlässlich ist, leidet das offizielle Tirana weiterhin unter einer anderen chronischen Krankheit: den großen Worten, den oberflächlichen Witzen und der internationalen Arroganz des „globalen Führers“ Edi Rama.

Der überwältigende Kontrast ist unübersehbar.

Podgorica hat nicht bei jedem Besuch westlicher Beamter die Plätze mit europäischen Flaggen geschmückt. Es hat keine theatralischen Monologe gegen Brüssel inszeniert, um sie dann in der Innenpolitik zu konsumieren. Es hat die tägliche, technische und mühsame Arbeit geleistet; jedes abgeschlossene Verhandlungskapitel, jede Reform im Justiz- und Verwaltungswesen auf Tausenden von Seiten dokumentiert.

Im Gegenteil, Edi Ramas Albanien kennt nur leere Propaganda: große Schlagzeilen, epische Versprechungen und dann: Stille.

Seine ständigen Sticheleien gegen den „europäischen Moralismus“, seine Angriffe auf die „Verzögerungen in Brüssel“ und sein Schwanken zwischen einem ersehnten Europa und einem Europa, das mit der Eleganz eines frustrierten Premierministers beleidigt wird, haben Tirana zur Hauptstadt der Enttäuschung im Erweiterungsprozess gemacht.

Diplomatie verzeiht keine Ziellosigkeit. Und was jetzt geschieht, ist eine bittere Lektion für Albanien: Montenegro hat es ohne viel Aufhebens und ohne Podiumsdiskussionen geschafft, sich der EU anzunähern wie kein anderes Land in der Region, während Albanien, umhüllt von idiotischer Rhetorik und endlosen Fotos auf Gipfeltreffen, immer tiefer in den Abgrund rutscht.

Es entsteht der Eindruck, Rama sehe den Integrationsprozess nicht als institutionelle Verpflichtung, sondern als Bühne für seine persönliche Inszenierung; und die Europäer sollten seine Witze unkritisch bejubeln und seine Untreue verzeihen. Doch Brüssel ist nicht das Nationaltheater. Brüssel sendet Signale an diejenigen, die handeln, nicht an diejenigen, die nur reden und nicht zuhören.

Das Versagen des albanischen Premierministers wird nicht von einem politischen Gegner, sondern von der nüchternen Realität angeprangert: Montenegro, klein, müde und gebeugt, liegt nun vor Albanien. Derweil wurde der Premierminister, der sich selbst als „europäischen Strategen“ bezeichnete, gestürzt.

Mit jeder neuen antieuropäischen Tirade liefert er den EU-internen Skeptikern Argumente dafür, dass Albanien noch nicht reif genug sei; nicht aufgrund seiner Bevölkerungszahl, sondern aufgrund seines Führungsmodells. Denn in der europäischen Diplomatie wird Arroganz nicht verziehen.

Wir sind nicht einmal so gut wie Montenegro!

Und das ist keine Vorhersage mehr; es ist die Diagnose eines Scheiterns, in Großbuchstaben in Brüssel geschrieben. / Broschüre

as sa mali i zi nuk jemi gjergj zefi integrimi

6 Komente

  1. I
    Iona

    Per ne ka me shume lufte dhe interesa. Kemi me shume armiq se Mali zi. Kësaj thone te hyje me pare vajza se nena.

    1. r
      rty

      Ja edhe ti i gjete armiqte e jashtem. Ata na e kane fajin Bravo! ????????????

      1. T
        Toni

        Po moj shoqe po, ik ha sufllaqe

        1. E
          Edvinuk Ramkoqja

          Cdo popull meriton qeNverine qe ka. Ne meritojme KARAXHOZIN-FODULL Ed Ramafia. Shet PORDHE e FRYHET si gjeli n'maje t'plehut. Dhe ne fakt asht vete PLEHER.

          1. T
            Tony

            Mire e ke por ky gjeli ne maje te plehut po i pallon te gjitha pulat e fshatit e gjelat e tjere vetem lehin se u ka ikur zeri i te kenduarit ne mnjes.

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