Von investigativen Medien und Geheimdienstberichten veröffentlichte Daten deuten darauf hin, dass es zu der Zeit, als es von Nemesio Oseguera Cervantes, „El Mencho“, angeführt wurde, eine Zusammenarbeit zwischen mehreren albanischen Mafia-Clans und dem Kartell Jalisco Nueva Generación (CJNG) gab.
Nemesio Oseguera Cervantes, bekannt unter dem Spitznamen „El Mencho“ oder „Der Herr der Hähne“, Gründer und Anführer des Jalisco-Kartells der Neuen Generation (CJNG), der meistgesuchte Mann Mexikos und Nordamerikas, wurde am Wochenende getötet. Sein Tod schockierte Mexiko und löste Aufstände und Angriffe aus.
Dieses Ereignis hat internationale Ausmaße angenommen und macht deutlich, dass „El Mencho“ vielen Albanern, die in der Welt des Verbrechens aktiv sind, kein Unbekannter ist.
Es muss darauf hingewiesen werden, dass Berichte von Sicherheitsorganisationen konkrete Fälle identifiziert haben, in denen der Chef des Jalisco Nueva Generación (CJNG)-Kartells, Nemesio Oseguera Cervantes, El Mencho, direkte Verbindungen zu albanischen kriminellen Gruppen unterhält.
Im September 2022 gaben mexikanische Geheimdienste bekannt, dass eine Gruppe albanischer Geschäftsleute Geld im Auftrag der Sinaloa- und CJNG-Kartelle wusch. Diese Gruppe betrieb ein Netzwerk von Casinos und Investitionen in Mexiko.
Auch der Fall „Gato“ in Ecuador im Februar 2023. Bei der Operation zur Festnahme des ecuadorianischen Drogenhändlers Wilder Emilio Sánchez Farfán, bekannt als Gato, wurde auch der albanische Staatsbürger Artur Rrapaj verhaftet. Ermittlungsberichte und Polizeiaussagen deuten darauf hin, dass der in der Provinz Guayas operierende albanische Clan direkte Verbindungen zum CJNG-Kartell unterhielt. Rrapaj wurde als Mittelsmann zwischen der albanischen Mafia und der Gruppe „Nueva Generación“ beschrieben; laut Ermittlern kaufte die albanische Gruppe Kokain zu niedrigen Preisen in Lateinamerika, spionierte Lebensmittelexportunternehmen aus und organisierte in Zusammenarbeit mit dem CJNG den Transport zu europäischen Häfen.
Im Rahmen derselben Operation betonten die Behörden, dass dieses Netzwerk auch Verbindungen zum Sinaloa-Kartell und zur spanischen Devesa-Gruppe unterhielt, was beweist, dass der albanische Clan parallel mit mehreren mexikanischen Organisationen interagierte.
In einigen Fällen geben die Behörden jedoch an, dass albanische Gruppen unabhängig agieren und keine weiteren Kollaborateure akzeptieren; folglich unterhält nicht jeder Clan Verbindungen zum CJNG. / Broschüre
Lini një Përgjigje