Raketen, Vergeltungsschläge und zivile Opfer – die Region befindet sich in einer tiefen Krise…
Die militärischen Auseinandersetzungen zwischen den USA, Israel und dem Iran fordern in mehreren Ländern der Region immer mehr Opfer, während die Luft-, Raketen- und Marineoperationen nun schon den dritten Tag in Folge andauern.
Das Pentagon bestätigte den Tod von drei US-Soldaten und die schwere Verletzung fünf weiterer bei Einsätzen gegen iranische Ziele. Mehrere andere Soldaten erlitten leichte Verletzungen durch Granatsplitter und Gehirnerschütterungen, sind aber wieder im Dienst. Dies sind die ersten bestätigten amerikanischen Verluste seit Beginn der jüngsten Militäroperation.
In Israel meldeten die Behörden neun Tote bei iranischen Angriffen, unter anderem in der Stadt Beit Schemesch. Mindestens 40 weitere wurden verletzt, während die Luftverteidigungssysteme mehrere Raketen- und Drohnenangriffe abfingen.
In den Vereinigten Arabischen Emiraten bestätigten die Behörden drei Tote und 58 Verletzte infolge iranischer Angriffe und abgefangener Raketentrümmer. Die Flughäfen in Dubai und Abu Dhabi wurden beschädigt, was zu einer vorübergehenden Einstellung des Flugbetriebs und zur Strandung Tausender Reisender führte.
In Katar wurden Explosionen in der Nähe von US-Militärstützpunkten gemeldet. Die örtlichen Behörden bestätigten Sachschäden, die genaue Zahl der Opfer ist jedoch noch unklar.
Auch für den Iran berichten staatliche Medien von einer deutlich höheren Opferzahl durch die US-israelischen Angriffe. Laut iranischen Behörden wurden Dutzende Militärangehörige getötet, während bei einem Angriff auf eine Schule in der Stadt Minab Berichten zufolge fast 150 Menschen, darunter mehr als 100 Kinder, ums Leben kamen. Diese Angaben konnten nicht unabhängig überprüft werden.
US-Präsident Donald Trump erklärte unterdessen, dass bei der gemeinsamen Operation 48 führende Mitglieder der Islamischen Republik getötet worden seien. „48 Anführer wurden bei einem einzigen Schlag getötet, und die Dinge entwickeln sich sehr schnell“, sagte er in einem Interview mit Fox News und bezeichnete die Operation als großen militärischen Erfolg.
Die Gesamtzahl der Opfer steigt weiter an, mit bestätigten Todesfällen in mehreren Ländern der Region und einem hohen Risiko einer weiteren Ausbreitung des Konflikts im Nahen Osten. / Broschüre
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