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Rajoni dhe Bota26 Janar 2026, 22:41

Friedensrat oder der Traum, sich selbst zum Weltkönig zu ernennen?

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Friedensrat oder der Traum, sich selbst zum Weltkönig zu ernennen?
Illustratives Foto

Trump strebt mit seinem Friedensrat nach globaler Kontrolle.

Präsident Donald Trump hat aus seinem Bestreben, die mächtigste Person der Welt zu werden, kein Geheimnis gemacht. In einem Interview mit der New York Times im vergangenen April erklärte er, die einzige Grenze seiner Macht sei „meine Moral, mein Verstand“, womit er andeutete, dass ihn keine äußere Macht außer ihm selbst aufhalten könne.

Dieser Glaube an die eigene Überlegenheit ist ein wiederkehrendes Thema, das auch von Journalisten des Magazins „The Atlantic“ kommentiert wird. Laut ihnen haben die letzten vier Jahre mit Konfrontationen, Anklagen, einer Verurteilung in 34 Anklagepunkten und Attentatsversuchen dazu geführt, dass sich Trump gegenüber Herausforderungen, die andere oft zu Fall bringen würden, unverwundbar fühlt.

Letzte Woche stellte Trump in Davos, Schweiz, eine neue internationale Struktur vor, den sogenannten „Friedensrat“. Dieser soll laut seinen Angaben Stabilität fördern, glaubwürdige Regierungsführung wiederherstellen und Frieden in Konfliktgebieten schaffen. Zu den Mitgliedern des Rates gehören prominente Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik – darunter die Milliardäre Steve Witkoff und Marc Rowan, seine politischen Berater Jared Kushner und Marco Rubio, Robert Gabriel, Weltbankchef Ajay Banga und der ehemalige britische Premierminister Tony Blair.

Eine Analyse der Satzung des Gremiums macht jedoch deutlich, dass es sich nicht einfach um ein Forum für friedliche Diskussionen handelt, sondern um ein Instrument, das Trumps Vorstellung legitimiert, nur er allein könne die Weltpolitik nach seinen Maßstäben gestalten. Die Satzung legt fest, dass Trump der erste Vorsitzende des Gremiums und der Vertreter der Vereinigten Staaten sein wird und die alleinige Befugnis hat, die Unterorganisationen des Gremiums nach Bedarf zu gründen, zu ändern oder aufzulösen. Entscheidungen werden mit einfacher Mehrheit der Mitglieder getroffen, müssen aber vom Vorsitzenden bestätigt werden. In der Praxis bedeutet dies: Die Welt kann abstimmen, aber Trump entscheidet.

Das Gründungsdokument des Friedensrates spricht von nachhaltigem Frieden, „pragmatischer Urteilsfähigkeit“ und dem Mut, gescheiterte Institutionen aufzugeben. Doch anders als die Vereinten Nationen, die sich gezielt und strukturiert mit der Bewältigung zentraler Friedens- und Sicherheitsherausforderungen befassen, erwähnt der Friedensrat Gaza nicht, obwohl er ursprünglich zur Umsetzung des US-Wiederaufbauplans dort gegründet wurde. Stattdessen definiert er sich als „internationale Organisation, die den Frieden in von Konflikten bedrohten Gebieten fördern will“ – eine deutlich breitere und vagere Formulierung.

Mehrere westliche Länder haben ernsthafte Bedenken geäußert, dass das Gremium die Rolle und Legitimität der Vereinten Nationen infrage stellen könnte. Der französische Präsident Emmanuel Macron warnte beispielsweise am 19. Januar, dass ein solches Gremium mit weitreichenden Befugnissen die Grundprinzipien der UN-Charta verletzen könnte. Trump soll daraufhin mit der Drohung von Zöllen von bis zu 200 % auf französische Produkte wie Wein reagiert haben – ein deutliches Beispiel dafür, wie er wirtschaftliche Instrumente einsetzt, um diplomatischen Druck auszuüben.

Ein Diplomat bezeichnete den Friedensrat als „Trumps Vereinte Nationen“, der die Grundprinzipien internationaler Zusammenarbeit ignoriere. Während der von Woodrow Wilson nach dem Ersten Weltkrieg gegründete Völkerbund eine gemeinsame Regierungsführung der Mitgliedstaaten anstrebte, legitimiert Trumps Rat seinen Wunsch, die Welt nach moralischen Vorstellungen und persönlichen Entscheidungen zu regieren, ohne Rücksicht auf internationales Gleichgewicht.

Die Gründungszeremonie in Davos wirkte wie ein Medienspektakel mit Einladungen an Staats- und Regierungschefs und oft kontroversen Reden – eine Art internationale „Reality-Show“, in der diplomatische Beziehungen durch das Spiel um persönliches Prestige ersetzt werden. Die Satzung des Gremiums sieht zudem die Möglichkeit vor, dass ein Land gegen einen Beitrag von einer Milliarde Dollar ständiges Mitglied werden kann, was Befürchtungen nährt, dass die Rolle mächtiger Länder unersetzlich und für kleinere Länder ungleich sein wird.

Im Kern spiegelt diese Initiative eine neue globale Bedeutung wider, die Trump sich selbst verleihen möchte – nicht nur als Präsident der Vereinigten Staaten, sondern als eine Figur, die die Spielregeln der Welt bestimmt. Internationale Zusammenarbeit und die traditionellen Institutionen, die seit Jahrzehnten den Weltfrieden und die Sicherheit gewährleisten, bleiben zwar unverzichtbar, doch Projekte wie der Friedensrat werfen die grundlegende Frage auf, wie die Weltordnung in einer Ära aussehen sollte, in der ein Machthaber behauptet, die Welt nach seinen eigenen moralischen Vorstellungen und seinem persönlichen Willen zu regieren. /Adaptiert aus „Pamphlet“ von „The Hill“

trump mbre bordi i paqes

2 Komente

  1. T
    Tony

    Mjaft u tallet me kete kllown.

    1. P
      Propaganda dhe realiteti

      Mos kini merak se Perandoria Amerikane ka mjeshtra në prapaskenë, që kur vjen momenti i tregojnë vendin edhe Trumpit, me impichment etj. Perandoritë e mëdha demokratike kur dikush tenton të bëhet autokrat apo "mbret", përfundojnë ose në luftë civile, ose ikën mbreti me hir a me pahir. Ju kujtoni se vendos Trumpi për gjithshka atje? Kur ishte Bideni kush vendoste? Bideni ishte si dement, e "merrnin për dore"! Trumpi do mabrojë mandaton dhe do ikë nëse humbet zgjedhjet. Sidoqoftë më shumë se dy mandate ai nuk i bën dot. Kurse Bordi i Paqes kur Trumpi mos të jetë më president nuk do ekzistojë më ose maksimumi do katandiset si bordi i autokratëve dhe diktatorëve, do jenë atje Putin, Lukashenko, ai komunisti Vitmnamit. Kur bie nga pushteti nuk të pjerdh më njeri.

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