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Rajoni dhe Bota11 Korrik 2026, 22:25

Irans „schwarze Liste“ nach Khameneis Tod/Trump, Netanjahu, Macron, Starmer, Merz und Meloni im Visier

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Irans „schwarze Liste“ nach Khameneis Tod/Trump, Netanjahu, Macron,
Irans „schwarze Liste“

Nach Khameneis Tod veröffentlicht Teheran eine Liste der Feinde

Die Auseinandersetzung zwischen Iran und dem Westen hat sich erneut verschärft. Ein iranisches Medienunternehmen hat eine sogenannte „Schwarze Liste“ hochrangiger internationaler Politiker veröffentlicht, die es für den Tod des iranischen Obersten Führers Ali Khamenei verantwortlich macht.

Das von der iranischen Zeitung „Hamshahri“, die der Stadtverwaltung von Teheran gehört, veröffentlichte Material zeigt Bilder und Namen einiger der wichtigsten westlichen Staats- und Regierungschefs. Auf der Liste stehen US-Präsident Donald Trump, der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, der französische Präsident Emmanuel Macron, Bundeskanzler Friedrich Merz, der zurückgetretene britische Premierminister Keir Starmer und die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni.

Das Plakat wird in mit künstlicher Intelligenz erstellten Bildern veröffentlicht, die bedrohliche symbolische Elemente enthalten, während einige von ihnen in orangefarbenen Uniformen als Gefangene oder mit Anzeichen von Angriffen dargestellt werden.

Irans „schwarze Liste“ nach Khameneis Tod/Trump, Netanjahu, Macron,
Schwarze Liste

Neben politischen Führern umfasst die Liste auch hochrangige amerikanische und israelische Beamte, darunter US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, Außenminister Marco Rubio, CENTCOM-Kommandeur Brad Cooper und US-Botschafter in Israel Mike Huckabee.

Auf israelischer Seite werden Verteidigungsminister Israel Katz, Außenminister Gideon Sa'ar und der Stabschef der israelischen Armee, Generalleutnant Eyal Zamir, erwähnt.

Die Veröffentlichung erfolgt nach dem Tod von Ali Khamenei und inmitten scharfer Äußerungen der iranischen Führung über Racheankündigungen gegen diejenigen, die Teheran für den Tod seines Vaters verantwortlich macht. Khameneis Sohn, Mujtaba Khamenei, rief zur „Rache für das vergossene Blut“ seines Vaters auf.

In der angespannten Lage hat die Veröffentlichung dieser Bilder in den betroffenen Ländern politische Reaktionen ausgelöst. Der italienische Außenminister Antonio Tajani solidarisierte sich mit Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und erklärte, sie lasse sich durch Drohungen nicht einschüchtern.

Die von iranischen Medien veröffentlichte Liste wird als Teil des erbitterten politischen und propagandistischen Krieges zwischen Teheran und Ländern gesehen, die der Iran nach den jüngsten geopolitischen Konflikten als Feinde betrachtet. / Broschüre

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