Maduros Verhaftung mitten in der Nacht ist ein eklatanter Beweis für Donald Trumps Macht.
Ein direkterer Ausdruck unbegrenzter Macht findet sich nirgends, als bei der Entführung eines amtierenden Präsidenten aus seiner Hauptstadt mitten in der Nacht.
Mit einem 74 Wörter umfassenden Social-Media-Beitrag hat Präsident Donald Trump gezeigt, dass er bei der Verfolgung seiner vielfältigen und sich ständig ändernden außenpolitischen Ziele entschlossen, unerwartet und vielleicht sogar rücksichtslos handeln kann, ohne viel Rücksicht auf Präzedenzfälle, Konsequenzen oder gar das Völkerrecht.
Die Operation, mit der der venezolanische Präsident Nicolás Maduro und seine Frau aus ihrem befestigten Anwesen in Caracas dem US-Justizsystem übergeben werden sollen, folgt einem vorhersehbaren, aber extremen Muster für das, was die USA als Flüchtigen bezeichnen, auf dessen Kopf ein Kopfgeld von 50 Millionen Dollar ausgesetzt ist.
Doch es gibt hier eine gravierende Ausnahme: Maduro ist ein Staatsoberhaupt, dessen Land den vielfältigen politischen Zielen der USA ausgesetzt ist. Ungeachtet des Inhalts der Anklagen wird sich dies immer politisch anfühlen.
Historischer Hintergrund und amerikanische Motive
Aufeinanderfolgende Regierungen des Weißen Hauses wollten das linke, autokratische und manchmal gewalttätige Regime Venezuelas stürzen, sei es wegen des Kampfes gegen den Drogenhandel, wegen des Öls oder zur regionalen Annäherung.
Trumps zweite Amtszeit nutzte das Ende von Maduros Rolle als Kopf eines riesigen regionalen Drogenrings als Hauptbegründung. Doch sie stießen auf einen Widerspruch, als sie vorschlugen, Maduro solle einfach die Macht abgeben: Er kann nicht gleichzeitig der Kopf des Rings und jemand sein, der im Handumdrehen von seiner Position entfernt werden kann.
Die Beweislage, dass Maduro an der Spitze der regionalen Machtstruktur stand, war nicht so eindeutig, wie das Weiße Haus gehofft hatte. Zwar duldete Venezuela den Drogenhandel über seinen Luftraum und seine Küste hinweg, insbesondere mit Kolumbien, dem weltweit größten Kokainproduzenten.
Die mexikanischen und kolumbianischen Kartelle spielten eine größere Rolle, schienen aber weniger Aufmerksamkeit des amerikanischen Militärs auf sich zu ziehen.
Geopolitische Ambitionen
Im Kern dieser Aktion liegen Washingtons weitergehende Ambitionen auf mehr Kontrolle über sein „Hinterhofgebiet“, auf das, was sie eine neue „Monroe-Doktrin“ nennen.
Ein kooperatives Venezuela ist besser für die amerikanischen Kohlenwasserstoffmärkte, aber noch wichtiger ist, dass es Millionen von Venezolanern, die derzeit in den Vereinigten Staaten Zuflucht suchen, einen Ort bietet, an den sie zurückkehren können.
Folgen und ungewisse Zukunft
Doch was als Nächstes geschieht, ist derzeit unklar, ob es einen unmittelbaren Nachfolger gibt, der bereit ist, dasselbe Risiko einer Entführung einzugehen. Es bleibt abzuwarten, ob dies antiamerikanische Wut entfacht oder sich zu einem Tag der Feierlichkeiten zum Ende einer Diktatur entwickelt, die Venezuelas zusammenbrechende Wirtschaft ruiniert hat.
Maduros Absetzung ist ein Sieg für Trump, doch das darauf folgende Chaos oder der Zusammenbruch wären eine vernichtende Niederlage.
Der Plan für das weitere Vorgehen ist wichtiger als die beeindruckende Machtdemonstration der USA über Caracas am frühen Samstagmorgen. / Entnommen aus „CNN“, bearbeitet von „Pamphlet“
Rreziku me i madh jane teorite majtiste si shprehje e populizmit!
Perse Hitleri, Musolini, Stalini etj jane te "keqinjte" e Trampi eshte i mire? Ku ndryshojne sepse sjedhjet me te tjeret i kane njesoj! Pushtojne ke te duan e nderhyjne ne autoritetin e shteteve si t'ju doje interesi!