Pezheskian warf dem Chef der Revolutionsgarde und der Armeeführung Berichten zufolge vor, einseitig gehandelt und dadurch eine Eskalation herbeigeführt zu haben...
Der Iran steht vor einer tiefen Spaltung auf höchster Machtebene, und zwar in einem kritischen Moment, da das Ultimatum von US-Präsident Donald Trump zur Öffnung der Straße von Hormus ausläuft.
Laut Iran International hat Präsident Masoud Pezeshkian hochrangige Führer der Revolutionsgarde beschuldigt, einseitige Aktionen durchgeführt zu haben, die die Waffenstillstandsbemühungen untergraben und das Land in Richtung einer gefährlichen Eskalation treiben.
Zwei Quellen aus dem Umfeld des Präsidenten berichteten, dass es am 4. April zu einem hitzigen Wortwechsel zwischen Pezeshkian und Hossein Taeb, einer einflussreichen Persönlichkeit aus dem Umfeld der obersten Führung, gekommen sei. Anwesende beschrieben das Treffen als „äußerst schwierig und sehr angespannt“.
Laut denselben Quellen hat der iranische Präsident direkte Kritik am Kommandeur der Revolutionsgarde, Ahmad Vahidi, und an Ali Abdollahi, dem Chef des Zentralkommandos Khatam al-Anbiya, geübt und ihnen vorgeworfen, außerhalb der politischen Kontrolle zu handeln.
Er argumentierte, dass Angriffe auf die Infrastruktur in Ländern der Region jede Chance auf Verhandlungen untergraben und den Iran in Richtung Isolation und offener Konfrontation treiben.
Der Konflikt entsteht zu einem Zeitpunkt, an dem der Druck aus dem Ausland deutlich zunimmt. US-Präsident Donald Trump warnte, die USA würden „innerhalb weniger Stunden“ Angriffe auf iranische Infrastruktur starten, sollte Teheran die Wiedereröffnung der Straße von Hormus nicht zulassen.
Inzwischen sind die diplomatischen Kanäle abgebrochen und die Spannungen vor Ort haben zugenommen, was die Lage besonders brisant macht. / Broschüre
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