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Politike25 Korrik 2026, 08:37

Edi Ramas bedingter Ausruf „Besa“: Ohne mich wird es keine Veränderungen geben!

Shkruar nga Pamfleti
Edi Ramas bedingter Ausruf „Besa“: Ohne mich wird es keine
Comic-Broschüre /

„Besa“ wurde als Plattform für die vierte Amtszeit präsentiert, doch die vom Premierminister angekündigte Überlegung führte zu einer abwartenden Strategie, um die Reaktion der Proteste, die öffentliche Meinung und die dahinterliegenden Faktoren abzuschätzen…

Nach zweimonatigen Protesten kündigte Edi Rama in einer 1 Stunde und 22 Minuten dauernden Rede eine Art „Reflexion“ an. Er legte jedoch weder die Grenzen seiner Amtszeit fest, noch nahm er die von vielen erwarteten Regierungsänderungen vor.

Der Premierminister ließ offenbar die Möglichkeit einer tiefgreifenden Regierungsreform in einer zweiten Phase offen. Als Argument legte er zwei Dokumente vor, die er den Abgeordneten der Sozialistischen Partei übergab.

Die erste, „Besa“, war sein politischer Vertrag mit den Bürgern für die Fortsetzung seiner vierten Amtszeit.

Zweitens ein Anhang, der festlegt, wie die Sozialistische Partei diese Plattform umsetzen soll.

Diese „Reflexion“ wirkt nicht wie ein offensiver Schachzug. Vielmehr scheint es sich um eine abwartende Strategie zu handeln, um die Reaktion der öffentlichen Meinung, des Protests und vor allem derjenigen Faktoren zu beobachten, die den Protest für die Sache Zvërnecs organisiert und unterstützt haben.

Genau hier liegt die offensichtlichste Lücke in der Rede. Edi Rama äußerte sich mit keinem Wort dazu, ob er das Projekt mit Jared Kushner in Zvërnec und Sazan weiterverfolgen wird.

Erst vor vier Tagen fand in Sazan ein von zivilgesellschaftlichen Gruppen organisierter Protest statt, über den auch die amerikanischen Mainstream-Medien berichteten.

Rama beschränkte sich darauf, zu sagen, dass das Projekt voranschreiten würde, wenn die Europäische Union ihre Zustimmung erteilte. Obwohl er „Besa“ zum zentralen Dokument seiner Überlegungen erklärte, ging er mit dieser Haltung keinerlei politische Verpflichtung für das Projekt ein. Er gab weder den Befürwortern noch den Gegnern Garantien. Er antwortete weder den Flamingos noch den „Krähen“, einer Metapher, die er selbst für die Gegner verwendete.

Doch was genau war diese lange Betrachtung, gespickt mit Zitaten von Alexis de Tocqueville, die zeitweise eher einer akademischen Vorlesung als einer politischen Stellungnahme ähnelte?

Auf politischer Ebene war die Botschaft eindeutig. Er wandte sich an diejenigen, die seine Absetzung fordern. Die erste Botschaft lautete, dass jegliche Veränderung nicht mit Ramas Absetzung, sondern mit Verhandlungen mit Rama beginnt. Zumindest war dies sein Angebot.

Die zweite Botschaft lautete, dass seine Absetzung, sollte sie erfolgen, nicht das Ergebnis von politischem Druck oder Protesten sein dürfe, sondern ausschließlich das Ergebnis eines Verhandlungsprozesses mit Bedingungen und Garantien.

Die dritte Botschaft bezog sich auf die Sozialistische Partei. Rama rückte keine Gruppe, Lobby oder politische Figur näher oder distanzierte sich von ihr. Im Gegenteil, er bekräftigte das Modell, das er während seiner 13-jährigen Herrschaft aufgebaut hat. Jede politische Entwicklung erfolgt nach seinem Willen. Andere können sich diesem Modell zufolge nur seinen Entscheidungen anschließen. Er betrachtet politische Faktoren nicht isoliert.

Ebenso bedeutsam war, was Rama nicht tat. Er griff diejenigen nicht an, die ihn öffentlich kritisiert hatten, allen voran Elisa Spiropali und andere Persönlichkeiten, die die Sozialistische Partei verlassen hatten. Er verspottete auch nicht diejenigen, die während der Krise geschwiegen hatten. Und er zollte denen, die ihn in den schwierigsten Tagen unterstützt hatten, keinerlei besondere Anerkennung.

Dies zeigt, dass die Sozialistische Partei in seinem Konzept nicht als Organisation mit unterschiedlichen politischen Ausrichtungen, Sensibilitäten oder Repräsentationen funktioniert. Sie ist vielmehr eine zentralisierte Struktur mit einer klaren Befehlshierarchie. Seine Botschaft war einfach: Das Schicksal jedes Einzelnen ist mit dem Schicksal des Führers verknüpft. Bleibt er politisch an der Macht, bleibt auch die Struktur bestehen. Stürzt er, tragen alle die Folgen.

Alles deutet jedoch darauf hin, dass die großen Umwälzungen nicht aufgegeben, sondern lediglich verschoben wurden. Es ist möglich, dass Rama im September, gestützt auf „Besa“ und den organisatorischen Anhang, eine umfassende Reform der Regierung und der Führungsriege der wichtigsten Institutionen in Angriff nehmen wird.

Diese Entscheidung verschafft ihm mehr Handlungsspielraum. Hätte er die Änderungen jetzt vorgenommen, hätte er seine wichtigsten politischen Trümpfe aufgebraucht, bevor die Proteste in die zweite Phase eintraten. Indem er sie bis zum Herbst verschiebt, behält er sich die Möglichkeit vor, auf neue Entwicklungen zu reagieren und sich nicht in eine Lage zu bringen, in der seine zukünftigen Handlungsoptionen eingeschränkt wären. / Broschüre

besa e kushtëzuar e edi ramës

4 Komente

  1. p
    peshkaqeneri

    Besa, platforme per te testuar e zgjatur agonine r tij. A kane bese aligatoret ose korkodilet?.... Aq bese ka edhe Rama.

    1. S
      Sa thase do dorezoje edvin qyqari?

      Analize e sakte

      1. B
        Beni

        O Ed, dil nga bregdeti e shih si jane zaptuar hapsirat, bregu i detit, malet si jane gerryer, postoblloqet qe jane vendosur e nuk te lene te shkosh ne det ne pronen e te gjitheve, ne ate qe Zoti na ka dhene. Po ndejte brenda çitjaneve ne çitjane do mbetesh, por nuk bedoj se nuk keni i informacion çfare po ndodh ju dini dhe pleshtin e llojin qe oligarket e gansteret kane ne....b....por ju oelqen se ne çdo gje jeni aksioner. Ndrysho, reflekto, godit oligarket e kriminelet, ktheji popullit buzqeshjen, nese nuk e beni hap krahun ka plot burra Shqiperia qe ta bej ate nuse siç e meriton, boll, boll, boll....

        1. K
          Keli

          Këput qafën!

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