Vetevendosje triumphiert dank spartanischer Organisation, einer klaren Strategie und der Stimmen der Diaspora, während die Opposition ohne Führung, Vision und politisches Narrativ scheitert...
Albin Kurtis Sieg bei den Wahlen am 28. Dezember lässt keinen Zweifel zu. Es ist ein absoluter, tiefgreifender und politisch brillanter Sieg.
Vetëvendosje, ohne Berücksichtigung der Briefwahlstimmen und der Stimmen der im Ausland lebenden Diaspora, hat derzeit mehr als 430.000 Stimmen. Das sind etwa 70.000 weniger als Albin Kurtis maximales Ziel von 500.000 Stimmen.
Fast doppelt so viele wie die PDK, die rund 183 Tausend Stimmen hat, und dreimal so viele wie die LDK, die nicht einmal 118 Tausend Stimmen erhalten hat.
Es war ein sorgfältig vorbereiteter Sieg mit einem klaren Ziel und einer fast spartanischen Organisation im gesamten Kosovo. Vetëvendosje ging in fast allen Gemeinden des Landes als stärkste Partei hervor, mit Ausnahme von Drenica, das weiterhin eine Hochburg der Demokratischen Partei des Kosovo ist.
Aber warum hat Albin Kurti so deutlich gewonnen?
Erstens ist Kurti der politisch klarste und am besten ausgebildete Führer im Kosovo. Er hat eine Partei aufgebaut, die organisatorisch wie eine nahezu militärische Organisation auf dem Gebiet agiert und in jeder Verwaltungseinheit Präsenz und Kontrolle gewährleistet.
Vetëvendosje ist eine Partei, die in organisatorischer Hinsicht der Sozialistischen Partei Albaniens ähnelt: Sie arbeitet Tag für Tag, Nachbarschaft für Nachbarschaft und Haus für Haus.
Politisch entwickelte Kurti eine erfolgreiche Strategie, nachdem es ihm ein Jahr lang nicht gelungen war, eine Regierung zu bilden, obwohl er bei den vorangegangenen Wahlen als stärkste Partei hervorgegangen war. Mit einem klaren Ziel vor Augen identifizierte er präzise die Wählergruppen, aus denen er Stimmen gewinnen würde, um diesen Sieg zu erringen.
Wie aus den Ergebnissen ersichtlich ist, hat Vetevendosje der LDK erheblichen Schaden zugefügt, indem es Stimmen von der ältesten Partei des Kosovo abgezogen hat und auch einen Teil der Wählerschaft der Initiative von Fatmir Limaj übernommen hat.
Den entscheidenden Erfolg für Albin Kurti verdankte er jedoch der kosovarischen Diaspora, die zu den Feiertagen zum Jahresende in großer Zahl zurückkehrte und Vetëvendosje ihre Stimme gab.
Dies geschah aus einem klaren Grund: Vetëvendosje ist die Partei mit dem gefestigtsten öffentlichen Diskurs. „Nicht aufgeben“ war der Hauptslogan, der die Stimmung der Diaspora deutlich zum Ausdruck brachte, dass Kosovo angesichts internationaler Forderungen nicht nachgeben dürfe.
Dieses Ergebnis wurde trotz der Tatsache erzielt, dass Kurti sich fast dem gesamten Westen gegenübersah: den USA und der Europäischen Union.
Ein weiterer wichtiger Faktor für diesen Sieg war das Fehlen einer klaren und überzeugenden Führung in der Opposition. Es gelang der Opposition nicht, sich zu einer regierungsfähigen Alternative zu entwickeln, obwohl sie theoretisch über die nötigen Stimmen verfügte.
Lumir Abdixiku verpasste die Chance auf eine politische Karriere. Anstatt von Kurtis Konsum zu profitieren, scheiterte er kläglich. Abdixiku besaß keine klare politische Strategie und agierte taktisch arrogant, wodurch er die Partei nicht zusammenhalten konnte, die dadurch weiter schrumpfte.
Der PDK-Vorsitzende Bedri Hamza, ein wirtschaftswissenschaftlicher Beamter, konnte die Wähler nicht von seinen politischen Fähigkeiten überzeugen. Im Wahlkampf sprach er über Gehälter, Renten, Indizes und technische Details, bot aber keine Ideen oder Lösungsansätze für wichtige politische Themen.
Gemessen an den Wählerzahlen bleibt die PDK auf dem Niveau der letzten beiden Wahlen und ist damit nach Vetëvendosje die stabilste Partei im Kosovo. Sie behauptet ihre Hochburgen in Drenica, Prizren und Gjilan, rangiert im Rest des Landes aber meist nur als zweitstärkste Kraft, in der Dukagjini-Ebene sogar oft nur an dritter oder vierter Stelle.
Keiner der PDK-Führer konnte Hashim Thaçi aus dem Wahljahr 2007 ersetzen, der durch seine Bündnisse und Koalitionen die PDK zur Regierungspartei machte. Hamza bleibt ein erfahrener Kandidat für den zweiten Platz, wie sich auch in Mitrovica zeigte, wo er nur knapp unterlag.
Fatmir Limaj und Ramush Haradinaj steuern derweil dialektisch auf einen wohlverdienten politischen Rückzug zu. Sie haben der politischen Bühne nichts mehr zu geben. Will die AAK in Dukagjin als bedeutende politische Kraft bestehen, muss sie neue Koalitionen bilden und eine überzeugendere politische Botschaft entwickeln.
Albin Kurti beseitigte schließlich beide Vertreter der alten politischen Elite. / Broschüre
Siç e kishim parashikuar dhe dëshiruar:Albin Kurti triumfojë. Sukses që i dedikohet krejt qytetarëve të Kosovës. Mesazhi ju dha i qartë dhe ata(qytetarët) e kapën në ajër mesazhin dhe e implementuan në votë. Nuk është e vërtetë që Albin Kurti kishte kundra SHBA dhe BE. E vërteta është që Parija Politike e Tiranës nuk e donte dhe as e priste një fitore të Albin Kurtit. Albin Kurti ndërtojë struktura. Në struktura ofrojë djem e vajza inteligjentë, të vullnetshëm, të mirë arsimuar, pa vese , duke ua bër të qartë se nëse e pranonin lidershipin e tij ,ta ndiqnin. Korrupsionin e paditi publikisht si vijë të kuqe. Kush dredhojë i tregojë vëndin. Me garë. Albin Kurti e ka të shtrënjtë Shtetin dhe nuk bën pazare.Integriteti territorial dhe sovraniteti janë vija të kuqe. Opozita korri atë që mbolli. Bedri Hamza sipas perceptimit tim , pas 4 vjetësh do jetë Kryeministri pasues i Albin Kurtit.