
Die Polizei ermittelt im mysteriösen Verschwinden eines albanischen Bauarbeiters...
Der Fund einer Leiche in einem ausgebrannten Auto hat gestern die griechische Polizei alarmiert. Intensive Ermittlungen laufen seit 24 Stunden, doch der Vorfall in Viotia gibt weiterhin Rätsel auf.
Ein Jäger entdeckte ein ausgebranntes Auto mit der verkohlten Leiche eines gefesselten Mannes darin. Griechische Medien berichteten, es handele sich um einen Albaner, doch neuere Meldungen lassen dies offen.
Medienberichten zufolge ermittelt die Polizei im Fall des mysteriösen Verschwindens eines albanischen Bauarbeiters. Er verschwand vor etwa vier Tagen, war aber zuvor nie den Behörden aufgefallen, und auch seine Familie konnte sich sein Verschwinden nicht erklären.
Laut Informationen von „iEidiseis“ handelt es sich bei ihm um einen albanischen Bauarbeiter, der auf Euböa lebt und am Tag seines Verschwindens nach Vilia unterwegs war. Er verließ Euböa zunächst in Begleitung eines Bekannten, legte einen Zwischenstopp ein, um einen Verwandten abzusetzen, und setzte seine Reise dann allein in seinem Auto fort. Das Fahrzeug des Bauarbeiters wurde von der Polizei verlassen aufgefunden.
Ein Familienmitglied wird den Behörden eine DNA-Probe zur Verfügung stellen, um festzustellen, ob es sich bei dem Vermissten um den Mann handelt, der verkohlt in Viotia gefunden wurde.
Das ausgebrannte Fahrzeug wurde gestern zufällig von einem Jäger gefunden. Polizeiquellen zufolge war es im vergangenen Mai in der Gegend um Glyfada gestohlen worden und hatte gefälschte Kennzeichen.
Die Mordkommission hat den Fall übernommen und prüft ernsthaft, ob dieser schreckliche Fund mit dem Mord an dem 42-jährigen Geschäftsmann Yannis Lalas in Verbindung steht, der sich am vergangenen Samstagabend in Eptalofos ereignete.
Wie ein Polizeibeamter gegenüber ERT erklärte, scheinen die beiden Fälle zeitlich zusammenzufallen und weisen zudem Gemeinsamkeiten in der Vorgehensweise der Täter auf. In beiden Fällen wurden in Attika gestohlene Fahrzeuge benutzt, an denen gefälschte Kennzeichen angebracht und anschließend verbrannt wurden, um die Spuren zu verwischen.
Die Mordkommission konzentriert ihre Ermittlungen auf eine Gruppe von 14 Personen, die in den letzten fünf Tagen in Attika verschwunden sind, mit dem Ziel, die verkohlte Leiche zu identifizieren und die Verantwortlichen für den gewaltsamen Mord zu finden.
Was den Mord an dem Geschäftsmann betrifft, so war der 42-Jährige mit einer Frau und zwei weiteren Paaren in ein Hotel in der Nähe von Arachova gefahren. Die Täter beobachteten das Opfer und eröffneten das Feuer mit Kalaschnikows, als er auf den Hotelbalkon trat. Der 42-Jährige war sofort tot.
In der Nähe wurde ein ausgebranntes Auto gefunden, von dem die Polizei annimmt, dass es von den Tätern benutzt wurde.
Der Mord an dem 42-Jährigen wird den vorliegenden Informationen zufolge auf eine Abrechnung zurückgeführt, da das Opfer im Verdacht steht, sich der russischsprachigen kriminellen Gruppe angeschlossen zu haben, die den Zigarettenschmuggelsektor kontrolliert, und in der Vergangenheit mit einem führenden Mitglied der „Griechischen Mafia“ aneinandergeraten war.
Im vergangenen Mai gab es unterdessen einen weiteren Mordanschlag auf das Opfer vor einer Tankstelle, die ihm in Ano Liosia gehörte, doch er konnte dank eines gepanzerten Wagens entkommen. / Broschüre
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