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Politike30 Maj 2026, 17:13

Athen hat kein Interesse an einem Abkommen mit Albanien!

Shkruar nga Stavros Tzimas
Athen hat kein Interesse an einem Abkommen mit Albanien!
Rama-Dendias

Dendias' Besuch in Tirana ist nur Show, Athen hat derzeit andere Prioritäten.

Der griechische Verteidigungsminister Nikos Dendias stattete am Montag Tirana einen offiziellen Besuch ab, wo er seinen Amtskollegen Ermal Nufi und Premierminister Edi Rama traf. Er setzte damit die Tradition griechischer Würdenträger fort, die seit Jahren den Segen der Autokephalen Orthodoxen Kirche Albaniens empfangen – einst vom verstorbenen Erzbischof Anastas Janullatos und heute von dessen Nachfolger, Erzbischof Joan.

Was genau bei Dendias' Treffen mit albanischen Politikern besprochen wurde, geht aus öffentlichen Stellungnahmen nicht hervor. Auch die albanischen Medien, die normalerweise besonders sensibel auf hochrangige Besuche aus Griechenland reagieren, berichteten keine konkreten Details.

Bezüglich des Treffens mit Premierminister Rama erklärte Dendias, dass beide Seiten eine Einschätzung der breiteren geopolitischen Lage und der Entwicklungen im östlichen Mittelmeerraum vorgenommen hätten.

Bezüglich der Gespräche mit seinem albanischen Amtskollegen erklärte er, man habe die Vertiefung der Beziehungen im Verteidigungsbereich und die Bedeutung des Schutzes der Rechte der griechischen Minderheit im Rahmen der bilateralen Beziehungen erörtert. Dendias kündigte zudem an, den albanischen Minister zu einem Besuch in Athen Ende nächsten Monats eingeladen zu haben.

Wenn wir die Aussagen des Europaabgeordneten Fredi Beleri von der Partei Nea Dimokratia betrachten, der unmittelbar nach dem Ende des Besuchs gegenüber dem Fernsehsender A2 erklärte: „Ich höre von beiden Seiten, dass über alle Fragen verhandelt wird und dass innerhalb des Jahres ein Freundschaftsvertrag unterzeichnet wird“, kann man davon ausgehen, dass die albanisch-griechischen Beziehungen in eine neue Phase eintreten könnten.

Dies wird umso interessanter, als in der kommenden Zeit die griechische Vize-Außenministerin Alexandra Papadopoulou anlässlich des europäischen Ukraine-Gipfels in Tirana erwartet wird, ebenso wie der griechische Außenminister Giorgos Gerapetritis im Rahmen seiner Reise durch die Länder des westlichen Balkans.

Deutet diese diplomatische Aktivität entlang der Achse Athen-Tirana auf eine neue Entwicklung hin? Bislang gibt es keine konkreten Anzeichen für eine vollständige Wiederaufnahme der albanisch-griechischen Beziehungen nach dem Beleri-Abkommen, geschweige denn für die Unterzeichnung eines Freundschaftsvertrags nach dem Vorbild des Abkommens von 1996. Abgesehen von den Äußerungen der Europaabgeordneten hat keine der beiden Seiten diese Behauptungen bestätigt oder dementiert.

Besuche, Treffen und positive Äußerungen sind zwar willkommen, doch die politische Realität spielt eine Rolle. Griechenland tritt allmählich in die Vorwahlphase ein, und obwohl sich die Beziehungen zu Albanien deutlich verbessert haben, ist es schwer vorstellbar, dass es kurz vor den Wahlen zu wichtigen Verhandlungen oder gar zur Unterzeichnung bedeutender Abkommen kommen wird.

Die albanisch-griechische Agenda umfasst weiterhin komplexe und historisch bedeutsame Fragen, deren Lösung Mut und Entschlossenheit von beiden Seiten erfordert.

Gibt es in der heutigen griechischen Regierung irgendjemanden, der solche Themen ansprechen möchte? Nach Einschätzung des Autors sicherlich nicht Premierminister Kyriakos Mitsotakis.

Die Schlussfolgerung ist einfach: Die großen Fragen werden auf später verschoben, nach den Wahlen, wenn die Voraussetzungen für wichtigere Entscheidungen geschaffen sind. / Adaptiert aus „ Kathimerini

rama dendias greqia

1 Komente

  1. N
    Një rrëfim dhe Mendim

    Një mbrëmje, një hajdut po priste drynin e argjendarit me një sharrë metali. Një kalimtar i dehur e pyet: "Çfarë po bën këtu?" Hajduti përgjigjet: "Po luaj me violinë!" Burri i dehur pyet: "Por nuk ka zë këtu!" Hajduti thotë: "Do ta dëgjosh nesër!" Pra, Dendiasi është "hajduti" këtu dhe ne të gjithë jemi të dehur! Do ta dëgjojmë gjatë javës kur të dëgjojmë muzikën në Egje!

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