Der Premierminister behauptet, die Initiative sei nur deshalb angegriffen worden, weil sie seinen und Aleksandar Vučićs Namen trug. Die Fakten zeigen jedoch, dass die Initiative „Offener Balkan“ nicht aus Vorurteilen, sondern aufgrund von Misstrauen in der Region, politischer Isolation und der Rückkehr der Europäischen Union als Hauptakteur auf dem Balkan scheiterte.
Edi Rama verteidigt weiterhin eines der umstrittensten Projekte seiner politischen Karriere. In einem Interview mit Euronews Serbia erklärte der albanische Ministerpräsident, dass das Konzept des „Offenen Balkans“ nur deshalb als „schreckliche Idee“ gelte, weil es von ihm und dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić vorangetrieben worden sei.
„ Es war eine furchtbare Idee, allein schon deshalb, weil Vučić und ich dahintersteckten. Wenn wir unsere Namen entfernen und durch fünf andere ersetzen würden, würde es als großartige Idee gelten “, sagte Rama und fügte hinzu, dass dies die Art sei, wie Politik auf dem Balkan funktioniere.
Doch trotz Ramas Versuch, das Scheitern des „Offenen Balkans“ als Folge politischer Vorurteile darzustellen, zeigt der Verlauf der Ereignisse in der Region eine ganz andere Realität.
Die Initiative, ursprünglich unter dem Namen „Mini-Schengen“ bekannt, entstand 2019 als gemeinsames Projekt Albaniens, Serbiens und Nordmazedoniens. Sie wurde als regionale Alternative präsentiert, da sich der Erweiterungsprozess der Europäischen Union verlangsamt hatte und die Länder des westlichen Balkans das Vertrauen in die Versprechen Brüssels verloren.
Rama und Vučić propagierten den „Offenen Balkan“ als eigenständiges Projekt, das beweisen sollte, dass die Region in der Lage war, eigene Mechanismen der wirtschaftlichen und politischen Zusammenarbeit aufzubauen, ohne alles von der Europäischen Union zu erwarten. Ziel war die Schaffung eines gemeinsamen Marktes mit freiem Waren-, Dienstleistungs-, Kapital- und Personenverkehr nach europäischem Vorbild.
Das Projekt entwickelte sich jedoch nie zu einer umfassenden Initiative. Kosovo lehnte es ab, da eine Teilnahme an einem Projekt mit Serbien ohne gegenseitige Anerkennung als inakzeptabel galt. Auch Montenegro und Bosnien und Herzegowina entschieden sich gegen eine Beteiligung und unterstützten den Berliner Prozess als offiziellen Mechanismus für regionale Zusammenarbeit.
In der Praxis blieb der „Offene Balkan“ ein Projekt dreier Staatschefs und nicht ein Projekt der sechs Westbalkanländer. Genau diese politische Isolation war einer der Hauptgründe, warum die Initiative an Dynamik verlor und die versprochene Wirkung nicht erzielte.
Der endgültige Schlag erfolgte mit der veränderten geopolitischen Lage nach der russischen Aggression in der Ukraine. Die Europäische Union änderte ihren Kurs, rückte die Erweiterung wieder in den Mittelpunkt ihrer Politik und verstärkte ihr Engagement auf dem Westbalkan. Der Berliner Prozess gewann an Bedeutung zurück, während die Idee eines „offenen Balkans“ in den Hintergrund trat.
Heute werden die meisten regionalen Projekte im Rahmen des Berliner Prozesses und des Wachstumsplans der Europäischen Union entwickelt, während die Initiative, die Rama immer noch für eine gute Idee hält, in der politischen Architektur der Region praktisch keine Rolle mehr spielt.
Aus diesem Grund wird die Behauptung des Premierministers, der „Offene Balkan“ sei allein aufgrund seiner und Vučićs Namen gescheitert, durch die Entwicklungen der letzten Jahre nicht gestützt. Das Projekt scheiterte nicht nur an politischen Gegnern, sondern auch am mangelnden Vertrauen der Länder der Region, der Ablehnung des Kosovo, der zurückhaltenden Haltung Montenegros und Bosnien-Herzegowinas sowie der Rückkehr der Europäischen Union als Hauptförderer der regionalen Integration.
Die Ironie besteht darin, dass Rama selbst, der jahrelang den „Offenen Balkan“ als Zukunft des Westbalkans präsentierte, ihn heute durch eben jenen Berliner Prozess ersetzt sieht – jenen Mechanismus, den er einst für unzureichend hielt. Während der Premierminister das Projekt weiterhin als missverstandene Idee verteidigt, zeigt die politische Realität in der Region, dass das Experiment des „Offenen Balkans“ der Vergangenheit angehört. / Broschüre
Mund te themi lirshem se ideja e rames ishte thjesht nje zhgaravine per propagande
Rama eshte shkja antishqiptar. Donte ta fuste Shqiperine nen JugoSerbosllavi. Tani qe nuk ja arriti, po copton vendin. Shëorreni kete monster te Shurrelit!
Krimineli drogaxhi, po siguron drogat permes satelite qe i bleu per kete.
Çerse po e lejoni ende kete mënster kryeminister, o shqiptar. Pikërisht sot, 13.07.2026, deputetja e Shkinise deklaroj: Në një intervistë të gjatë, ministrja në qeverinë e Vuçiqit, tha se, po të kishte pasur lirinë e veprimit që kishte Sllobodan Millosheviq, do ta kishte “spastruar etnikisht Kosovën”. “Për të metat dhe budallallëkun tonë, nëse do të kisha qenë e lirë si Millosheviqi, do ta kisha pastruar etnikisht Kosovën në vitin 1998”, deklaroi ministrja serbe gjatë intervistëssë dhënë këtë fundjavë. ...... Nuk ka pasur ne historinë mijëra vjeçare te shqiptarisë nje njeri me te poshter se Ramo jevgu. Ky drpgaxhi i mallkuar qe ka pushtuar Shqiperine.
Rama ka shkuar te mediat e shijeve, pasi qe te shqiptaret nuk i ka mbet vend më.