Nach über 50 Tagen Protesten in Tirana ruft der Premierminister die Sozialisten in den Brigadepalast ein, da sich Gerüchte über eine bevorstehende Regierungsreform verdichten...
Premierminister Edi Rama hat begonnen, Maßnahmen zu ergreifen, nachdem Bürger seit mehr als 50 Tagen in den Straßen von Tirana protestiert hatten.
Nach dem Aufruf des Vorsitzenden der sozialistischen Parlamentsfraktion, Taulant Balla, an die sozialistischen Abgeordneten, Tirana erst am 27. Juli zu verlassen, hat ein weiterer Schritt aus den Reihen der Mehrheit die Fragezeichen darüber, was in den kommenden Tagen zu erwarten ist, noch verstärkt.
Rama hat für Freitag eine gemeinsame Sitzung der sozialistischen Parlamentsfraktion und des Kabinetts im Brigadespalast einberufen. Die Sitzung beginnt um 9:30 Uhr und findet einen Tag nach dem offiziellen Ende der Parlamentssitzung statt.
Sollte dies mit Ballas Botschaft zusammenhängen, dass die Abgeordneten Tirana nicht verlassen sollen, mehren sich die Vermutungen, dass der Premierminister möglicherweise eine Regierungsänderung vorbereitet. Die Möglichkeit, dass nächste Woche eine außerordentliche Parlamentssitzung einberufen wird, um über die neuen Kabinettsmitglieder abzustimmen, ist nicht ausgeschlossen.
In einer Broschüre wurde zuvor gewarnt, dass Rama an diesem Wochenende Änderungen in der Regierung ankündigen könnte, und es scheint, dass der Termin nun offiziell bestätigt wurde.
Vor wenigen Tagen hatte Taulant Balla die Mehrheit der Abgeordneten gebeten, bis zum 27. Juli in Bereitschaft zu bleiben, ohne dafür eine offizielle Begründung anzugeben. Innerhalb der Sozialistischen Partei wurde über die Möglichkeit der Verabschiedung von Gesetzesentwürfen zum europäischen Integrationsprozess diskutiert, parallel dazu kursierten Gerüchte über eine Kabinettsumbildung und Veränderungen in wichtigen Positionen.
Eine weitere Entwicklung hat sich in diesem politischen Panorama ergeben. Elisa Spiropali hat einen Antrag eingebracht, die Debatte über das Dokument mit dem Titel „Der neue Deal für Albanien“ zu eröffnen, das eine kritische Analyse der Funktionsweise der regierenden Mehrheit enthält.
Das Dokument erkennt an, dass „seit Wochen eine bürgerliche Energie auf den Straßen von Tirana entsteht, die nicht ohne Folgen ignoriert werden kann“, betont aber gleichzeitig, dass „die regierende Mehrheit dies nicht als Lärm betrachten sollte, der unterdrückt und ignoriert werden sollte, sondern als einen Moment der Besinnung für die albanische Demokratie.“
Weiterhin wird darin die Notwendigkeit von mehr Demokratie, mehr Repräsentation, weniger Konzentration von Entscheidungsmacht, der Trennung von Partei und Staat, dem Ende von Privilegien und der Rückkehr zur Leistungsgesellschaft erörtert. Das Dokument verwendet zudem den Satz: „Mehr Demut, weniger Arroganz“, eine Botschaft, die als Selbstkritik am Regierungsstil interpretiert wurde.
Auch Taulant Balla hatte vor wenigen Tagen angedeutet, dass sich die Sozialistische Partei auf eine Phase der Selbstreflexion vorbereite. „Bald wird die Zeit für einen Dialog mit all jenen kommen, die aus legitimen Gründen protestiert haben. Von Sorgen um die Natur bis hin zur Wut über diejenigen, die das Vertrauen in der Machtposition missbrauchen – wir werden zuhören und nachdenken“, erklärte er.
Den Anzeichen zufolge wird Rama am Freitag sein Kabinett umbilden und anschließend mit der neuen Regierung in den Urlaub fahren. Dieser Schritt erfolgt unter dem Druck der Proteste, doch wird er sie stoppen können? / Broschüre
Kabineti i ri ? Shqìpërija është deng me ŕrangalla no name dhe nobody, që nga Bufi tek Nufi, nga Zeqineja tek Haxhireja. Nga shiriti shpëtohet vetëm kur i këputet koka, jo segmentet. Nëse vërtet i djeg shpirti për reformë të heqi veten. Sa për Baballën, tja lërë për kompetencë vëllezërve çakej që ta hanë që nga kopsat tel lidhset e këpucëve
Kush ka radhen qe Rama ta hedhi ne gojen e SPAK me qellim qe edhe Klodjsn Braho @ co te mos akuzohen se vetem po marrin rrogen? Keshtu edhe qeveria do bertasi se mbeshtet SPAK dhe se te dy sebashku "po luftojne korrupsionin" !!!! Kjo edhe per tu mburrur ne Bruksel per luften e maaaadhe kunder korrupsionit ne Shqiperi. Nuk ka me "pandeshkueshmeri" do thone edhe Rama edhe Brahua......