Der Oberste Gerichtshof hat den Rechtsstreit des ehemaligen Polizeichefs Gledis Nano mit dem Ministerrat und dem Innenministerium endgültig entschieden und zu seinen Gunsten geurteilt.
Damit ließ er die Verpflichtung des Staates, ihm nach seiner Entlassung aus dem Amt eine Entschädigung zu zahlen, bestehen.
Laut Urteil wies der Oberste Gerichtshof auch die Berufung der Regierung und des Innenministeriums zurück, die die Entscheidungen anderer Gerichtsinstanzen nicht akzeptierten, welche die Entlassung von Nano fast 11 Monate nach seinem Amtsantritt als Chef der Staatspolizei bestätigt hatten.
Nano hielt seine Entlassung durch den damaligen Premierminister und Minister Blendi Çuçi für rechtswidrig und legte Berufung ein. Auch andere Instanzen hatten zu seinen Gunsten entschieden.
Im Kern der Angelegenheit stand Nanos Antrag auf Aufhebung des Beschlusses Nr. 580 des Ministerrats vom 31.08.2022 sowie der Verpflichtung, ihn bis zum Ende seiner fünfjährigen Amtszeit weiterhin zu besolden oder ihn in die Strukturen der Staatspolizei oder in andere Funktionen zu integrieren.

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