Skandal in Brryli: Genehmigung für ein Gebäude auf dem Abwasserkanal, der die gesamte Abwassermenge der Region trägt...
Die unzähligen Genehmigungen, die von Edi Rama und seiner Bande unterzeichnet werden, scheinen neben der regelrechten Betonierung Tiranas auch den Bürgern Probleme zu bereiten.
In einem der Hauptviertel von Tirana, dem Brryl-Viertel, ganz in der Nähe der Geburtsklinik „Koço Gliozheni“, soll ein zwölfstöckiges Monstrum entstehen. Obwohl sich dort ein Palastplatz befindet, wird dieser abgerissen und der Palast neben den bestehenden Gebäuden errichtet. Neben der Zerstörung öffentlicher Flächen besteht ein grundlegendes Problem: Das Gebäude soll über dem Hauptabwasserkanal gebaut werden.
Die Baugenehmigung Nr. 73/20 Prot. vom 04.12.2025, erteilt auf Grundlage des Beschlusses des Nationalen Territoriumsrats, genehmigt den Bau eines Wohn- und Geschäftsgebäudes mit mehreren oberirdischen und zwei unterirdischen Geschossen am Boulevard „Bajram Curri“. Die technischen Unterlagen belegen, dass unter dem Grundstück aktive Abwasserkanäle verlaufen, darunter ein Hauptkanal mit einem Durchmesser von 800 mm. Dieser ist Teil des Hauptnetzes, das einen Großteil der Hauptstadt, einschließlich des Stadtteils Brryl, eines der am dichtesten besiedelten Viertel Tiranas, versorgt.

Die Baugenehmigung wurde der Firma „Walter Construction“ erteilt, die dem Bürger Demokrat Valteri gehört. Das Unternehmen wurde 2019 gegründet, nahm aber zunächst keine Geschäftstätigkeit auf. Doch 2022 änderte sich die Situation schlagartig. Am 16. Dezember 2022 beschloss die Gesellschafterversammlung, die nur aus dem Inhaber Demokrat Valteri bestand, 50 % der Anteile an Edmond Koka, einen Bürger aus Durrës mit Wohnsitz in Tirana, zu übertragen.
Somit wurde das Unternehmen zu 50 % zwischen Demokrat Valteri und zu 50 % zwischen Edmond Koka aufgeteilt. Die Geschäftsführung verblieb erneut in den Händen der Bürgerin Evisa Valteri.
Anschließend beantragt das Unternehmen Baugenehmigungen, darunter auch die, über die wir heute sprechen. Das Unternehmen wird auf einem ehemaligen Privatparkplatz, der früher als solcher genutzt wurde, ein 12-stöckiges Gebäude errichten. Der Eigentümer hat das Gelände jedoch wieder freigegeben.
Das größte Problem für die Anwohner ist jedoch nicht dies, sondern die Tatsache, dass die Bauarbeiten direkt über dem Abwasserkanal stattfinden.

Seit Monaten fordern sie nach eigenen Angaben Transparenz, Erklärungen und konkrete Antworten. Stattdessen erleben sie eine Verwaltung, die zwar mit Verfahrensweisen, aber nicht mit den Bürgern spricht. Verantwortlichkeiten werden von einer Institution zur anderen hin- und hergeschoben, während die zentrale Frage unbeantwortet bleibt: Welche Garantie gibt es, dass die Rechte des Haupteinnehmers gewahrt bleiben?
Dies ist laut Anwohnern die eklatanteste Form institutioneller Arroganz. Nicht etwa, weil die Institutionen eine ihnen missfallende Entscheidung getroffen hätten, sondern weil sie den Eindruck erweckt haben, die Stimme der Gemeinschaft habe angesichts der getroffenen Entscheidungen kein Gewicht. Wenn es um die Sicherheit eines ganzen Viertels geht, werden das Schweigen und die mangelnde Transparenz als ebenso beunruhigend empfunden wie das Projekt selbst.
Die Hauptabwasserkanäle gehören zu den wichtigsten Elementen der städtischen Infrastruktur. Jegliche Eingriffe, die ihre Integrität oder Funktionsfähigkeit beeinträchtigen, können zu Verstopfungen des Abwassernetzes, Abwasserüberläufen, massiven Überschwemmungen, Umweltverschmutzung und ernsthaften Gefahren für die öffentliche Gesundheit führen. In einem dicht besiedelten Gebiet wie Brryli und dem Bajram Curri Boulevard wäre ein solcher Ausfall nicht nur ein technisches Problem. Er könnte sich zu einem städtischen Notfall mit Folgen für Tausende von Anwohnern ausweiten.

Die Tirana Water and Sewerage Company sh.a., Eigentümerin des Abwasserkanals, hat schriftlich bestätigt, dass die unterirdischen Leitungen funktionsfähig sind und die umliegenden Gebäude an diese angeschlossen sind. In einem weiteren Schreiben lehnte die UKT die Genehmigung des Projekts zur Verlegung des Kanals ab, da es nicht vom zuständigen Planer unterzeichnet ist und den Schutz des benachbarten achtstöckigen Gebäudes, dessen Fundament durch die Aushubarbeiten beeinträchtigt wird, nicht vorsieht.

Das ist also ein klarer Beweis für die Absurdität dieser Bauvorhaben. Erstens, wie kann eine Baugenehmigung zwischen zwei nebeneinanderliegenden Gebäuden erteilt werden, wenn die Fenster direkt nebeneinander liegen – ganz zu schweigen davon, dass es gar keine mehr gibt? Dann ist da noch der Sachbearbeiter. Kann eine Baugenehmigung erteilt werden, ohne vorher den Untergrund zu untersuchen? Solche Wunder geschehen nur in Albanien, wo es den Machthabern reicht, sich die Taschen zu füllen, während das Volk die Konsequenzen trägt. / Broschüre
Paskan pasur fat keta banoret! Sa raste te tille ka kur vjen tjetri dhe te ngre nje kulle e te merr driten, ajrin dhe te ben apartamentin te pavlere? Gjithe kursimet e jetes shkojne per lesh! Dhe perse, sepse nje kope te korruptuarish ne AZHT bejne cfare i do bytha!
Respekte Inxhinierit të Ukt që se ka firmosur spostimin e kanalizimeve për epshet e dikujt që vetëm të shesë këtë objekt dhe të pastrojë paratë, kurse sa për katastrofën urbane që shkaktohet nuk i plas fare. Po në çfarë kryeqiteti të botës mund të bëhen këto marëzira more se po e bëni popullin të bëj vetëgjyqësi!