Am 1. Juni entzog die Staatspolizei dem privaten Sicherheitsdienst aufgrund der Ausschreitungen in Zvërnec die Lizenz. Doch zwei Wochen später bietet „Myrto Security“ weiterhin Sicherheitsdienstleistungen für private Unternehmen und staatliche Institutionen an und handelt mit Waffen und Munition. Die Generaldirektion der Polizei hat die Entscheidung nicht veröffentlicht, während das Zentrale Ermittlungsbüro das Unternehmen mit den weiterhin gültigen Lizenzen „I.3.A“ und „I.3.B“ registriert.
Nach den gewalttätigen Auseinandersetzungen in Zvërnec entzog die Staatspolizei dem privaten Sicherheitsdienst „Myrto Security“ die Lizenz, was laut Gesetz die sofortige Einstellung der Überwachungsdienste, der physischen Sicherheit, der Lagerung und des Transports von Geldwerten sowie des Handels mit militärischer Ausrüstung zur Folge hat.
Obwohl die Lizenz des Unternehmens „Myrto Security“ am 1. Juni 2026 widerrufen wurde, setzt das Unternehmen seine Tätigkeit im Bereich physischer Sicherheitsdienstleistungen fort, nicht nur in privaten Unternehmen, sondern auch in staatlichen Institutionen und Diensten.
Wenn der Staat eine Verwaltungsstrafe für den Entzug einer Lizenz gegen ein privates Unternehmen erhält und diese bekannt gibt, erweckt die Zulassung der Tätigkeit durch das private Unternehmen den Verdacht, dass das private Unternehmen den Staat missachtet oder dass die Bekanntgabe des Lizenzentzugs ein Betrug an der Öffentlichkeit ist.

Diese Wahrnehmung und dieser Verdacht entstehen dadurch, dass die private Sicherheitsfirma „Myrto Security“ in den zwei Wochen nach dem Entzug ihrer Lizenz weder ihre Tätigkeit in privaten Unternehmen und staatlichen Institutionen noch im Waffengeschäft eingestellt hat.
Zusätzlich zu den physischen Sicherheitsdienstleistungen gestattet die Staatspolizei dem privaten Sicherheitsunternehmen „Myrto Security“ die Einfuhr und den Handel mit Waffen, Munition und militärischer Ausrüstung, die einen integralen Bestandteil der im Rahmen der Lizenz definierten Tätigkeit darstellen.
Die Inhaberin Hysni Myrtaj kann die Tätigkeit des Imports, Exports, Transports und Handels mit Lebensmitteln, Industriegütern, Bars und Cafés sowie kulturellen, sportlichen, religiösen und politischen Aktivitäten gemäß der vom Nationalen Wirtschaftszentrum erteilten Genehmigung fortsetzen.
Sie kann jedoch keine privaten Polizeidienstleistungen erbringen, keine Waffen, Munition und militärische Ausrüstung importieren und handeln sowie keine Aktivitäten auf Schießständen durchführen, die in den Lizenzen der Kategorien „I.3.A“ und „I.3.B“ definiert sind, da diese von der Staatspolizei widerrufen wurden.
Dies erklärte die Polizei offiziell, doch das private Sicherheitsunternehmen „Myrto Security“ setzt seine Tätigkeit auch nach dem Entzug der Lizenz fort – ein Umstand, der eine Reaktion der Führung der Staatspolizei erfordert:
• Wurde die Lizenz dieser privaten Polizeieinheit widerrufen oder nicht? Und falls ja, warum ist es ihr gestattet, in staatlichen Institutionen und Einrichtungen tätig zu sein und mit Waffen, Munition und militärischer Ausrüstung zu handeln?
Wir stellen diese Frage, weil die Generaldirektion der Staatspolizei eine Mitteilung über den Entzug der Lizenz herausgegeben, aber das Entscheidungsdokument nicht veröffentlicht hat.
Auch im Nationalen Geschäftszentrum ist die Sicherheitsfirma „Myrto Security“ aktiv und verfügt über die von der Staatspolizei erteilten Lizenzen der Kategorien „I.3.A“ und „I.3.B“. / Broschüre
Ish prokurori i Metes Nasip, pronar i Myrto security, i blere ne merkaton e pranveres nga Klubi Rilindja, nuk ka marre karton te kuq…ishte sa per loje!