
Es gab Angebote, Fristen wurden gesetzt, Versprechungen gemacht, doch es gibt keinen Gewinner. Nach einem Jahrzehnt voller Ausschreibungen, Absagen und offiziellem Schweigen geht es bei der Straße Milot-Balldren nicht mehr nur um Asphalt. Es geht um Macht, Eigeninteressen und mangelnde Transparenz.
Die Straße Milot-Balldren ist keine unvollendete Straße mehr. Sie ist eine politische Bewährungsprobe.
Es sind nur 17 Kilometer. Ein Streckenabschnitt, den jede seriöse Regierung innerhalb ihrer Legislaturperiode fertiggestellt hätte. Doch in Albanien hat sich diese Achse zu einer zehnjährigen Geschichte voller Versprechungen, Ausschreibungen, Stornierungen, Konzessionen und offiziellem Schweigen entwickelt. Jeden Sommer spricht der Autokonvoi von Milot nach Lezha Bände – mehr als jede Ministeriumserklärung. Er zeigt, dass der Staat dort versagt hat, wo er hätte schneller handeln müssen.
Diese Achse verbindet nicht nur Miloti mit Balldren, sondern auch Tirana mit Shkodra, den Norden mit dem Zentrum, Albanien mit Muriqan und darüber hinaus mit Montenegro, Kroatien, Slowenien und Mitteleuropa. Daher führt ihre Blockade nicht nur zu Verkehrsbehinderungen, sondern auch zu wirtschaftlichen Kosten, Zeitverlusten, Schäden für den Tourismus und einem direkten Schlag für den Güterverkehr.
Die Regierung kann diese Angelegenheit nicht länger mit Verfahrensfragen erklären. Es gab eine Ausschreibung. Der Wettbewerb ist eröffnet. Unternehmen haben sich beteiligt. Das Ministerium hat Fristen gesetzt. Doch es gibt keinen Gewinner. Und wenn eine Ausschreibung zwar Angebote erhält, aber zu keiner Entscheidung führt, liegt das Problem nicht mehr an der Ausschreibung selbst. Das Problem liegt bei der Regierung, die die Entscheidung trifft.
Eine Suspendierung ist kein Zeichen von fehlender Entscheidung. Eine Suspendierung ist eine Entscheidung.
Jeder Monat ohne Wahlsieger ist eine Entscheidung. Jede Touristensaison mit kilometerlangen Staus ist eine Entscheidung. Jeder Lkw, der auf dieser Strecke Stunden verliert, ist das Ergebnis einer Entscheidung. Jedes Unternehmen, das mehr für Transport, Treibstoff und Zeit ausgibt, zahlt die Zeche für eine politische Entscheidung. Und jede Entscheidung hat ihren Urheber.
Im Zentrum dieser Geschichte steht eine Frage, die die Regierung nie geklärt hat: Warum wird der Gewinner nicht bekannt gegeben, wenn es doch Gebote gab?
Deshalb sollte Milot-Balldren nicht als bloße Straßenchronik betrachtet werden, sondern als Machtdokument. Denn Macht zeigt sich nicht nur in den Gesetzen, die sie verabschiedet, sondern auch in den Projekten, die sie blockiert, den Ausschreibungen, die sie verzögert, den Verträgen, die sie nicht abschließt, und den Antworten, die sie der Öffentlichkeit vorenthält.
Die Regierung hatte Zeit, Geld und Macht, dieses Problem zu lösen. Sie hat deutlich teurere Projekte finanziert, schwierigere Baustellen erschlossen und Investitionen mit politischen und touristischen Prioritäten vorangetrieben. Doch Milot-Balldren bleibt Gefangene eines Prozesses, der weder abgeschlossen noch geklärt ist und für den keine öffentliche Verantwortung übernommen wird.
An diesem Punkt wird der Mangel an Transparenz zu einem politischen Problem.
Das Ministerium muss die vollständigen Wettbewerbsunterlagen, die Namen der Bieter, die technischen und finanziellen Bewertungen, das Protokoll der Bewertungskommission sowie die konkrete Begründung, warum kein Gewinner ermittelt wurde, veröffentlichen. Ohne diese Dokumente bleibt jede Aussage zum Verfahren ein fadenscheiniges Alibi.
Die Broschüre wird dieses Thema als öffentliches Dokument behandeln. Es geht nicht um 17 Kilometer Asphalt, sondern um eine viel ernstere Frage: Wer hält diese Straße in Geiselhaft und warum sagt die Regierung nicht die Wahrheit?
Nach zehn Jahren des Wartens lautet die Frage nicht mehr, warum die Straße nicht gebaut wird.
Die Frage ist: Wem nützt es, wenn es nicht gebaut wird? / Broschüre
Ka pas qene ura mbi Drin e Kukesin e vjeter ku, ishte shembur nje seksion dhe e kishin perforcuar te vazhdonte kalimi. Uren e kishin ndertuar Italianet dhe e kishi parashikuar per 25 vite dhe duke u gerryer nje kembe u shemb per 27 vite. Italianet kishi parashikuar ta perlanin tere Ballkanin e ndertuan shpejt e shpejt per te vazhduar. Problemoi eshte se me malokeri injorante ne kulm e alabake qe filluan te shesin cigare rrugeve e u bene deputete e politikane nuk ka shance te behet shtet i perparuar. Me duket se Migjeni e tha kete, ne jemi bijte e shekullit te ri. Ne sot jemi bijte e shekullit te dhi.
Shkrim racional.Pa hyrje dalje.Duhet me i shkrujt Bablokut se sic thoshte Pal Vata ai dhe Enveri nuk dine gje,mbase ka bo Mehmeti ndonje gje ne kok te vet.
Shume sakte. E zbërthyer. E keni mundesine dhe lutemi thuaji çdo jave.
Pèllumb Salillari e mban peng me Teuten qe eshte Kryetarja e KVO dhe qè po e qèndisin gjithè materialin per veten e tyre..Ta gezojne se bashku
E vertete, e ka marre Salillari. Por ka qene i pari, kshq ska patur cte rregulloje. Dhe vetem ai mund ta beje se ka kapacitete te medha.
O Skifter, normal qe Salillari do e marre! Eshte i pari me pike dhe me diference. Pse, kush? ANK qe ska breke ne bythe, apo Gjoka qe ska filluar tjetren dhe ska asnje lidhje me fuqine financiare te Salillarit? Salillari e ngre te ajer ate rrugen, per 1 vit si askush tjeter.
Eshye DISKRIMINIM brutal i hapur qe pallosh i bene veriut. Mos e devijon kete, kjo sdo mend shume. Aty behen kolona automjetesh...kete e Ben qe tua esvhtirsoj pushuesve qasjen ne brigjet e shengjinit dhe te mbaj Shkodrën sa me te izoluar
PPP-ne do e marre Salillari sepse eshte i pari me pike. Dhe pritet te shpallet kete jave. Dhe besoj se e mbyll shpejt, me gjithe ate fuqi qe ka....