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Rajoni dhe Bota16 Nëntor 2025, 19:08

Hätte Merkel den Krieg in der Ukraine verhindert?

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Hätte Merkel den Krieg in der Ukraine verhindert?

Die EU hat sich in eine Lage gebracht, in der sie keine hochrangigen diplomatischen Kanäle mehr zu Putin hat.

Niemand kann uns vorwerfen, Angela Merkel während ihrer langen Amtszeit als Bundeskanzlerin übermäßig wohlwollend behandelt zu haben. Wir erinnern uns daran, dass sie viel unkritische Unterstützung genoss, insbesondere vonseiten der europäischen Mitte-Links – jener Gruppe, die heute die Ukraine deutlich aggressiver unterstützt und ihre Politik scharf verurteilt.

Es ist sicherlich noch zu früh für eine historische Bewertung des Zeitraums von 2014 bis 2022, der Zeit zwischen Russlands Annexion der Krim und dem umfassenden Einmarsch in die Ukraine. Was wir beobachten, ist, dass sie und ihr engstes Team nun, fast vier Jahre nach Kriegsbeginn, den vorherrschenden Narrativen koordiniert entgegentreten. Sie hätten dies schon früher tun können, warteten aber bis jetzt, einem Zeitpunkt, an dem die öffentliche Meinung in Europa nicht mehr so ​​aufgeheizt ist wie in den letzten drei Jahren.

In einem kürzlich geführten Interview mit dem ungarischen Online-Dienst Partizán erklärte Merkel, Polen und die baltischen Republiken hätten ihren Plan für ein Nachfolgeabkommen des gescheiterten Minsker Abkommens abgelehnt. Liest man das Interview und den entsprechenden Auszug, findet man kaum Belege für die Behauptung, sie habe Polen und die baltischen Republiken für den Krieg verantwortlich gemacht. Diese Woche bekräftigte Sigmar Gabriel, ehemaliger SPD-Vorsitzender und Außenminister, ihre Position. Er stellte eine konkrete Behauptung auf, die das Team Merkel mit Nachdruck verfolge.

„Die Geschichte zeigt, dass der große Krieg später kam, weil keine Verhandlungen stattfanden. Die historischen Entwicklungen führten nicht während Angela Merkels Amtszeit und in der Zeit, als sie verhandeln wollte, zum Ausbruch des großen Krieges, sondern erst danach“, sagte er.

Es trifft im Wesentlichen zu, dass der Krieg nicht unter ihrer Führung ausbrach, da sie zu diesem Zeitpunkt bereits aus dem Amt ausgeschieden war. Die Frage ist, welche Rolle die Diplomatie in der Zeit zwischen den beiden Kriegen (2014–2022) spielte, inwieweit der Rückgang der Diplomatie direkt zum Krieg beitrug und ob eine neue diplomatische Initiative hätte Erfolg haben können. Dies ist der einzige Aspekt der Merkel/Gabriel-Geschichte, den wir nicht einfach abtun können.

Die EU hat sich in eine Lage gebracht, in der sie keine hochrangigen diplomatischen Kanäle mehr zu Putin unterhält. Damit hat sie sich aus dem Verhandlungsprozess für eine Nachkriegsordnung zurückgezogen.

Gabriel hat zweifellos Recht mit seiner Behauptung, dass Deutschland und die übrige EU nicht in der Lage sind, die Ukraine allein zu unterstützen und auf die fortgesetzte Unterstützung der USA angewiesen sein werden. In diesem entscheidenden Punkt sehen wir keine Änderung der Haltung der Trump-Regierung. / Adaptiert aus „Pamphlet“ von „Eurointelligence“

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