Eine übereilte Einigung birgt das Risiko technischer Blockaden und langwieriger Verhandlungen.
Die europäischen Verbündeten äußern Bedenken, dass ein übereiltes Rahmenabkommen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran sich als kontraproduktiv erweisen könnte, eine technische Sackgasse schaffen und den Weg für neue Verhandlungen ebnen würde, die sich über Jahre hinziehen könnten.
Diplomaten mit Erfahrung im Umgang mit Teheran befürchten, dass ein unerfahrenes US-Verhandlungsteam auf ein schnelles Abkommen drängt, das die zugrundeliegenden Probleme eher verschärfen als lösen könnte. Sie vermuten, dass Washington mit einem oberflächlichen Abkommen zum iranischen Atomprogramm und der Aufhebung der Sanktionen einen schnellen diplomatischen Erfolg für Präsident Donald Trump anstrebt, nur um anschließend langwierige und komplexe technische Verhandlungen führen zu müssen.
„Die Sorge besteht nicht darin, dass es zu keinem Abkommen kommen wird“, sagte ein hochrangiger europäischer Diplomat, einer von acht Quellen, die mit Reuters sprachen. Er betonte vielmehr: „Es besteht die Gefahr, dass eine schwache Vorvereinbarung getroffen wird, die endlose Probleme verursachen würde.“
Auf Nachfrage von Reuters zum Verhandlungsstil und den Risiken eines Schnellabkommens wies das Weiße Haus die Kritik zurück. Sprecherin Anna Kelly erklärte, Präsident Trump habe in der Vergangenheit bewiesen, dass er für die USA günstige Abkommen erzielen könne und werde nur ein Abkommen akzeptieren, das amerikanische Interessen in den Vordergrund stelle.
Diplomaten aus Frankreich, Großbritannien und Deutschland, die 2003 Verhandlungen mit dem Iran aufnahmen, beklagen, im aktuellen Prozess außen vor gelassen worden zu sein. Von 2013 bis 2015 arbeiteten diese Länder mit den USA an dem sogenannten JCPOA-Abkommen, das die Begrenzung des iranischen Atomprogramms im Gegenzug für die Aufhebung von Sanktionen zum Ziel hatte.
Donald Trump kündigte das Abkommen 2018 und bezeichnete es als „extrem einseitig“. Nach einer Phase der Spannungen und Luftangriffe nahmen US-amerikanische und iranische Unterhändler die Gespräche in Islamabad wieder auf und konzentrierten sich erneut auf einen Kompromiss zwischen nuklearen Beschränkungen und wirtschaftlichen Hilfen. Es gibt Anzeichen für die Wiederaufnahme direkter Treffen.
Diplomaten zufolge erhöhen tiefes Misstrauen und unterschiedliche Verhandlungsstile das Risiko eines fragilen Abkommens, das politisch möglicherweise nicht tragfähig ist. Die ehemalige EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini merkte an, dass die Erreichung des Abkommens von 2015 zwölf Jahre und umfangreiche technische Arbeit in Anspruch genommen habe, was Zweifel an der Möglichkeit einer schnellen Einigung aufkommen lasse.

Ein grundlegendes Abkommen könnte ein Nuklear- und Wirtschaftspaket umfassen, doch die Nuklearfragen bleiben die komplexesten. Jede Bestimmung wirft Fragen zu vielen weiteren Themen auf, betonen Diplomaten.
Im Mittelpunkt der Verhandlungen steht Irans Vorrat an rund 440 Kilogramm 60% angereichertem Uran, das nach weiterer Anreicherung für Atomwaffen verwendet werden könnte. Zu den Optionen gehören die Verarbeitung des Materials im Iran unter Aufsicht der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) oder der Transfer eines Teils davon ins Ausland, beispielsweise in die Türkei oder nach Frankreich.
Auch diese Optionen erfordern langwierige Verhandlungen über die Verifizierung und den sicheren Transport des Materials. Ein westlicher Diplomat betonte, dass die aktuellen Schritte erst der Anfang seien, und erinnerte daran, dass das Abkommen von 2015 rund 160 Seiten umfasste.
Eine zentrale Frage bleibt Irans Recht auf Urananreicherung. Trump fordert ein vollständiges Verbot, während Iran auf dem Recht zur zivilen Nutzung besteht. Ein möglicher Kompromiss wäre ein vorübergehendes Moratorium, gefolgt von einer Wiederaufnahme der Anreicherung in sehr geringem Umfang unter strengen Auflagen.
Europäische Diplomaten betonen die Schlüsselrolle der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO), einschließlich detaillierter Überprüfungen und des uneingeschränkten Zugangs zum Gelände. Sie unterstreichen, dass jede Formulierung des Abkommens von entscheidender Bedeutung ist und nicht übereilt behandelt werden sollte.
Im Wirtschaftsbereich konzentrieren sich die Gespräche auf die Aufhebung der Sanktionen und die Freigabe iranischer Vermögenswerte. Der Iran strebt einen schnellen Zugriff auf die eingefrorenen Gelder an, während eine vollständige Aufhebung der Sanktionen voraussichtlich erst später erfolgen wird und die Zustimmung europäischer Länder erfordert.

Diplomaten warnen davor, dass eine Trennung zwischen einer ersten Vereinbarung und ihrer detaillierten Umsetzung mit der iranischen politischen Kultur unvereinbar sein könnte. Sie betonen, dass diese Verhandlungen komplex sind und einen strukturierten Prozess erfordern, keine Schnellabsprachen.
Der Iran fordert nach den vorangegangenen Angriffen der USA und Israels auch Nichtangriffsgarantien. Gleichzeitig fordern die Golfstaaten und Israel strengere Beschränkungen für das iranische Raketenprogramm und dessen Aktivitäten in der Region.
Europäische Diplomaten betonen, dass ein dauerhaftes Abkommen Zeit, Expertise und umfassende internationale Koordination erfordert. Sie warnen davor, dass ein überstürztes Vorgehen die Erreichung einer langfristigen Lösung gefährden könnte. /Bearbeitete Broschüre /
Ashtu si krimbi qe e ben pluhur drurin edhe Izraeli po e ben pluhur e hi boten. Po i bejne te gjithe popujt t'i urrejne e kur urrejtja e popujve shperthen, nuk ka para, pushtet e arme nukleare t'i shpetoje. Nje shtet me popullate 20% gay qe hedhin valle kur vrasin femije eshte destinuar te mbaroje. Keto jane statistika e fakte te filmuara e jo abracadabra. Popujt mund te shtypen, gjakosen e torturohen, por kurre nuk zhduken. Vetem perandorite zhduken e permenden jo per emrin qe krijuan por qe te mos harrojne popujt te keqen.