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Rajoni dhe Bota21 Maj 2026, 20:55

Deutschland fordert die USA heraus und verkündet seinen Ehrgeiz, die Führung der NATO zu übernehmen!

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Deutschland fordert die USA heraus und verkündet seinen Ehrgeiz, die
Donald Trump und Friedrich Merz

Der deutsche Außenminister Johann Wadephul erklärte, Berlin sei bereit, innerhalb der NATO mehr Verantwortung zu übernehmen, insbesondere angesichts des schrittweisen Abbaus der US-Militärpräsenz in Europa. Gleichzeitig hat das Pentagon die Stationierung einer 4.000 Mann starken US-Brigade in Polen ausgesetzt.

Deutschland hat offiziell signalisiert, dass es bereit ist, innerhalb der NATO eine größere Führungsrolle zu übernehmen, da das Bündnis mit dem schrittweisen Abbau des amerikanischen Militärengagements in Europa konfrontiert ist.

„Deutschland übernimmt seine Führungsverantwortung. Je mehr die europäischen Fähigkeiten wachsen, desto mehr müssen sich die Aufgaben innerhalb der Allianz verändern“, erklärte der deutsche Außenminister Johann Wadephul laut der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Er betonte, dass das Ziel eine neue Lastenverteilung innerhalb der NATO sei, die das wirtschaftliche und militärische Potenzial Deutschlands und ganz Europas widerspiegeln solle.

Wadephuls Äußerungen erfolgen am Vorabend des NATO-Außenministertreffens in Helsingborg und gewinnen nach den deutlichen Anzeichen eines schrittweisen amerikanischen Rückzugs aus Europa besondere Bedeutung.

Vor wenigen Stunden gab das Pentagon die Aussetzung des Einsatzes der amerikanischen Brigade „Second Armored Brigade Combat Team, First Cavalry Division“, auch bekannt als „Black Jack“-Brigade, nach Europa bekannt.

Die Einheit von etwa 4.000 Soldaten sollte Anfang Mai zu einer Mission an der Ostflanke der NATO, genauer gesagt in Polen, verlegt werden, doch das US-Verteidigungsministerium beschloss in letzter Minute, die Operation auszusetzen.

Hochrangige europäische Militärs versuchen jedoch, die Bedenken hinsichtlich dieser Entwicklung zu beschwichtigen.
Während der internationalen Sicherheitskonferenz „Globsec“ in Prag erklärte der deutsche General Michael Vetter, im Verteidigungsministerium für Cybersicherheit zuständig, die Situation solle nicht dramatisiert werden.

„Das sind keine guten Nachrichten, aber es besteht kein Grund zur Beunruhigung. Dieser Schritt war lange erwartet worden. Die amerikanische Präsenz in Europa bleibt jedenfalls wichtig“, sagte er.

Vetter erinnerte daran, dass die USA weiterhin strategische Stützpunkte in Europa unterhalten, wie beispielsweise den Stützpunkt Ramstein in Deutschland.
Auch der Chef des Generalstabs der tschechischen Armee, General Karel Rehka, spielte die Auswirkungen der amerikanischen Entscheidung herunter.

„Der Abzug dieser Brigade bedeutet, dass unsere militärische Abschreckung wieder auf dem Niveau von 2021, vor dem Krieg in der Ukraine, liegt. Die NATO plant zehn Brigaden. Die europäischen Streitkräfte sind voll und ganz in der Lage, diese Lücke zu schließen“, erklärte er.

Tatsächlich war die Reduzierung der amerikanischen Präsenz von den NATO-Führern schon lange erwartet worden.

Das Pentagon hatte bereits im vergangenen Oktober damit begonnen, die Truppenrotation schrittweise zu verlangsamen, als es beschloss, eine zuvor in Rumänien stationierte Brigade nicht zu ersetzen.

Diese Maßnahmen betreffen hauptsächlich die 15.000 bis 20.000 US-Soldaten, die 2022 auf Anordnung des ehemaligen Präsidenten Joe Biden unmittelbar nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine nach Europa entsandt wurden, um die Ostflanke der NATO zu stärken.
Zusätzlich zu diesem temporären Kontingent unterhalten die USA weiterhin rund 65.000 bis 70.000 Soldaten auf ihren permanenten Stützpunkten in Europa, vorwiegend in Deutschland, Italien und Großbritannien.

Die Erklärungen Berlins und die jüngsten Entwicklungen im Pentagon bestätigen, dass die NATO in eine neue Phase eintritt, in der Europa sich darauf vorbereitet, mehr militärische und strategische Verantwortung zu übernehmen, während die USA ihre Rolle auf dem Kontinent schrittweise überdenken. /Adaptiert aus „Corriere della Sera“

friedrich merz donald trump

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