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Rajoni dhe Bota 9 Korrik 2026, 21:00

Naher Osten am Rande eines neuen Krieges: Israel droht mit drittem Angriff, die USA bombardieren erneut den Iran.

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Naher Osten am Rande eines neuen Krieges: Israel droht mit drittem Angriff, die
Illustratives Foto

Zwei Nächte amerikanischer Bombardierungen, israelische Drohungen mit einer weiteren Offensive und Explosionen in der Nähe des Atomkraftwerks Buschehr treiben die Region in Richtung einer neuen militärischen Eskalation, während die Friedensgespräche zu scheitern drohen.

Der Nahe Osten tritt in eine neue Krisenphase ein, in der die Diplomatie gegenüber der Sprache der Waffen an Bedeutung zu verlieren scheint. Innerhalb von 48 Stunden haben die Vereinigten Staaten die größte Angriffswelle gegen den Iran seit der im Juni erzielten Vereinbarung gestartet, während Israel offen seine Bereitschaft zu einem dritten Angriff auf Teheran erklärt.

In Bandar Abbas und in der Nähe der Provinz Buschehr, wo sich das iranische Atomkraftwerk befindet, wurden Explosionen gemeldet. Obwohl die Behörden die Ursachen und den entstandenen Schaden noch nicht bestätigt haben, hat allein die Tatsache, dass das Atomkraftwerk in den ersten Meldungen erwähnt wurde, Befürchtungen einer Eskalation des Konflikts geweckt.

Gleichzeitig warnte der israelische Verteidigungsminister Israel Katz, das Militär sei in voller Alarmbereitschaft, um die Operationen gegen den Iran wieder aufzunehmen, und erklärte, ein dritter Schlag wäre „noch verheerender“. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bekräftigte diese Aussage und betonte, der Krieg sei „noch nicht vorbei“ und Israel werde die Militäroperationen so lange fortsetzen, wie es dies für notwendig halte.

In diesem Klima haben die USA rund 90 iranische Militärziele angegriffen, um Irans Fähigkeit zur Bedrohung der Schifffahrt in der Straße von Hormus zu schwächen. Iranische Medien berichten jedoch, dass die Angriffe auch zivile Infrastruktur, darunter Brücken, einen Flughafen und andere strategische Einrichtungen, getroffen haben. Erste Schätzungen sprechen von mindestens 14 Toten und Dutzenden Verletzten.

Einer der besorgniserregendsten Punkte bleibt Hormuz. Der Schiffsverkehr ist deutlich zurückgegangen, Tausende von Seeleuten sitzen weiterhin fest, und die Internationale Seeschifffahrts-Organisation warnt, dass jede weitere Eskalation den globalen Energiehandel direkt beeinträchtigen könnte.

Auch auf diplomatischer Ebene ist die Lage düster. US-Präsident Donald Trump erklärte, die Vereinbarung mit dem Iran sei praktisch „abgeschlossen“, ließ aber die Möglichkeit weiterer Verhandlungen offen. Analysten schätzen jedoch ein, dass die anhaltenden Bombardierungen eine Rückkehr an den Verhandlungstisch zunehmend erschweren.

Sollten die Angriffe anhalten und Israel eine dritte Offensive gegen den Iran starten, könnte die Region mit einem viel umfassenderen Konflikt konfrontiert werden, dessen Folgen über den Nahen Osten hinausreichen und die Sicherheit, die Wirtschaft und die globale Energieversorgung beeinträchtigen würden.

lufta shba

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