
Das US-Außenministerium hat eine dringende Warnung an alle US-Bürger im Nahen Osten herausgegeben und sie dringend aufgefordert, das Gebiet aufgrund ernster Sicherheitsrisiken im Zusammenhang mit dem eskalierenden Konflikt mit dem Iran „unverzüglich“ zu verlassen.
Die Ankündigung erfolgte am 2. März 2026 durch die stellvertretende Staatssekretärin für konsularische Angelegenheiten, Mora Namdar. In einem offiziellen Beitrag rief sie Amerikaner unmissverständlich dazu auf, das Land SOFORT zu verlassen und dabei kommerzielle Verkehrsmittel zu nutzen, solange diese noch verfügbar sind. Der Aufruf erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Region nach gemeinsamen Angriffen der USA und Israels auf Ziele im Iran sowie Teherans Gegenangriffen in mehreren Ländern des Nahen Ostens eine beispiellose Eskalation erlebt.

Die Liste der in der Warnung aufgeführten Länder ist umfangreich und umfasst Bahrain, Ägypten, Iran, Irak, Israel (einschließlich Westjordanland und Gazastreifen), Jordanien, Kuwait, Libanon, Oman, Katar, Saudi-Arabien, Syrien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Jemen. Laut internationalen Medien handelt es sich um die bisher umfassendste Warnung des US-Außenministeriums seit dem Einmarsch in den Irak im Jahr 2003.
Die Lage vor Ort bleibt äußerst angespannt. Mehrere große Flughäfen in der Region haben ihren Betrieb vorübergehend eingestellt, internationale Fluggesellschaften haben aufgrund der Gefahr von Raketen- und Drohnenangriffen Dutzende Flüge gestrichen. Es gibt zahlreiche Berichte über Explosionen in mehreren regionalen Hauptstädten und die Aktivierung von Luftverteidigungssystemen in mehreren Golfstaaten.
Die Formulierung „Sofort abreisen“ ist eine der schärfsten Warnungen der amerikanischen Diplomatie und signalisiert in der Regel ein hohes Risiko einer unmittelbaren militärischen Eskalation, einer plötzlichen Luftraumsperrung oder der Unfähigkeit, offizielle Evakuierungen zu organisieren, falls sich die Lage verschärft. Mit dieser Ankündigung scheint Washington seinen Bürgern unmissverständlich klarzumachen, dass sie so schnell wie möglich handeln müssen, bevor die Ausreisewege versperrt sind.
Das US-Außenministerium hat unterdessen mitgeteilt, dass die Notfall-Konsularleitungen rund um die Uhr besetzt sind, um amerikanischen Staatsbürgern in der Region zu helfen. Die Entwicklungen überschlagen sich, und die Lage bleibt unklar, da sich die Spannungen zwischen den USA, Israel und dem Iran weiter verschärfen.
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