
Laut deutschen und schweizerischen Medien tritt Serbien in eine Phase ein, in der das traditionelle Gleichgewicht nicht mehr tragfähig ist und die Wahl einer strategischen Ausrichtung unausweichlich sein wird...
Serbiens langjährige Politik, ein Gleichgewicht zwischen der Europäischen Union, den Vereinigten Staaten, Russland und China zu wahren, steht aufgrund des Krieges in der Ukraine, internationaler Sanktionen und des zunehmenden Energiedrucks vor einer ernsten Krise.
Dies ist die Einschätzung deutscher und schweizerischer Medien, die betonen, dass Belgrad zunehmend gezwungen ist, klare geopolitische Entscheidungen zu treffen.
Die Schweizer Zeitung Neue Zürcher Zeitung (NZZ) schreibt, dass Serbien nach der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo im Jahr 2008 die sogenannte „Vier-Säulen-Doktrin“ entwickelte, mit der es gleichzeitig günstige Beziehungen zur EU, den USA, Russland und China unterhalten wollte.
Laut Autor Andreas Ernst bot diese Strategie Belgrad fast zwei Jahrzehnte lang beträchtlichen Handlungsspielraum. Im vergangenen Jahr begann diese Politik jedoch zu bröckeln.
„ Drei der vier Säulen der serbischen Außenpolitik wurden gleichzeitig erschüttert, und zwar genau zu dem Zeitpunkt, als die dreizehnjährige Herrschaft von Präsident Aleksandar Vučić angesichts von Studentenprotesten, einer wachsenden Bürgerbewegung und einer sich erstarkenden Zivilgesellschaft von innen heraus geschwächt wurde “, schreibt die NZZ.
Die Zeitung merkt an, dass Vučićs Erwartungen an ein neues Kapitel in den Beziehungen zu den Vereinigten Staaten nach Donald Trumps Rückkehr ins Weiße Haus nicht erfüllt wurden. Laut NZZ hielt die Trump-Regierung die bestehenden Sanktionen gegen die serbische Ölindustrie, die sich größtenteils in russischem Besitz befindet, strikt aufrecht und forderte deren Verkauf.
Gleichzeitig sind die Beziehungen zu Russland angespannt. Obwohl Serbien sich den Sanktionen gegen Moskau nicht angeschlossen hat, liefert es der Ukraine über Drittländer Munition, was den Kreml zutiefst verärgert hat. Laut einer Schweizer Zeitung nutzt Moskau Serbiens Abhängigkeit von russischem Gas nun als Druckmittel, indem es die Unterzeichnung eines neuen Liefervertrags wiederholt verzögert.
Was die Europäische Union betrifft, schreibt die NZZ, dass Serbiens Beitrittsprozess seit Jahren stagniert und seit 2021 aufgrund der Verschlechterung der Rechtsstaatlichkeit und der Medienfreiheit praktisch zum Erliegen gekommen ist. Die Politik des Machtausgleichs, die einst auch dem heimischen Publikum diente, indem sie Vučić als einen Führer mit Zugang zu allen Großmächten darstellte, verliert nun ihre Wirkung.
„ Serbien ist nicht Jugoslawien und Vučić ist nicht Tito “, betont die NZZ und fügt hinzu, das Land sei zu klein, um inmitten der zunehmend scharfen Konfrontation zwischen Russland und dem Westen die Rolle einer Mittelmacht zu spielen. Laut der Zeitung neigt sich das „Vier-Säulen-Spiel“ dem Ende zu, was Vučićs ohnehin geschwächte Autorität weiter untergräbt.
Die Berliner Zeitung berichtet, dass die USA Serbien zu einer erzwungenen Neuorientierung drängen, insbesondere im Energiesektor. Laut dem Bericht hat das US-amerikanische Office of Foreign Assets Control (OFAC) der serbischen Ölindustrie (NIS) eine befristete Lizenz erteilt, die die Wiederaufnahme der Produktion nach den durch die Sanktionen verursachten Unterbrechungen ermöglicht.
Laut der Berliner Zeitung ist Washingtons Ziel nicht die dauerhafte Stilllegung der serbischen Energieinfrastruktur, sondern der vollständige Abzug russischen Kapitals aus dem Sektor. Die kommenden drei Wochen gelten als entscheidend für das Erreichen einer dauerhaften Lösung, die auch den Verkauf russischer Anteile an westliche Unternehmen beinhalten könnte.
Die Zeitung warnt davor, dass Serbien im Falle eines Scheiterns der Verhandlungen und des Auslaufens der amerikanischen Lizenz Ende Januar erneut mit einer schweren Energiekrise und unvorhersehbaren politischen und wirtschaftlichen Folgen konfrontiert sein könnte.
Laut deutschen und schweizerischen Medien tritt Serbien in eine Phase ein, in der das traditionelle Gleichgewicht nicht mehr tragbar ist und in der die Wahl einer strategischen Ausrichtung unausweichlich sein wird.
???? Jugosllavia ka mundur të luajë rolin e të paangazhuarit se pranohej nga NATO dhe TV të mbahej si një zonë e delimitarizuar ndërmjet tyre. Serbia nuk ka as shtrirjen gjeografike, as kapacitetin ekonomik e njerëzor, për pasojë konkluzionet në këtë shkrim janë të sakta. Serbët e dinë, por nuk e pranojnë, prandaj kur të zgjohen dhe të ballafaqohen me realitetin, do të kenë probleme. Në fakt kjo ka filluar tash 25 vjet, por duhet më shumë kohë.
Nje keqkuptim dhe keqinterpretim total i ishJugosllavisë dhe Shkinise sot. Kaq afer, me mbi 4 milione shqiptare autokton brenda ish Jugosllavisë, dhe ju ende sot jeni te painformuar e te paditur lidhur me ate ish kreature?