Das deutsch-französische Diskussionspapier erscheint zeitgleich mit wachsender Frustration über das Tempo der EU-Beitrittsverhandlungen, insbesondere auf dem Westbalkan...
Die EU-Beitrittskandidaten sollten schrittweise Privilegien wie den teilweisen Zugang zum Binnenmarkt der Union freischalten können, um sie während des Wartens auf die Vollmitgliedschaft zu motivieren, schlugen Paris und Berlin in einem neuen gemeinsamen Dokument vor.
In dem Diskussionspapier, das im Vorfeld eines Westbalkan-Gipfels kursierte und POLITICO vorliegt, wird vorgeschlagen, dass EU-Beitrittskandidaten bei wichtigen Treffen auch Beobachterstatus sowie weitere Vorteile erhalten könnten, um Frustrationen mit dem Prozess zu vermeiden.
Die Idee bestehe darin, dass „ die Beitrittskandidaten durch eine strukturiertere, schrittweise Integration effektiver näher an die EU heranrücken und so zusätzliche Anreize für Reformen schaffen“, heißt es in dem Dokument, das am Donnerstag unter EU-Diplomaten kursierte.
Das deutsch-französische Diskussionspapier fällt zeitlich mit der wachsenden Frustration über das Tempo der EU-Beitrittsverhandlungen zusammen, insbesondere auf dem Westbalkan, wo Länder wie Nordmazedonien seit mehr als 20 Jahren auf den Beitritt zum Staatenbund warten.
Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, hat eine ehrgeizige Vision für die EU-Erweiterung dargelegt und erklärt, dass die Ukraine in die Union mit 27 Mitgliedstaaten gehöre und dass Europa bis zum Ende dieses Jahrzehnts bis zu 30 Mitglieder zählen könnte.
Die Ukraine und Moldau erhielten diese Woche optimistische Nachrichten hinsichtlich ihrer Beitrittsanträge, als Ungarns neuer Ministerpräsident Peter Magyar erklärte, Budapest werde sich der Eröffnung des ersten Verhandlungskapitels für Kiew nicht widersetzen, wodurch die beiden politisch miteinander verbundenen Anträge am 15. Juni gemeinsam weiterverfolgt werden könnten.
Die Fokussierung auf die Ukraine hat jedoch zu wachsender Frustration im Westbalkan geführt, wo Beamte argumentieren, dass für Kiew Ausnahmen gemacht würden, während ihre Hauptstädte auf Eis gelegt würden und es keine wirkliche Aussicht auf Fortschritte gäbe.
Montenegro befindet sich derzeit in den letzten Verhandlungsphasen, während Albanien alle Kapitel eröffnet hat und bis 2030 beitreten möchte. Serbien hat 22 von 35 Kapiteln eröffnet, aber nur zwei geschlossen. Nordmazedonien wartet aufgrund eines andauernden Konflikts mit Bulgarien noch auf den formellen Beginn der Verhandlungen. Kosovo beantragte 2022 die Mitgliedschaft, hat diese aber noch nicht erhalten, da es nicht von allen Mitgliedstaaten anerkannt wird und aufgrund anhaltender Spannungen mit Serbien.
Tatsächlich schlug ein im letzten Monat veröffentlichtes deutsches Diskussionspapier einen „assoziierten Mitgliedsstatus“ für die Ukraine vor, der auch größere vorübergehende Privilegien beinhalten würde. Offizielle Vertreter argumentierten, dass der andauernde Krieg mit Russland Kiew zu einem Sonderfall für eine Erweiterung mache.
Ein EU-Beamter erklärte, das deutsch-französische Dokument sei ein Versuch, dem Erweiterungsprozess, der für seine übermäßige Bürokratie und Langsamkeit bekannt ist, „neue Dynamik“ zu verleihen.
Um diesen Bedenken zu begegnen, fordert das Dokument einen „neuen, prozessorientierten Ansatz, der übermäßig formalisierte Hürden bei Zwischenschritten beseitigt und die aktuelle Methodik vereinfacht“.
Das Dokument legt insbesondere nahe, dass der Europäischen Kommission, die für die Beitrittsverhandlungen zuständig ist, Ermessensspielraum bei der Entscheidung über die Eröffnung von Verhandlungsgruppen oder formellen Verhandlungskapiteln eingeräumt werden soll, wobei sich die EU-Hauptstädte stattdessen auf die „Kernreformen“ konzentrieren, die von einem Kandidaten durchgeführt werden.
Derzeit ist die einstimmige Zustimmung der Hauptstädte zur Eröffnung jeder Verhandlungsgruppe erforderlich. Neben dem Beobachterstatus schlägt das Dokument Vorteile wie den Zugang zu den EU-Studentenaustauschprogrammen Horizon und Erasmus, die Integration im Verteidigungsbereich und sogar den vollen Zugang zum EU-Binnenmarkt vor, sobald ein Kandidat fünf Verhandlungsgruppen durchlaufen hat. / Adaptiert aus „Pamphlet“ von „Politico“
Epo ne i kemi plotësuar kërkesat e BE, por ata kanë vetë probleme. Aq më tepër që po shtojnë dhe kushtet. D.m.th. jemi në rregull ne, por fajin e kanë ata të BE. Yttttt....sharlatanë bajgash. Nuk pinë ujë këto. Më ka zhgënjyer kjo gazetë, ashtu siç më kanë zhgënjyer jashtë mase edhe këta patriotët që na dilnin në TV kur mbronin Shqipërinë nga greku dhe serbi.
Të 5 vendet ballkanike që aspirojnë anëtarësimin në BE janë Turqia myslimane, Bosnja myslimane Shqipëria myslimane Kosova myslimane Maqedonia 30% myslimane Mali i Zi që po futet Serbia që nuk dëshiron të futet