Wie kam es, dass Sazans Projekt erst nach Trumps Präsidentschaftserklärung realisiert werden konnte, und wer waren die Akteure hinter den Kulissen?
Dieser Artikel ist eine Fortsetzung der Pamphlet-Publikationen, die auf Sibel Edmonds’ aufgezeichnetem Videokommentar basieren und auf der Patreon- Plattform veröffentlicht sowie von der Redaktion zur Verfügung gestellt wurden. Die Materialien sind Teil einer größeren Reihe, in der Edmonds offen über die Verbindungen zwischen organisierter Kriminalität, Politik und internationalen Projekten spricht und damit eine Perspektive einbringt, die in den traditionellen Medien bisher keinen Platz gefunden hat.
In ihrem Bericht wird Albanien nicht als ein Land beschrieben, in dem das organisierte Verbrechen parallel zum Staat operiert, sondern als ein Fall, in dem das Verbrechen in die Staatsstruktur selbst integriert ist. „Albanien ist, insbesondere seit 1992/93, ein Drogenstaat nach Mafia-Vorbild. Ich spreche von Politik. Es geht nicht um ein paar Minister, die unterwandert wurden. Es ist die gesamte Regierung“, erklärt Edmonds.
Laut ihrer Aussage gibt es in der albanischen Politik keine isolierten Inseln des Widerstands gegen das Verbrechen. Sie geht sogar noch weiter und behauptet, dass es keine politische Persönlichkeit gibt, von Abgeordneten bis hin zu Verwaltungschefs, die nicht in dieses System integriert ist. „Man findet keinen einzigen Abgeordneten oder Abteilungsleiter, der nicht Teil des mafiösen Systems ist. Sonst hätten sie ja keine Position“, sagt sie und beschreibt dies als einen Ausschlussmechanismus gegen jeden, der sich weigert, Teil dieser Struktur zu sein.
In diesem Zusammenhang konzentriert sich Sibel Edmonds auf die Entwicklung der albanischen Mafia seit den 1990er Jahren. Sie beschreibt den rasanten Wandel von gewalttätigen Banden nach dem Fall des Kommunismus zu einer globalen kriminellen Organisation mit territorialer Kontrolle, interner Disziplin und internationaler Logistik. „Mitte der 1990er Jahre stellte die albanische Mafia die russische, türkische und italienische Mafia zusammen in den Schatten“, erklärt sie und fügt hinzu: „In der gesamten modernen Geschichte der Mafia gibt es nichts Vergleichbares wie die albanische Mafia“, aufgrund ihrer Kombination aus Gewalt, Skrupellosigkeit und operativer Raffinesse.
Im Mittelpunkt der Erzählung steht die Rolle der albanischen Mafia im internationalen Kokainhandel. Laut Edmonds haben albanische Gruppen die Kontrolle über die kritischste Phase der kriminellen Kette übernommen: Transport und Vertrieb. „Die Kolumbianer produzieren, aber die Albaner kontrollieren den Handel“, sagt sie und behauptet, diese Kontrolle erstrecke sich von Lateinamerika bis nach Europa. Sie nennt Ecuador, Kolumbien, Brasilien und Teile Perus als Gebiete, in denen die Albaner die operative Vorherrschaft erlangt haben.
In diesem Netzwerk gelten europäische Häfen als Schlüsselknotenpunkte. Edmonds nennt insbesondere den Rotterdamer Hafen und den Antwerpener Hafen und erklärt, dass diese nicht durch offene Gewalt, sondern durch Verbindungen, Korruption und politische Günstlingswirtschaft kontrolliert werden. „Sie kontrollieren die Lieferungen, den Drogenschmuggel aus Brasilien und Ecuador nach Europa. Wir sprechen hier von Tonnen, nicht von Kilogramm“, sagt sie und unterstreicht damit das industrielle Ausmaß der Operation.
Dem Bericht zufolge spielen politische Verbindungen in Tirana eine Schlüsselrolle in diesem Mechanismus, indem sie Geldwäsche gewährleisten und operative Netzwerke schützen. An diesem Punkt verlagert sich der Fokus der Analyse vom Drogenhandel auf politische Entscheidungsfindung und internationale strategische Projekte. Edmonds konzentriert sich auf die Regierung von Edi Rama und behauptet, die Unterwanderung der Politik durch Kriminalität sei strukturell bedingt und keine wichtige Entscheidungsfindung entgehe diesem Filter.
Sazani auf der Landkarte von Kushner und den Interessen Israels
Als konkretes Beispiel nennt sie das mit Jared Kushner in Verbindung stehende Projekt auf der Insel Sazan. Die ehemalige FBI-Mitarbeiterin erklärt, das Projekt habe wenige Wochen nach der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten die Genehmigung erhalten, und die albanische Regierung sei nicht nur von Kushner, sondern auch von hochrangigen israelischen Wirtschafts- und Regierungsvertretern kontaktiert worden. „Die ursprüngliche Genehmigung musste Trumps Wahl abwarten. Erst nachdem Trump zum designierten Präsidenten erklärt worden war, wurde das Verfahren fortgesetzt und die parlamentarische Genehmigung quasi persönlich erteilt“, sagt sie.
Edmonds beschreibt Sazan als ein Projekt, das in der Öffentlichkeit als Tourismusprojekt erscheint, aber ihrer Meinung nach viel umfassendere Funktionen und Interessen verfolgt.
„Ich nenne es Jared Kushners Satansinsel, weil alles, was ich zusammengetragen habe, und die Dokumente, die ich gesehen habe, zeigen, dass dieses Projekt viel mehr ist als nur Tourismus“, erklärt sie und warnt, dass sie in Zukunft auch andere Aspekte beleuchten wird.
Wenn Sibel Edmonds über Tiranas Vorgehen beim Sazan-Projekt spricht, stellt sie klar, dass es sich nicht um eine bilaterale Beziehung zwischen der albanischen Regierung und Jared Kushner handelt. „Zu meinen Quellen gehören israelische Regierungsbeamte sowie Personen aus Wirtschaft und Technologie“, sagt sie und erweitert damit das Bild über eine einzelne Person hinaus. Laut Edmonds agieren diese Akteure nicht als formelle Vertreter des Staates, sondern als Teil eines Netzwerks, in dem Kapital, Technologie und politischer Einfluss eng miteinander verflochten sind – mit Wurzeln in Israel und operativer Reichweite in verschiedenen Märkten.
Zusammenfassend präsentiert Edmonds Albanien als Fallbeispiel dafür, wie ein Drogenstaat international akzeptabel funktionieren kann, ohne jemals offiziell als solcher anerkannt zu werden. Laut ihrer Darstellung finden ausländische Investitionen, strategische Projekte und Großgeschäfte nicht im luftleeren Raum statt, sondern in einer Realität, in der Politik, Kriminalität und Kapital als Teil desselben Mechanismus wirken.
Die Broschüre wird diese Materialien Stück für Stück veröffentlichen und sie mit konkreten Entwicklungen in Albanien, den beteiligten Personen und den Projekten verknüpfen, die heute als Investitionen und Entwicklungsprojekte präsentiert werden.
Flm pamflet, por këto janë lajme shumë tronditëse që kanë lidhje qysh në monizëm. Në vitet 1993-4 kam takuar rastësisht një djalë ish sigurims dhe më tha se jam i mërzitur nga kjo punë dhe donte të mos vazhdonte më , por nuk mundej.Kështuqë kjo mafia shqiptare është më e vjetër mendoj unë. Zoti na ndihmoftë për mirë, por …..
Eshte turpshme cfare aludoni..keto jane pjese e qarqeve antishqiptare qe nuk duan investime te ketyre permasave dhe njerez te nivelit te larte te cilet per te ruajtur investimet e tyre do garantojne integritetin tone si shtet e do zhbejne cdo qelize destruktive e sabotuese te fqinjeve tane qe kerkojne te ndalin zhvillimin e vendit tone..te investoj lobi me i fuqishem ne bote ne shqiperi do te thote pavaresi,prosperitet e demeshperblime kombi tone per padrejtesite qe i jane bere!!!
Po cfar lesh investimi ooo Vlora mendon ti qe do shofesh ndonje lek ? shteti yne do imvestoj 3fish dhe sdo mer gje mbrapsht. po tma jepnin mua sazanin do kishe pa me shume hajr
Ky bicim Vlora do jete nga ata afer Rames dhe Berishes. Pasojat e ketyre politikave per ne jane boshatisja e Shqiperise nga shqiptaret, varferimi i tyre dhe shitja e Shqiperise.Ne kete vorbull, e vetmja gje qe ndodh eshte pasurimi i nje grushti njerzish ne kurriz dhe ne gjakun e tere shqiptareve.