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Politike 7 Korrik 2026, 13:14

Mysteriöse Kurden in Turnschuhen in Edi Ramas Büro

Shkruar nga Diplomatico | Pamfleti.net
Mysteriöse Kurden in Turnschuhen in Edi Ramas Büro
Das Treffen „weißer Athleten“, das Ankara verärgern könnte /

Der Besuch der irakisch-kurdischen Delegation in Tirana am Vorabend des NATO-Gipfels in Ankara wirft Fragen nach den politischen Botschaften auf, die Edi Rama aussendet, und den möglichen Folgen dieses Schrittes für die Beziehungen zur Türkei...

Gestern fand im albanischen Regierungssitz ein völlig ungewöhnlicher und noch immer unklarer Besuch statt, bei dem eine Delegation aus Erbil, der Hauptstadt der Autonomen Region Kurdistan im Irak, von Edi Rama und einer beträchtlichen Anzahl von Ministern aus seinem Kabinett empfangen wurde.

Ein Besuch, den der albanische Premierminister, wie es seine Gewohnheit ist, mit einer theatralischen Inszenierung präsentierte, bei der alle Gäste weiße Turnschuhe trugen.

Man geht jedoch davon aus, dass ihre Bedeutung heute besser verstanden wird.

Am Tag, an dem Edi Rama am NATO-Gipfel in Ankara teilnimmt.

In diesem Kontext kann der Empfang der kurdischen Delegation auch als stille Provokation gegenüber seinem ehemaligen Freund, dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, interpretiert werden.

Ein Anführer, der laut vieler Analysen seine Unzufriedenheit mit den jüngsten politischen Entwicklungen in Albanien nicht verheimlicht hat.

Der Empfang von Qubad Talabani, dem stellvertretenden Ministerpräsidenten der Region Kurdistan, zunächst durch Edi Rama und anschließend durch zwei der wichtigsten Kabinettsminister, stellt eine Entwicklung dar, die mehr Fragen aufwirft als beantwortet.

Die albanische Regierung hat noch nicht klargestellt, was diese Partnerschaft konkret darstellt und welche strategischen Ziele sie verfolgt.

Die irakische Kurdistan-Region umfasst eines der wichtigsten Energiegebiete im Nahen Osten und beherbergt große Erdöl- und Erdgasvorkommen.

Die irakischen Kurden sind enge Verbündete des Westens, insbesondere der Vereinigten Staaten und Israels.

Allerdings haben die kurdischen Führer auch gute Beziehungen zur Türkei unterhalten, um Spannungen mit Ankara zu vermeiden, das die kurdische Frage weiterhin als ein sensibles nationales Sicherheitsproblem betrachtet.

Die wichtigsten Investoren in Kurdistan sind ausgerechnet türkische Unternehmen.

Tatsächlich hatte Qubad Talabani kurz vor seiner Ankunft in Tirana ein Treffen in Ankara mit dem türkischen Außenminister Hakan Fidan.

Es ist jedoch noch immer unklar, was Albanien mit dieser Partnerschaft bezweckt, die sich zwar diskret, aber in rasantem Tempo zu entwickeln scheint.

Qubad Talabani ist der Sohn des ehemaligen irakischen Präsidenten und historischen kurdischen Führers Jalal Talabani.

Er gilt als Politiker mit guten Beziehungen sowohl zu Israel als auch zu Griechenland.

Vor Jahren warfen türkische und arabische politische Kreise den kurdischen Führern vor, die Schaffung eines „Großisraels“ in der Region anzustreben.

Eine These, die nie verwirklicht wurde.

Die Beziehungen zwischen Kurdistan und Israel sind jedoch eng geblieben, insbesondere in den Bereichen Sicherheit und Technologie.

Auf seiner offiziellen Website kündigte Talabani an, dass der Besuch in Albanien darauf abziele, die Zusammenarbeit bei der Digitalisierung öffentlicher Dienstleistungen zu stärken, wobei die albanischen Erfahrungen als Vorbild dienen sollten, sowie die Investitionen im Tourismussektor auszuweiten.

Er kündigte außerdem die Eröffnung einer direkten Flugverbindung zwischen Sulaimaniyya und Tirana an, um den Tourismus und Geschäftsreisen zu fördern.

Sulaymaniyah ist eines der wichtigsten Wirtschaftszentren im Nahen Osten. Hier sind einige der größten internationalen Öl- und Gaskonzerne ansässig, die einen erheblichen Einfluss auf die Politik und Geopolitik der Region ausüben.

Genau aus diesem Grund wird erwartet, dass das „Treffen der weißen Turnschuhe“ in den politischen und medialen Kreisen der Türkei größere Resonanz finden wird.

Es ist nicht auszuschließen, dass dieser Schritt in Ankara als politisches Signal von Edi Rama interpretiert wird.

Auch als Reaktion auf die Positionen, die die Türkei nach Ansicht vieler Beobachter in letzter Zeit gegenüber den politischen Entwicklungen in Albanien eingenommen hat.

Bislang haben Medien, die Präsident Erdoğan nahestehen, nicht reagiert.

Ebenso unklar ist die Frage, wer diese neue Partnerschaft mit der Region Kurdistan initiiert hat.

Denn es geht um eine Beziehung, die geopolitische Konsequenzen haben könnte und die in jeder funktionierenden Demokratie Gegenstand institutioneller und parlamentarischer Diskussionen sein sollte.

Nicht das Ergebnis der Entscheidungsfindung einer einzelnen Person.

Denn strategische Allianzen sind keine persönlichen Angelegenheiten.

Es handelt sich um staatliche Entscheidungen, die Albaniens internationale Position unmittelbar beeinflussen können. / Broschüre

kurdët misteriozë me atlete në zyrën e edi ramës

4 Komente

  1. K
    Koha

    Ky eshte njeri i poshter. Ky vetem pyka do ti vendos Shqiperise dhe shqiptarve. Dhe kete po e bene "softly", qe shqiptaret trutredhur te mos e kuptojnë.

    1. A
      Aldo

      Neser avazi,neser.

      1. K
        Koment

        Ç'i plasi Ramës! Rama në 2013 erdhi në pushtet me aleancën e qelbësirave. Bëri 21janarin për Ilir Metën dhe pastaj e mori në qeveri. Tani që ka proteata përditë dhe ka dalë si "mbreti" lakuriq para ndërkombëtarëve, nuk ka rëndësi me kë bën pakte apo aleanca, rëndësi ka që të vazhdojë të rrijë në pushtet. Kur s'ka më turp nga korrupsioni, kapja e shtetit, vjedhjet, ministrat e korruptuar, atëherë s'i plas më për asgjë, vetëm të rrijë në pushtet e të shpëtojë nga burgu.

        1. M
          Mali

          Palloshi do te sjell kontingjent te ri kurdesh ne Shqiperi. Ky kryeministri joshqiptar i quajti shqiptaret "fashist", dhe u tha, "Shqipëria nuk eshte vetem e shqiptarve". Mos u beni sikur nuk e keni dëgjuar!

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