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Editorial24 Janar 2026, 15:29

Gaza, in den Händen von Todesschwadronen!

Shkruar nga Pamfleti
Gaza, in den Händen von Todesschwadronen!
Kushner stellt Gaza-Plan vor

Der geheime Plan für Gaza: Amerikanische Kommandos, Söldner und gekaufte Palästinenser...

Bei der Eröffnungszeremonie des sogenannten Friedensrats von Donald Trump in Davos enthüllte Jared Kushner seine Vision für ein „neues Gaza“: Wolkenkratzer, luxuriöse Wohnanlagen und moderne Infrastruktur, eine Art „Riviera des Nahen Ostens“.

Doch weder Palästinenser noch Mitglieder des Friedensrates selbst waren bei der Zeremonie anwesend. Laut den Aktivisten und Analysten Medea Benjamin und Nicolas Davies werden Palästinenser in Kushners Vision nicht als Teil der Zukunft dargestellt, sondern als aus der Realität verschwunden, begraben unter den Trümmern des realen Gazastreifens.

Um dieses Projekt zu verwirklichen, stellt sich eine grundlegende Frage: Wie können die Palästinenser „entmilitarisiert“ und „befriedet“ werden, um den Weg für diesen urbanen und politischen Wandel zu ebnen? Die Ermordung des Polizeichefs von Khan Younis im Januar, als er in israelisch besetztem Gebiet Auto fuhr, wird als alarmierendes Signal gesehen.

Dies war kein Einzelfall, sondern Teil eines sich abzeichnenden Musters: gezielte Tötungen durch palästinensische Milizen mit Unterstützung Israels. Im Oktober ereignete sich ein ähnlicher Vorfall: Eine dem IS nahestehende Militäreinheit unter dem Kommando von Jassir Abu Shabab tötete den palästinensischen Journalisten Saleh Al-Jafarawi.

Diese Vorgehensweise ist Teil einer alten amerikanischen Strategie, die nun wiederholt wird: dieselbe, die im Irak und in Afghanistan angewendet wurde, wo Todesschwadronen, nächtliche Razzien und „Gefangennahme-oder-Tötungs“-Missionen als Operationen zur Stabilisierung dargestellt wurden. Nun scheint Gaza unter dem Banner von Trumps „Friedensplan“ zum nächsten Laboratorium dieser Methode geworden zu sein – mit potenziell katastrophalen Folgen.

Die sogenannte Gaza-Stabilisierungstruppe wurde unter das Kommando des US-Generals Jasper Jeffers gestellt, einem ehemaligen Kommandeur der US-Spezialkräfte. Jeffers ist ein Veteran solcher Missionen im Irak und in Afghanistan, wo US-Streitkräfte auf lokalen Widerstand mit konzentrierter Gewalt, massiven Luftangriffen und geheimen Exekutionsstrukturen reagierten.

Laut Antikriegschronisten folgt Jeffers derselben Logik wie einst der berüchtigte Oberst James Steele, einer der Verantwortlichen für die Aufstellung von Todesschwadronen im Irak. Steele hatte diese Methode bereits in El Salvador und Vietnam im Rahmen des Phoenix-Programms angewendet. Im Irak operierte er unter der Aufsicht von Steven Casteel, der nach der US-Invasion das irakische Innenministerium leitete. Beide hatten direkte Verbindungen zu Botschafter John Negroponte, der ebenfalls in verdeckte US-Operationen in Lateinamerika und Vietnam verwickelt war.

So wie Steele und Casteel ihre Erfahrungen aus früheren Kriegen in den Irak einbrachten, wendet Jeffers diesen Ansatz nun in Gaza an und wird voraussichtlich weitere CIA- und Spezialkräfte mit ähnlicher Erfahrung mitbringen. Unter seiner Führung soll eine internationale Truppe, die Internal Security Forces (ISF), geschaffen werden, die laut Trumps Plan die Aufgabe hat, die Ordnung aufrechtzuerhalten, den Aufbau einer neuen palästinensischen Polizei zu unterstützen und die Entmilitarisierung Gazas zu überwachen.

Jeffers und sein Team werden versuchen, Palästinenser zu rekrutieren, die bereits mit Israel kooperieren, sowie weitere Mitglieder ehemaliger Polizei- und Sicherheitskräfte der Palästinensischen Autonomiebehörde im Westjordanland oder in der Diaspora. CIA- und JSOC-Beamte werden die Operationen voraussichtlich diskret und unauffällig leiten. Um politische Verantwortung zu vermeiden, werden die brutalsten Razzien und Operationen privaten Militärunternehmen anvertraut – eine Praxis, die bereits im Gazastreifen bei der Verteilung humanitärer Hilfe erprobt wurde, als angeheuerte Söldner über 1.000 zivile Opfer verursachten.

Die Vereinigten Staaten verfügen über eine große Reserve von Zehntausenden Veteranen der Spezialeinsatzkräfte aus dem Irak, Afghanistan und anderen Kriegsgebieten, die für Einsätze im Gazastreifen aktiviert werden könnten. Private Sicherheitsfirmen fungieren als Vermittler, um eine offizielle Beteiligung des US-Staates an diesen Operationen zu vermeiden. Routineaufgaben wie Kontrollpunkte oder Straßensicherung könnten unterdessen an lokale palästinensische Kräfte delegiert werden.

Dieser gesamte Plan zeichnet ein zutiefst beunruhigendes Bild von Gazas Zukunft: nicht als Zone des Friedens und der Entwicklung, sondern als Labor für die dunkelsten Strategien der Kontrolle und Unterdrückung, die die USA bereits in anderen Teilen der Welt erprobt haben. Der den Palästinensern angebotene Weg zum „Frieden“ könnte sich als gewalttätiger erweisen als der Krieg selbst, der damit beendet werden soll. /Adaptiert aus „Pamphlet“ von „Piccolenote.it“

gaz kushner

2 Komente

  1. T
    Tony

    After Gaza is the turn of Albania to be emptied and any kind of shit will build and enjoy the land of the people that didn’t know how to hold it.

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