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Editorial20 Shkurt 2026, 10:00

Im Schatten Trumps: Verpasst Albanien den Anschluss an Europa?

Shkruar nga Diplomatico | Pamfleti.net
Im Schatten Trumps: Verpasst Albanien den Anschluss an Europa?
Donald Trump, Edi Rama und Vjosa Osmani /

Persönliches Manöver oder diplomatischer Fehler mit langfristigen Konsequenzen?

Edi Ramas Teilnahme an dem grotesken Treffen in Washington, in einem Gebäude, das für immer Donald Trumps Namen tragen wird, könnte Albanien ernsthafte Probleme bereiten.

Während alle, die das Wort ergriffen, dem amerikanischen Präsidenten „Hosanna“ zuriefen, als wäre er ein König aus alten Zeiten, fehlte fast ganz Europa.

Abgesehen von Viktor Orban, der mittlerweile als „schwarzes Schaf“ gilt, befand sich im Palast von Donald J. Trump weder ein Mitgliedstaat der Europäischen Union noch ein Beitrittskandidat für die EU.

Edi Rama, der scheinbar völlig in Trumps Schatten geraten ist und mit einer europäischen Wut konfrontiert ist, die SPAK stark beeinträchtigt, war der einzige Vertreter der Balkan-Beitrittskandidatenstaaten im Friedensrat.

Montenegro, das als vorrangiger Beitrittskandidat galt, hat sich dieser Initiative nicht angeschlossen, während Kroatien, ebenfalls ein NATO-Verbündeter und enger Freund Deutschlands, seine Nichtteilnahme erklärt hat. Auch Mazedonien und natürlich Serbien sind nicht dabei.

Der Fauxpas des albanischen Premierministers, der in Washington, während er sich an die Gitterstäbe von Hashim Thaçis Zelle klammerte, die „Schande über die Finanziers von Den Haag“ wiederholte, dürfte dem Land sehr wahrscheinlich Probleme in seinen Beziehungen zu Europa bereiten.

Es ist nicht überraschend, dass es auf diese Haltung Albaniens eine politische Reaktion aus den EU-Ländern gibt, vor allem aus Deutschland und vielleicht sogar aus Frankreich.

Denn wenn es eine EU-Mitgliedschaft anstrebt, muss es zunächst mit der europäischen Außenpolitik im Einklang stehen.

Andererseits besteht aber auch die Möglichkeit, dass es zu diesen „Blitzkriegen“, die Deutschland unter Einsatz seiner gesamten Macht und seines Einflusses durchführt, eine Reaktion geben wird.

Edi Rama schien sehr verlegen, bis er um 180 Grad aus dem Gleichgewicht geriet. Er spielt hart und fühlt sich umso wohler, da er in seiner vierten Amtszeit ist und vor ihm ein gefürchteter „Gogol“ steht. Doch am Ende ist Albanien der Leidtragende. Da der nächste Zug in die EU, nämlich der von 2030, verpasst wird, ist es sehr wahrscheinlich, dass er nicht wieder eingeholt wird. Dasselbe geschah weder mit Sali Berisha 1997 noch mit Fatos Nano 2003 .

nën hijen e trump shqipëria treni evropian

1 Komente

  1. M
    Malo

    Shikojeni se si i kenrkone ndihme presidentes se nderuar te kosoves,aman thuaj edhe ti nje fjale te mire se ty te degjone…!!

    Lini një Përgjigje

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