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Kronike19 Maj 2026, 20:47

Deutliche Aussage des römischen Polizeichefs: Albanische Gruppen investieren Millionen aus Kokain in Bauprojekte!

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DerDeutliche Aussage des römischen Polizeichefs: Albanische Gruppen
Foto generiert mit KI

Roms Polizeichef Roberto Massucci hat vor der zunehmenden Macht der albanischen Mafia in Italien gewarnt. Er erklärte, albanische kriminelle Gruppen spielten eine dominierende Rolle im Drogenhandel, insbesondere bei der Kontrolle von Kokainnetzwerken in der italienischen Hauptstadt. In einem Bericht an die Anti-Mafia-Kommission führte er aus, die enormen Gewinne aus dem Drogenhandel würden durch Investitionen in Albanien, vor allem im Bausektor, reinvestiert.

Das organisierte Verbrechen in Rom operiert nicht mehr nach den Regeln des Bandenkriegs, sondern nach einem Modell der Koexistenz und territorialen Aufteilung zur Gewinnmaximierung. Dies warnte Roms Polizeichef Roberto Massucci eindringlich während einer Anhörung vor der italienischen parlamentarischen Anti-Mafia-Kommission.

In seiner Analyse beschrieb Massucci eine kriminelle Realität, die tief in den Vororten der italienischen Hauptstadt verwurzelt ist und in der Drogenhandel, Geldwäsche und die Unterwanderung der legalen Wirtschaft immer stärker miteinander verflochten sind.

Deutliche Aussage des römischen Polizeichefs: Albanische Gruppen
Polizeichef von Rom, Roberto Massucci

Seiner Ansicht nach müssen die Institutionen „ständig wachsam sein“, um das Eindringen der Mafia in die formale Wirtschaft zu erkennen und der Kontrolle entgegenzuwirken, die kriminelle Gruppen über bestimmte Gebiete ausüben.

Drogenhandel und die Rolle der albanischen Mafia

Massucci konzentrierte sich insbesondere auf die Drogenhandelsgebiete in Rom und beschrieb sie als das Herzstück der kriminellen Aktivitäten in der Stadt.

Er bezeichnete Tor Bella Monaca als „größten Drogenumschlagplatz in Europa“ und betonte gleichzeitig, dass die Nachfrage nach Betäubungsmitteln weiter wachse.

Das Phänomen erstreckt sich seiner Aussage nach auch auf andere problematische Gebiete wie Quarticciolo und San Basilio.

In diesem Zusammenhang hob der italienische Polizeichef die dominierende Rolle der albanischen Kriminalität bei der Kontrolle des Drogenhandels hervor. Laut Massucci nehmen albanische Gruppen eine hegemoniale Stellung im Drogenmarkt ein und arbeiten eng mit der kalabrischen Mafiaorganisation 'Ndrangheta zusammen, um große Mengen Kokain zu vertreiben.

Er fügte hinzu, dass hinter den Drogendealern auf den Straßen eine kriminelle Struktur mit einem großen Geldkreislauf stehe, das oft außerhalb Italiens investiert werde, unter anderem im Bausektor in Albanien.

Die „Wirtschaftsmafia“ und Geldwäsche

Ein weiterer Aspekt, der in der Berichterstattung hervorgehoben wurde, war die Infiltration von Kriminalitätsgeldern in die legale Wirtschaft durch das, was Massucci als die „Wirtschaftsmafia“ bezeichnete.

Seinen Angaben zufolge nutzen kriminelle Organisationen Mittelsmänner, die als „sauber“ gelten und als Brücke zur Legalisierung illegaler Gewinne aus Drogenhandel und Erpressung dienen.

Dieser Mechanismus werde seit Jahren in Rom angewendet und habe sich in großen Ermittlungen wie der Operation „Nuova Alba“ in Ostia, bei der kriminelle Gruppen mit Hilfe von Mafia-Methoden die Kontrolle über Küstenunternehmen übernommen hatten, deutlich gezeigt.

Massucci zählte außerdem eine Reihe aktueller Operationen gegen Mafia-Clans in Rom auf. Allein im Jahr 2025 wurden Vermögenswerte in Millionenhöhe vom Alvaro-Clan, der Casamonica-Familie und der Morando-Gruppe mit Verbindungen zur 'Ndrangheta beschlagnahmt.

Zu den beschlagnahmten Vermögenswerten gehören Restaurants, Bars und Unternehmen, die im Lebensmittel- und Dienstleistungssektor tätig sind.

Laut Aussage des Polizeichefs wurden während seiner fast dreijährigen Amtszeit in der Hauptstadt Vermögenswerte im Wert von rund 23 Millionen Euro beschlagnahmt, Dutzende von besonderen Überwachungsmaßnahmen verhängt und Anti-Mafia-Verfügungen gegen verdächtige Unternehmen erlassen.

Er bezeichnete das harte Vorgehen gegen kriminelle Organisationen als eines der wirksamsten Instrumente im Kampf gegen die Mafia.

"Territorialer Respekt" zwischen Banden

Eines der stärksten Elemente in Massuccis Analyse war die Art und Weise, wie kriminelle Gruppen in Rom offene Konflikte vermeiden, um ihre Profite zu sichern.

Seinen Angaben zufolge existiert in der italienischen Hauptstadt seit Jahrzehnten eine Art „territorialer Respekt“ zwischen kriminellen Organisationen, ähnlich dem alten Modell der Magliana-Bande.

„Ich gehe bis hierhin, dann beginnt euer Territorium“, beschrieb er die Logik der Aufteilung von Gebieten zwischen kriminellen Gruppen.

Laut der italienischen Polizei ermöglicht diese stillschweigende Übereinkunft den verschiedenen Organisationen, ohne blutige Auseinandersetzungen zu operieren und garantiert so Stabilität für illegale Aktivitäten und Gewinne.

Der „diabolische“ Fall und Extremismus in Stadien

Der Mord an Fabrizio Piscitelli, genannt „Diabolic“, einem ehemaligen Anführer der Ultras-Fans von Lazio und einer bekannten Figur in Roms krimineller Unterwelt, wurde ebenfalls während der Sitzung besprochen.

Massucci räumte ein, dass die jüngsten juristischen Entwicklungen, einschließlich des Freispruchs von Raul Esteban Calderon, den Ermittlungsrahmen verändert haben, betonte aber, dass der Fall nicht als abgeschlossen gilt.

Laut seinen Angaben verband die mit Piscitelli in Verbindung stehende Gruppe kriminelle Aktivitäten mit Formen des politischen Extremismus und dem Einsatz von Gewalt zur Kontrolle von Territorium.

Er warnte auch vor den Gefahren, die von Ultragruppen in Stadien ausgehen, und verwies auf die Operation gegen die Gruppe „Quadrato“ auf der Südtribüne in Rom, wo Ermittlungen mutmaßliche Verbindungen zum Senese-Clan und zum Drogenhandel aufdeckten.

Obwohl die italienischen Behörden eine Fußballsaison ohne größere Zwischenfälle verzeichnen, betonte Massucci, dass die Wachsamkeit gegenüber kriminellem Eindringen in Sportstätten weiterhin sehr hoch sei. / Adaptiert aus „Pamphlet“ von „Roma Today“

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