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Kronike12 Mars 2026, 20:59

Tonnenweise Kokain aus Ecuador nach Kanada und Europa geschmuggelt; „Echsen“-Netzwerk mit Mordanschlag der albanischen Mafia in Verbindung gebracht; 26 Festnahmen

Shkruar nga Pamfleti
Tonnenweise Kokain aus Ecuador nach Kanada und Europa geschmuggelt;
26 Menschenhändler festgenommen

Ecuadorianische und kanadische Polizeibehörden haben nach 20-monatigen Ermittlungen wegen Drogenhandels 26 Mitglieder der Gruppe „Los Lagartos“ festgenommen, die Verbindungen zur albanischen Mafia unterhält.

Ecuadorianische Behörden haben mit Unterstützung der Royal Canadian Mounted Police (RCMP) im Rahmen der Operation Bremen, die sich gegen ein mit der albanischen Mafia verbundenes Drogenhandelsnetzwerk richtet, 26 Personen festgenommen, wie der ecuadorianische Innenminister John Reimberg mitteilte.

Die Operation war das Ergebnis einer 20-monatigen Untersuchung, die in mehreren Provinzen des Landes stattfand und nach Angaben der Behörden zur Zerschlagung einer kriminellen Struktur führte, die mit der organisierten Verbrecherorganisation Los Lagartos in Verbindung stand, berichten ecuadorianische Medien .

Die Polizei führte 20 Razzien in den Provinzen Guayas, Los Ríos, Manabí und Chimborazo durch. Die Behörden beschlagnahmten rund 300 Kilogramm Drogen und fünf Luxusfahrzeuge.

Laut Minister Reimberg stellt die Operation einen schweren Schlag für die kriminelle Wirtschaft der albanischen Mafia und ihr operatives Netzwerk in Ecuador dar.

Die Ermittlungen begannen, nachdem die Behörden im Jahr 2024 1,1 Tonnen Drogen entdeckt hatten, die in goldhaltigem Material versteckt waren. Im Anschluss an diese Entdeckung wurden die Ermittlungen intensiviert und führten zur Beschlagnahme von etwa 2,5 Tonnen Drogen.

Laut den Behörden nutzte das kriminelle Netzwerk eine Methode namens „Containerverunreinigung“, bei der Drogen in legalen Lieferungen von Bananen oder Bergbaumaterialien versteckt wurden. In einigen Fällen wurden die Drogen vor der Ankunft der Waren im Hafen platziert, in anderen Fällen während des Transports oder im Inneren der Container.

Die Behörden stellten außerdem fest, dass die Drogen durch mehrere Provinzen des Landes transportiert wurden, während ein Teil des Netzwerks für Logistik und Gütertransport zuständig war.

Nach Schätzungen der Polizei beläuft sich der wirtschaftliche Schaden durch die beschlagnahmten Drogen auf rund 68 Millionen Dollar für kriminelle Organisationen.

Die Behörden gaben an, dass neben Kontrollen und Verhaftungen in Ecuador auch koordinierte Operationen in anderen Ländern durchgeführt würden, um Personen festzunehmen, die auf Drogenlieferungen aus dem Ausland warteten.

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