Nach den neuen Maßnahmen im Gesundheitsbereich zeigt die Ernennung von Papajani, einem ehemaligen hochrangigen Mitglied der DP, zum Leiter des Gesundheitsfonds, dass die Regierung Klientelismus betreibt und auf die „Bedenken“ der Opposition reagiert …
Vier Legislaturperioden lang haben sozialistische Aktivisten hart gearbeitet, in jedem Wahlkampf Geld ausgegeben und Opfer gebracht, um die Sozialistische Partei an der Macht zu halten. Sie sind es, die die Plätze füllen, von Tür zu Tür ziehen, Flugblätter und Fahnen verteilen, Familienersparnisse ausgeben und sich vor Ort Beleidigungen und Anschuldigungen aussetzen. Doch nach jedem Sieg landen die politischen Belohnungen und die wichtigsten Posten in den Händen von Lulzim Bashas Freunden und Genossen.
Jüngstes Beispiel ist die Ernennung von Artur Papajani zum Chef der gesetzlichen Krankenversicherung. Papajani ist weder Sozialist noch Mitglied der Sozialistischen Partei, sondern ein ehemaliger hochrangiger Steuerbeamter während der DP-Regierung und zudem ein enger Vertrauter von Lulzim Basha. Und das ist nicht der einzige Fall. Anderen erging es ähnlich, obwohl sie in den Strukturen der DP Karriere machten und sich heute in wichtigen Positionen der Rama-Regierung wohlfühlen.
Dieses Doppelspiel hat bei der sozialistischen Basis für große Enttäuschung gesorgt. Denn diejenigen, die schwitzen und die Wahlkämpfe auf ihren Schultern tragen, werden nicht einmal einen einfachen Posten in der Verwaltung bekommen. Auf der anderen Seite rotieren Figuren, die mit der Opposition, mit Bashas PD, verbunden sind, und landen an der Spitze von Institutionen, die Milliarden von Euro an Geldern verwalten.
Edi Rama rechtfertigt dieses Verhalten mit der Idee von „Technikern“ und „parteilosen Fachleuten“. Aber die SP-Aktivisten wissen genau, dass es sich hier um politischen Klientelismus handelt, um geheime Verhandlungen mit Leuten, die formal Oppositionelle sind, in Wirklichkeit aber enge Beziehungen zum Premierminister unterhalten.
Die Ironie besteht darin, dass die Sozialisten in der Öffentlichkeit zu Opfern und zum „Kampf gegen den Feind“ aufgerufen werden, während hinter den Kulissen die Macht mit den Genossen des gestrigen Feindes geteilt wird. Dieses Schema zerstört nicht nur das Vertrauen der Aktivisten in ihre Partei, sondern macht auch die Verwaltung zum Gemeingut eines kleinen Klubs von Leuten, die ihre Positionen durch Verhandlungen und nicht durch Abstimmungen teilen.
Wenn die SP ihre Basis weiterhin so behandelt, ist es kein Wunder, dass die Militanten eines Tages nicht mehr müde werden von Kampagnen. Denn sie haben es mit eigenen Augen gesehen: Die Müdigkeit liegt bei ihnen, der Sieg gehört Rama, aber die Posten sind immer für Lulzim Bashas Freunde./ Broschüre
Eshte Arti Papajani jo Artur..
Atehere po ju them qe nuk ehste ky person por Arti Papajani qe ka punuar si drejtori i taksave ne Tatime
Turi eshte profesionist , Bravo
Nje sqarim per endrrat ne diel te Pamfletit. Une quhem Artur Papajani dhe nuk kam qene as socialist dhe as mbushes i sheshseve.Te cdo partie.Nuk kam qene drejtues i tatimeve ne kohen e PD por nje pjestar i stafit te tatimeve per 25 vjet.Ketu kam dhene kontributin tim dhe kjonkretisht per mbledhjen e taksave nga shqiptaret qe te perdoren per shqiptaret.Ndersa per shume vite punoj ne profesionin tim, jo te shpifesit a gjobvenesit. Ju natyrisht keni te drejten tuaj te shpifjeve.Media eshte e lire. Sukese ne jete gjithsesi.
nje njeri thellesisht I.korruptuar rama Po pret degen ku eshte ulur