Aktuelle Umfragen in der Türkei zeigen den Vorteil der Opposition bei den Parlamentswahlen und möglichen Präsidentschaftswahlen...
Die jüngsten Umfragen in der Türkei zeigen, dass die Republikanische Volkspartei (CHP) ihre Führungsposition in der Wählergunst weiter ausgebaut hat und damit einen Trend bestätigt, der sich bereits in mehreren aufeinanderfolgenden Umfragen abgezeichnet hat. Die Ergebnisse erhöhen den Druck auf die Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdoğan, während wichtige Oppositionspolitiker in möglichen Stichwahlen vor ihm liegen.
Laut den Umfragen von Gundemar Arastirma und Ankara Arastirma ve Danismanlik verschiebt sich das politische Kräfteverhältnis, auch wenn die Daten noch keine endgültige Wende andeuten. In der Gundemar-Umfrage, die vom 23. bis 26. April mit 2.250 Teilnehmern durchgeführt wurde, liegt die CHP mit 36,1 % an erster Stelle, gefolgt von der Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) mit 28,56 %.
Die DEM-Partei liegt mit 8,61 % an dritter Stelle, gefolgt von der Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP), der İYİ-Partei und der Zafer-Partei. Die Umfrage von Ankara Arastirma ve Danismanlik sieht die CHP ebenfalls in Führung und bestätigt damit den anhaltenden Druck auf das Regierungsbündnis sowie die Stärke der Opposition.
Der Fokus liegt auf den Präsidentschaftsszenarien. Laut der Gundemar-Umfrage erreicht Ekrem İmamoğlu 57,35 % gegenüber 42,65 % für Erdoğan, während Mansur Yavas 57,83 % gegenüber 42,17 % erzielt. Auch Özgür Özel liegt mit 52,99 % vor dem türkischen Präsidenten mit 47,01 %.
Ein ähnliches Bild ergibt sich aus der Umfrage von Ankara Arastirma ve Danismanlik. Nach Berücksichtigung der Unentschlossenen liegt İmamoğlu mit 55,6 % vor Erdoğan mit 44,4 %, während Yavas 56 % zu 44 % erreicht. In einem hypothetischen Duell zwischen Özgür Ozel und Erdoğan verringert sich der Abstand deutlich: Der CHP-Chef führt mit 50,7 % zu 49,3 %.
Diese Daten belegen die wachsende Bedeutung der Kandidatenauswahl der Opposition, da die Wahldynamik je nach politischem Profil der einzelnen Kandidaten variiert. Sie zeigen auch, dass die Opposition trotz interner Spaltungen und des polarisierten politischen Klimas im Land über eine stabile Wählerbasis verfügt.
Umfragen zeigen zudem eine größere öffentliche Zustimmung zu vorgezogenen Wahlen. In einer Umfrage der Zeitung „Ankara Arastirma“ sprachen sich sechs von zehn Befragten für eine vorgezogene Stimmabgabe aus. Verschärft wird die Situation durch die wirtschaftliche Lage, die anhaltende Inflation und den Rückgang der Kaufkraft der Familien.
Umfragen deuten jedoch nicht auf einen Zusammenbruch des Regierungsblocks hin. Die AKP behält weiterhin beträchtlichen Einfluss bei den Wählern, und das Bündnis mit der MHP ist nach wie vor entscheidend für den Zusammenhalt der Regierungskoalition. Die Rolle der DEM-Partei und die Haltung der kurdischen Wähler dürften in einer möglichen Stichwahl ausschlaggebend sein.
Die politische Landschaft in der Türkei bleibt im Fluss. Der wiederholte Vorsprung der CHP in den Umfragen und die stärkeren Ergebnisse der Opposition bei Präsidentschaftswahlen deuten jedoch darauf hin, dass das türkische politische System in eine Phase größerer Unsicherheit und politischer Neuordnung eintritt. Wirtschaftliche Entwicklungen, interne Machtverhältnisse innerhalb der CHP und die Entscheidungen der Erdoğan-Regierung in den kommenden Monaten werden die nächste politische Phase des Landes voraussichtlich maßgeblich beeinflussen. / Broschüre /
Në të gjitha sondazhet e opinionit publik të kryera deri më sot, në garën presidenciale, kryetari i bashkisë së Ankarasë, "njeriu i hekurt" i CHP-së, Mansur Yavash, merr 68% të votave i vetëm! Yavash do t'i ngulë gozhdën e fundit në arkivolin e Erdoganit! Turqia kthehet në "Sistemin Demokratik Parlamentar" dhe i jep përparësi reformës në drejtësi! Ne duhet ta vlerësojmë sistemin tonë politik dhe të ndihemi të lumtur që kemi demokraci.