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Rajoni dhe Bota20 Shkurt 2026, 13:16

 „Der Krieg war vorhergesagt“: Wie CIA und MI6 Putins Plan aufdeckten; warum Europa und die Ukraine die Invasion nicht glaubten

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 „Der Krieg war vorhergesagt“: Wie CIA und MI6 Putins Plan
Putin und Burns

Eine Untersuchung, die auf über 100 Interviews mit Geheimdienstmitarbeitern, Militärangehörigen und Diplomaten in verschiedenen Ländern basiert, zeigt, dass die USA und Großbritannien das Invasionsszenario vom 24. Februar 2022 korrekt vorhergesagt haben, jedoch auf Misstrauen in Europa und politisches Zögern in Kiew stießen...

Ein ausführlicher Untersuchungsartikel des Guardian beschreibt, wie CIA und MI6 Monate vor dem 24. Februar 2022 ein detailliertes Bild von Wladimir Putins Plänen für einen Angriff auf die Ukraine lieferten und warum viele europäische Regierungen sowie die ukrainische politische Führung die Warnung bis zum letzten Moment nicht ernst nahmen.

Der Artikel legt den Schwerpunkt auf zwei parallele Realitäten: zum einen auf den Erfolg der Informationsbeschaffung durch Washington und London; zum anderen auf das Versagen der politischen und institutionellen Einschätzung in einigen Hauptstädten, einen umfassenden Krieg in Europa als realistisches Szenario zu betrachten.


1) Burns' Anruf und das „Ja“, das den Ton in Washington veränderte

Dem Bericht zufolge reiste CIA-Direktor William Burns im November 2021 nach Moskau, um dem Kreml eine direkte Warnung zu überbringen: Die USA interpretierten den militärischen Aufmarsch als Vorbereitung einer Invasion und würden mit schwerwiegenden wirtschaftlichen und politischen Konsequenzen reagieren.

Burns traf Putin nicht persönlich. Er führte ein abhörsicheres Telefongespräch, in dem Putin laut „The Guardian“ nicht auf die Bedenken der Amerikaner einging, sondern seine Argumente über Russlands „strategische Verwundbarkeit“ und die Bedrohung durch den Westen wiederholte. Burns verließ Moskau mit der noch größeren Überzeugung, dass ein Krieg bevorstehe, und teilte diese Überzeugung Präsident Joe Biden mit. In seinen Erinnerungen an diesen Moment schreibt Burns, Biden habe ihn gefragt, ob er glaube, Putin „würde es tun“, worauf er antwortete: „Ja.“

2) Wie die USA und Großbritannien ein glaubwürdiges Bild schufen

Die Recherchen des Guardian stellen die vereinfachende Annahme in Frage, dass „der Westen den Plan dank einer einzigen Quelle gefunden hat“. Der Bericht legt nahe, dass die Verurteilung auf einem Mosaik aus Daten beruhte:

Satellitenbilder (einschließlich kommerzieller Bilder), die umfangreiche Truppenbewegungen und -positionierungen in Grenznähe zeigen.

Fernmeldeaufklärung (SIGINT) mit abgefangenen Daten und operativen Indikatoren, die ohne einen konkreten Einsatzplan „keinen Sinn ergaben“.

Zusätzliche Daten zu Vorbereitungen innerhalb Russlands (wie der Mobilisierung von Reservisten) und Aktivitäten prorussischer Netzwerke in der Ukraine.

The article mentions that some sources allude to interceptions linked to Russian military planning structures and that there has been speculation about human sources in the Kremlin circle. But, according to the account, the “core” part of the footage came mainly from US/British satellites and intercepts, while human sources served more as a side check than as the “sole key.”


3) Momenti kur SHBA dhe Britania u përpoqën ta bindnin NATO-n: Brukseli nuk u bashkua

Në mesin e nëntorit 2021, drejtoresha e inteligjencës kombëtare amerikane, Avril Haines, shkoi në Bruksel dhe paraqiti vlerësimin se një pushtim në shkallë të gjerë ishte real. Kreu i MI6, Richard Moore, e mbështeti vlerësimin. Sipas rrëfimit, reagimi në sallë mbeti kryesisht skeptik: disa e hodhën poshtë skenarin e pushtimit, të tjerë shprehën frikën se një reagim i ashpër i NATO-s mund ta “provokonte” Rusinë.

Në këtë fazë, administrata amerikane e shtyu edhe një strategji tjetër: deklasifikimin selektiv të informacioneve për t’i bërë paralajmërimet më të besueshme pa komprometuar burimet. Sipas artikullit, SHBA shpërndau më shumë inteligjencë të “zbutur” se zakonisht, madje edhe në hapësirën publike.


4) Pse Europa dyshoi: “arsyeja e Irakut 2003” dhe supozimi i racionalitetit

The Guardian rendit disa arsye pse disa shërbime europiane dhe qeveri e panë grumbullimin e trupave si presion negociues, jo si vendim për luftë:

Kujtesa e inteligjencës së Irakut (2003)

Sipas rrëfimit, disa europianë e lidhën hezitimin me përvojën e “rastit Irak”, kur pretendime të inteligjencës u përdorën për të justifikuar ndërhyrje dhe më pas u kontestuan gjerësisht. Kjo trashëgimi, sipas burimeve në artikull, e ulte gatishmërinë për t’i besuar SHBA-së kur detajet nuk mund të shpjegoheshin plotësisht për shkak të sekretit të burimeve.

Analiza e ndryshme e “çfarë ka në kokë Putini”

Sipas rrëfimit, disa shërbime europiane e konsideruan Putinin aktor racional dhe e panë pushtimin e plotë si veprim me rrezik shumë të lartë dështimi. Pra, ata pranuan faktin e grumbullimit ushtarak, por nxorën përfundim tjetër për qëllimin.

Blloku psikologjik i “luftës së madhe në Europë”

Artikulli sugjeron se një pjesë e komunitetit europian të inteligjencës nuk e konceptoi një luftë tokësore në shkallë të gjerë në shekullin XXI si diçka të mundshme.


5) Kyivi dhe dilema e Zelenskyt: paniku ekonomik kundrejt përgatitjes ushtarake

Sipas The Guardian, CIA dhe MI6 nisën memo paralajmëruese drejt Kyiv-it që në fund të tetorit 2021 dhe zyrtarë perëndimorë e shtuan presionin për përgatitje. Por presidenti Volodymyr Zelensky, sipas rrëfimit, e lidhi rrezikun e alarmit publik me një krizë ekonomike dhe politike: ai kishte frikë se paniku do ta dobësonte vendin përpara se të shtihej një plumb.

Der Artikel beschreibt, wie Selenskyj sich über westliche Warnungen der Öffentlichkeit ärgerte und im Januar 2022 die Bürger zur Ruhe mahnte. Laut dem Bericht erwies sich dieser Rat als Fehlentscheidung, da sich viele Zivilisten anschließend unvorbereitet in Kriegsgebieten oder unter Besatzung wiederfanden.

Gleichzeitig berichteten ukrainische Dienste von Anzeichen russischer Aktivitäten: massive Rekrutierung, Infiltrationsversuche, verdeckte Kontakte und Vorbereitungen für eine „fünfte Kolonne“. Laut dem Artikel begannen einige ukrainische Strukturen mit stillen Planungen „ohne politische Zustimmung“, während Militärkommandeure Maßnahmen wie den Ausnahmezustand oder das Kriegsrecht anstrebten, um Truppen zu verlegen und Verteidigungsmaßnahmen vorzubereiten.


6) Letzte Woche: Als die Warnung zum Ultimatum wurde, reagierten nicht alle gleich.

Der Bericht schildert, wie in den letzten Tagen vor dem 24. Februar 2022 mehrere westliche Botschaften ihr Personal evakuierten, während einige europäische Staats- und Regierungschefs weiterhin auf den Verhandlungsraum vertrauten.

Ein symbolträchtiges Ereignis, das der Artikel erwähnt, ist der Besuch des Chefs des Auswärtigen Dienstes (BND) in Kiew in der Nacht des 23. Februar, als der alliierte Geheimdienst mitteilte, dass die Angriffsbefehle erteilt worden waren. Er schloss sich in der Nacht nicht dem diplomatischen Evakuierungskonvoi an und wurde später, dem Artikel zufolge, mit Hilfe des polnischen Geheimdienstes aus der Stadt eskortiert.

7) 24. Februar 2022: Die Vorhersage für „Kiew“ und die Wendung der Realität

Als Russland am frühen Morgen des 24. Februar seine „Militäroperation“ startete, bestätigte sich die Warnung der USA und Großbritanniens vor einem umfassenden Angriff auf das Land. Demnach bezog Selenskyj den Präsidentenpalast, verhängte das Kriegsrecht und agierte fortan wie ein Warlord.

Der Artikel weist jedoch darauf hin, dass die USA und Großbritannien zwar die Invasion vorhergesagt, aber die Dynamik der ersten Tage falsch eingeschätzt hatten: Sie erwarteten einen schnellen Vormarsch Russlands auf Kiew und ein Exil der ukrainischen Regierung. Laut „The Guardian“ überschätzte der Westen die russische Effizienz und unterschätzte den ukrainischen Widerstand – ein Fehler, den in ähnlicher Form auch der Kreml selbst begangen hatte.


8) Vier Jahre später: Geheimdienstliche „Erfolge“, aber offene Debatten über politische Entscheidungen

Der Guardian präsentiert die Geschichte als eine Mischung aus Erfolg und Misserfolg: Erfolg bei der Sammlung von Indikatoren, die zu einer genauen Einschätzung der Invasion führten.

Das Versäumnis, Verbündete zu überzeugen und insbesondere die Warnung in eine breite institutionelle Vorbereitung in der Ukraine umzusetzen.

Der Artikel erwähnt auch die Folgen des Krieges und die innerukrainische Debatte darüber, ob das Kriegsrecht früher hätte verhängt werden sollen. Einige Beamte argumentieren, dass eine verzögerte Vorbereitung anfangs zu hohe Kosten verursacht habe; andere meinen, eine frühzeitige Warnung hätte Panik ausgelöst und das Land geschwächt. /Adaptiert aus The Guardian /

 

 

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