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Rajoni dhe Bota 8 Maj 2026, 21:04

Das Europäische Wahrheitsministerium

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Das Europäische Wahrheitsministerium

Laut Häring diente die Pandemie als „Generalprobe“, um der Bevölkerung Disziplin beizubringen und Dissidenten zu delegitimieren…

Ein Netzwerk aus EU-Institutionen und dem Militär führt eine Operation zur Kontrolle der öffentlichen Meinung durch. Diese Warnung kommt von dem deutschen Wirtschaftsjournalisten Norbert Häring, der für seine kritische Haltung zur Geldpolitik und seine Mitgliedschaft in der BSW, der Partei von Sahra Wagenknecht, bekannt ist.

In seinem neuen Essay „Der Wahrheitskomplex“ greift Häring eine starke und unkonventionelle These auf: Seit mehr als einem Jahrzehnt plant und führt ein Netzwerk aus europäischen Institutionen, Militärapparaten und pseudo-unabhängigen Organisationen eine ausgeklügelte Operation zur Kontrolle der öffentlichen Meinung durch.

Wie Häring selbst gegenüber Achgut, wie die Berliner Zeitung berichtet, erklärt, ist der Wahrheitskomplex nicht das Ergebnis von Zufall oder spontanen Initiativen.

„Ausgangspunkt ist das Jahr 2014, das Jahr des Konflikts in der Ukraine und der Annexion der Krim. Damals verschärfte sich der Propagandakrieg mit Moskau “, erklärt er.

Seitdem haben Berichten zufolge zahlreiche Akteure, von NGOs über EU-finanzierte Faktenchecker bis hin zu Denkfabriken wie dem Atlantic Council, zusammengearbeitet, um eine einzige akzeptable „Wahrheit“ zu schaffen und jegliche kritische Stimmen als „russische Desinformation“ zu brandmarken.

Das markanteste Beispiel ist laut Häring das europäische Programm EDMO (European Digital Media Observatory).

„EDMO wird von einem sehr hochrangigen Beamten der EU-Kommission geleitet und wird aus europäischen Mitteln sowie einem von der EU selbst dem Tech-Giganten auferlegten Google-Fonds finanziert. Es ist ein regelrechtes Wahrheitsministerium “, sagt Häring.

-Die Rolle von Expertengruppen

Noch besorgniserregender ist für Häring die Verflechtung mit militärischen Strukturen. Der Atlantische Rat, der als „politischer Arm der NATO“ definiert wird, ist eine Art Informationszentrum, in dem ehemalige hochrangige Beamte, ehemalige CIA-Direktoren und nationale Sicherheitsberater Richtlinien diktieren, die dann von der EU-Kommission umgesetzt werden.

In einer ihrer Veröffentlichungen schreiben sie offen, dass Wahrheit und Fakten zwei verschiedene Dinge sind und dass die Kontrolle über die Wahrheit für die Mächtigen schon immer wichtig war “, enthüllt Häring.

Laut Häring diente die Pandemie als „Generalprobe“, um der Bevölkerung Disziplin beizubringen und Dissidenten zu delegitimieren. Zu den Hauptzielen des Buches des Deutschen gehört der Europäische Digital Services Act (DSA), den Häring als ein Gesetz zur Zensur von Inhalten ansieht, die zwar nicht illegal, aber schlichtweg „schädlich“ sind.

„Das sogenannte Schattenbann, die verdeckte Reduzierung der Sichtbarkeit bestimmter Inhalte, ist mit der Rechtsstaatlichkeit unvereinbar. Ist eine Meinung illegal, wird sie blockiert; andernfalls ist sie durch die Meinungsfreiheit geschützt “, sagt er.

Der Autor führt als Beispiel Theorien über den laborbedingten Ursprung von Covid an, die lange Zeit als „falsch“ galten und erst später neu bewertet wurden.

-Feedback und Kritik

Härings Thesen riefen umgehend Reaktionen hervor. Auf europäischer Ebene betonten Quellen aus dem Umfeld der Medienkommission, dass EDMO transparent sei und Faktenchecks „ein Instrument zum Schutz vor Desinformation“ darstellten, nicht die Durchsetzung der offiziellen Wahrheit. Auch mehrere andere Journalisten äußerten Skepsis.

Härings Buch thematisiert ein Problem: die zunehmende Transparenz der Finanzierung von Nachrichtenagenturen (dpa, AFP, APA) und deren Beteiligung an EU-finanzierten Faktencheck-Netzwerken.

Häring selbst räumt ein, dass die Nachverfolgung von Geldflüssen „eine Herausforderung“ sei und der Mangel an Transparenz „Verdacht weckt“. / Adaptiert aus „Pamphlet“ von „InsideOver“

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