
Laut offiziellen Archiven führte Jagland während seines Besuchs in Tirana institutionelle Gespräche mit Edmond Haxhinasto, dem damaligen Außenminister, Sali Berisha, dem Premierminister, und Bamir Topi, dem Präsidenten der Republik.
Eine E-Mail vom 25. Mai 2012 belegt, dass Thorbjørn Jagland, der damalige Generalsekretär des Europarats, einen Tag nach einem offiziellen Besuch in Albanien eine Nachricht an Jeffrey Epstein schickte. In der E-Mail schreibt Jagland kurz: „Ich war in Tirana, außergewöhnliche Mädchen.“
Die E-Mail wurde am 25. Mai 2012 verschickt, während Jaglands offizieller Besuch in Albanien laut Tagesordnungen und öffentlichen Quellen am 24. Mai 2012 stattfand.
Laut offiziellen Archiven führte Jagland während seines Besuchs in Tirana institutionelle Gespräche mit dem damaligen Außenminister Edmond Haxhinasto, dem Premierminister Sali Berisha und dem Präsidenten der Republik, Bamir Topi. Der Besuch war Teil der Aktivitäten des Europarats in Albanien.
Thorbjørn Jagland war Generalsekretär des Europarats, der gesamteuropäischen Institution, die Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit in 47 Ländern überwacht. Er war außerdem Ministerpräsident und Außenminister von Norwegen.
Die veröffentlichte E-Mail enthält keine Details zu privaten Treffen oder Aktivitäten außerhalb des offiziellen Programms des Besuchs in Tirana. Der in dieser privaten Nachricht geäußerte Kommentar wird weder erläutert noch in einen Kontext gesetzt, und es gibt bisher keine öffentlichen Hinweise auf konkrete Folgemaßnahmen über diese Nachricht hinaus.
Die Tatsache, dass diese Kommunikation mit Jeffrey Epstein stattfand, einer Person, die später in schwere internationale Skandale verwickelt war, wirft jedoch Fragen über die Art privater Beziehungen und Kontakte zu hochrangigen institutionellen Persönlichkeiten auf – Fragen, die nach wie vor ungeklärt sind und einer Klärung bedürfen.
Im Dezember 2019 richtete Berit Reiss-Andersen, Vorsitzende des Nobelkomitees, eine Frage an die Mitglieder.
Sie wollte wissen, ob sie jemals Kontakt zu Jeffrey Epstein, dem verurteilten Sexualstraftäter und einflussreichen Finanzier, gehabt hätten. Der ehemalige Vorsitzende Thorbjørn Jagland, der inzwischen ordentliches Mitglied des Komitees ist, gehörte zu denen, die verneinten.
Es stellte sich jedoch heraus, dass er gelogen hatte.
Jagland traf sich nicht nur mit Epstein, sondern empfing ihn auch in seiner luxuriösen Residenz in Straßburg. Zu dieser Zeit war Jagland Vorsitzender des Komitees, das den renommierten Friedensnobelpreis vergibt. Unter den Anwesenden befand sich auch ein Philanthrop, der als potenzieller Preisträger gehandelt wurde.
Als Generalsekretär des Europarats besaß Jagland eine eigene Residenz, in der er mehrere hundert Gäste empfing. Am Nachmittag des 27. März 2013 beherbergte Jagland eine kleine, aber exklusive Gruppe sehr prominenter Persönlichkeiten.
Unter den Anwesenden war Bill Gates, damals der zweitreichste Mann der Welt und Leiter der größten Wohltätigkeitsstiftung der Welt. Seit seinem Ausscheiden bei Microsoft hatte sich Gates dem Philanthropenberuf verschrieben. Er investierte massiv in die Ausrottung der Kinderlähmung und zählte zu den möglichen Kandidaten für den Friedensnobelpreis.
Ebenfalls anwesend waren Vertreter der Forschungsorganisation International Peace Institute (IPI), die sich später im selben Jahr der Gates-Stiftung im Kampf gegen Polio anschloss.
Neben Gates und seinen Assistenten war auch ein weiterer Finanzier anwesend. Ein Mann, der für sein Netzwerk einflussreicher Persönlichkeiten bekannt ist, aber auch der Beteiligung an Menschenhandel und sexuellem Missbrauch beschuldigt wird.
Warum war Jeffrey Epstein, ein verurteilter Sexualstraftäter, in Straßburg anwesend?
sot ambasadorja e shqiperise ne bruksel dashnore e gjith shefave te vet ne ministri, ishte dashnore e atehere shefi i osbe ne tirane. nuk ka nevoje te thone te huajt. bucet ambicioze te shqiperise dhe pse jo te bukura jane prostituta interesi