TAGS-AT E JAVËS

Dosja e zezë19 Korrik 2026, 15:00

Alarm wegen intelligenter Kameras: Wie Russland NATO-Staaten ausspioniert und Ramas Experiment mit der „Smart City“!

Shkruar nga Pamfleti
Alarm wegen intelligenter Kameras: Wie Russland NATO-Staaten ausspioniert und
Illustratives Foto

Eine großangelegte Operation des russischen Militärgeheimdienstes richtete sich gegen 13 NATO-Staaten und die Ukraine. Dabei wurden Sicherheitskameras, Logistikunternehmen und Technologiesysteme gehackt, um Waffentransporte zu überwachen. Diese Entdeckung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Albanien im Rahmen des Projekts „Smart City“ sein Netzwerk intelligenter Kameras ausbaut und gleichzeitig noch immer unter den Folgen von Cyberangriffen im Jahr 2022 leidet.

Ein gemeinsamer Bericht von Geheimdiensten und Cybersicherheitsbehörden aus den Vereinigten Staaten, den Niederlanden und mehreren europäischen Ländern hat eine der größten Cyber-Spionageoperationen der letzten Jahre aufgedeckt, die vom russischen Militärgeheimdienst GRU organisiert wurde.

Dem Bericht zufolge führt die GRU-Einheit 26165, die in der Cybersicherheitswelt auch unter den Namen APT28, Fancy Bear, Forest Blizzard oder BlueDelta bekannt ist, seit Beginn des Krieges in der Ukraine eine koordinierte Angriffskampagne gegen die zivile und technologische Infrastruktur in NATO-Ländern durch.

Das Ziel waren nicht nur Regierungsserver oder militärische Netzwerke.

Russische Hacker haben Logistikunternehmen, Häfen, Flughäfen, Technologieunternehmen, Flugsicherungssysteme, Schiffs- und Eisenbahnverkehrsunternehmen, aber auch Sicherheitskameras und intelligente Türklingeln in Privathäusern und Unternehmen infiltriert.

Ziel war es, Informationen über die Bewegung von militärischer Ausrüstung, Waffen und Hilfsgütern zu sammeln, die NATO-Staaten in die Ukraine schickten.

Der Bericht erwähnt, dass die Operation Ziele in Bulgarien, Tschechien, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien, Moldawien, Polen, Rumänien, der Slowakei, den Niederlanden, den Vereinigten Staaten und der Ukraine hatte, während die Ermittlungen in anderen Partnerländern der Allianz andauern.

Nach Angaben westlicher Behörden nutzten Hacker eine Kombination aus Techniken wie Password Spraying, Spear-Phishing, infizierten E-Mails und der Kompromittierung von Microsoft Exchange-Konten, um die Kontrolle über Computernetzwerke zu erlangen.

Ein wichtiger Teil der Operation bestand darin, die Kontrolle über mit dem Internet verbundene IP-Kameras zu übernehmen.

Niederländische Geheimdienste bestätigten, dass mehrere Kameras entlang militärischer Korridore in den Niederlanden gehackt und zur Echtzeitüberwachung von Militärkonvois und -ausrüstung missbraucht wurden. In den meisten Fällen wussten die Kamerabesitzer nichts von der Manipulation ihrer Geräte.

Laut den Ermittlungen handelte es sich bei den meisten gehackten Kameras um billige Geräte aus China, hauptsächlich der Marken Hikvision und Dahua, die noch mit Werkspasswörtern oder alten Versionen der Sicherheitssoftware arbeiteten.

Der Bericht stellt fest, dass der GRU nach dem Scheitern der schnellen Militäroffensive in der Ukraine und der verstärkten westlichen Hilfe für Kiew seine Operationen von militärischen Zielen auf zivile Infrastruktur ausweitete, die die NATO-Logistik unterstützte. Mithilfe von Kameras und Überwachungssystemen versuchte der russische Geheimdienst, die Art der transportierten Waffen, ihre Transportwege und die Zeitpunkte ihrer Ankunft zu ermitteln.

Edi Ramas Smart City

Diese Entwicklung ist auch für Albanien von Bedeutung.

Obwohl unser Land nicht auf der Liste der von dieser Operation betroffenen Länder aufgeführt ist, ist Albanien seit 2009 NATO-Mitglied und hat sich in den letzten Jahren zu einem festen Bestandteil der gemeinsamen Infrastruktur des Bündnisses entwickelt. Auf albanischem Territorium finden Militärübungen statt, NATO-Stützpunkte sind dort in Betrieb und wichtige Logistiksysteme für die regionale Sicherheit verlaufen durch das Gebiet.

Gleichzeitig hat die albanische Regierung das Projekt „Smart City“ gestartet, das die Installation von rund 5.000 intelligenten Kameras vorsieht, die mit einer zentralen Überwachungszentrale verbunden sind. Das System nutzt künstliche Intelligenz, um Kfz-Kennzeichen zu erfassen, gesuchte Fahrzeuge zu identifizieren, den Verkehr zu überwachen und verschiedene Situationen im öffentlichen Raum in Echtzeit zu analysieren.

Diese Überwachungssysteme sind nach der Veröffentlichung des Berichts über die russische Operation in vielen europäischen Ländern zum Gegenstand von Diskussionen geworden. Cybersicherheitsexperten betonen, dass mit zunehmender Anzahl internetfähiger Geräte auch der Bedarf an ständigem Schutz vor Cyberangriffen steigt.

Für Albanien ist dieses Thema auch aufgrund der Erfahrungen von 2022 von besonderer Bedeutung, als das Land von einer Reihe von Cyberangriffen heimgesucht wurde, die Teile der öffentlichen Verwaltung vorübergehend lahmlegten. Die Angriffe, die von den albanischen Behörden Akteuren mit Verbindungen zum Iran zugeschrieben werden, legten die e-Albania-Plattform lahm, trafen staatliche Server und beeinträchtigten anschließend das TIMS-System, was zur Veröffentlichung Tausender Dokumente im Internet führte.

Die Ereignisse des Jahres 2022 haben gezeigt, dass digitale Infrastrukturen Ziel staatlicher Spionage und Sabotageakte werden können. Der jüngste Bericht über die Aktivitäten des GRU verdeutlicht diese Bedrohung um eine weitere Dimension: In der modernen Kriegsführung werden nicht mehr nur Regierungsserver angegriffen, sondern auch alltägliche Geräte, die Bürger zur Sicherung ihrer Häuser und Geschäfte nutzen.

Für ein NATO-Mitgliedsland wie Albanien, das in den Ausbau intelligenter Überwachungsnetze investiert, unterstreichen die von westlichen Partnern veröffentlichten Enthüllungen die Bedeutung des Schutzes der Cyberinfrastruktur und der Systeme, die Tausende von internetfähigen Kameras verwalten werden, noch stärker. / Broschüre

 

smart city rama nato rusia

Lini një Përgjigje