
Aus einem Personenstandsurkunde geht hervor, dass der Nachname „Alia“ der Name des Großvaters war, während die Ursprünge seiner Familie mit der Dukagjin-Ebene verbunden sind …
Ein im Internet kursierendes Archivdokument gibt Aufschluss über Ramiz Alis familiäre Herkunft. Sein Nachname wurde nicht geerbt, sondern von seinem Vater, Taip Kafexhija aus Istog im Kosovo, gewählt. Die Familiengeschichte erklärt die Wanderungen vom Kosovo nach Shkodra und Tirana und die Wurzeln seiner Verbindung zur kommunistischen Elite.
Ein Personenstandsurkunde, die von mehreren Wissenschaftlern in Umlauf gebracht wird, enthüllt eine interessante Tatsache über die familiäre Herkunft von Ramiz Alia, dem letzten kommunistischen Führer und ersten Präsidenten der postkommunistischen Zeit. Dem Dokument zufolge ist der Nachname „Alia“ kein Familienerbstück, sondern der Name seines Großvaters väterlicherseits. Ramiz‘ Vater, Taipi, formalisierte diesen Nachnamen, als er sich Anfang des 20. Jahrhunderts in Shkodra niederließ und den ursprünglichen Nachnamen „Kafexhija“ hinterließ.

Archiven zufolge stammte die Familie Kafexhija aus der Dukagjin-Ebene in der Region Istog, derselben Provinz, aus der auch Ibrahim Rugova stammte. Die Familie zog vom Kosovo nach Shkodra, wo sie den Oso-Kukës-Turm mietete, der heute ein historisches Museum beherbergt. Anschließend ließen sie sich in Tirana nieder, wo Ramiz, das jüngste von Taipis fünf Kindern, eine Karriere begann, die ihn bis an die Spitze der Macht führen sollte.
Als Minister für Bildung und Kultur war Ramiz Alia maßgeblich an der Einführung der Massenbildung und der Bekämpfung des Analphabetismus beteiligt. Während seiner Amtszeit wurden die Universität Tirana und das Filmstudio „Neues Albanien“ eröffnet, was er selbst als größten Erfolg seiner Karriere betrachtete.
Privat achtete Alia besonders darauf, ein reines Familienbild zu wahren. Über seine Brüder und Schwestern war wenig bekannt, doch die familiäre Verbindung zu Enver Hoxha durch die Heirat seiner Nichte Teuta mit Hoxhas Sohn Ilir wurde zu einem entscheidenden Faktor für seinen Aufstieg nach dem Tod des Diktators.
Nach dem Zusammenbruch des Systems im Jahr 1991 wurde Ramiz Alia von seinen Gegnern beschuldigt, serbisch-montenegrinischer Abstammung zu sein. Doch seine Bekannten behaupteten, seine Wurzeln lägen im Kosovo. Er selbst hat nie öffentlich darüber gesprochen und seine Familiengeschichte verschwiegen – zwischen Legende und Erinnerung an eine Ära, die mit ihm endete./ Broschüre
Akoma vazhdoni ti përmendni kta të degjeneruar? Ky na i bëri lëmsh demokracin me Salimutajn dhe nipin e Spiro Kolekës . Me urdhër të ktit dhelprës e sollën Ramën nga Franca.