Ein wegen Korruption verurteilter ehemaliger Beamter investierte mit Geldern aus verdächtigen Überweisungen, Krediten und „Schuldenvergleichen“ in Immobilien.
Ein hochrangiger Staatsbeamter wurde der Geldwäsche überführt. Die Finanzermittlungsbehörde (Financial Intelligence Agency) veröffentlichte ihren Jahresbericht und enthüllte darin, dass ein ehemaliger Beamter, der bereits wegen Korruption verurteilt worden war, begonnen hatte, von der Bevölkerung gestohlenes Geld zu waschen.
Dem Bericht zufolge unterzeichnete der ehemalige Beamte im Jahr 2024 Verträge über die Anmietung einer Wohnung im Wert von 60.000 Euro, eines Parkplatzes im Wert von 35.000 Euro und einer Gewerbeeinheit im Wert von 60.000 Euro. Sein Name wird im Bericht nicht genannt, es wird jedoch darauf hingewiesen, dass er bekannt ist.
Was bei den Finanzbehörden jedoch Misstrauen erregt hat, sind nicht nur die Immobilieninvestitionen selbst, sondern die Art und Weise, wie die Gelder beschafft wurden.
Eine Analyse der Bankkonten ergab, dass das Geld nicht aus klaren Einkünften oder deklarierter wirtschaftlicher Tätigkeit stammte, sondern aus zahlreichen Einzahlungen und Überweisungen von Dritten.
Insgesamt wurden rund 140.000 Euro über „Spenden“, „Darlehen“, „Schuldenbegleichungen“ und andere Überweisungen mit unklaren Verbindungen zwischen den Parteien auf die Konten des ehemaligen Beamten eingezahlt.
Laut Experten für Finanzaufklärung handelt es sich dabei um eine der klassischen Formen der Geldwäsche, die dazu dient, direkte Verdächtigungen über die tatsächliche Herkunft der Gelder zu vermeiden.
Das System funktioniert, indem Zahlungen in verschiedene Beträge aufgeteilt und Dritte eingesetzt werden, um den Eindruck legitimer Finanzquellen zu erwecken.
Statt dass die Gelder direkt vom Verdächtigen fließen, werden sie über Familie, Freundeskreise oder andere informelle Verbindungen verteilt und als Darlehen, Geschenke oder Schuldenrückzahlungen getarnt.
Ein weiterer Faktor, der Anlass zur Besorgnis gibt, ist die Tatsache, dass die Immobilien zu Preisen erworben wurden, die deutlich unter dem tatsächlichen Marktwert lagen.
Dies gilt als eine Praxis, die häufig bei Geldwäscheoperationen angewendet wird. Dabei werden in Verträgen niedrigere Preise angegeben, um den wahren Wert der Transaktionen und die Herkunft der Gelder zu verschleiern.
Der Bericht hebt außerdem hervor, dass die Überweisungen auf einen kurzen Zeitraum konzentriert waren und hauptsächlich dem Erwerb von Immobilien und der Gewährung von Darlehen dienten.
Dem Bericht zufolge ist die Investition in Immobilien nach wie vor eine der sichersten Möglichkeiten, Geld zweifelhafter Herkunft zu „waschen“, da Immobilien eine formale Tarnung schaffen und es schwieriger machen, die ursprüngliche Herkunft der Gelder zurückzuverfolgen.
In vielen Fällen werden die Immobilien nach dem Kauf weiterverkauft, vermietet oder als Finanzsicherheiten verwendet, wodurch verdächtiges Geld in den legalen Wirtschaftskreislauf gelangt.
In diesem konkreten Fall äußerten die Behörden Zweifel nicht nur an der Herkunft der Gelder, sondern auch an der Strukturierung der Überweisungen und den unklaren Verbindungen zwischen den Personen, die das Geld überwiesen haben.
Aus diesen Gründen wurde die Akte zur weiteren Untersuchung an die Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet. / Broschüre
Po cfare eshte ky zbulim bombe per kete ish zyrtarin, po ne kete korrupsionin galopant shqiptar 140 mij Euro jane pare xhepi per keta hajdutet shqiptare, pasi kane xhvatur miliarda Euro dhe kjo Agjensia e Inteligjences paska zbuluar 1 cironke qe paska blere 3 prona ne total 140 mije Euro ????????????