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Politike 8 Korrik 2026, 15:27

Das große Geschenk, das Rama Erdogan in einem Koffer mitbrachte: Haben sich seine „Lager“ aus dem Protest zurückgezogen?

Shkruar nga Pamfleti

 Das große Geschenk, das Rama Erdogan in einem Koffer mitbrachte: Haben

Die Schließung der Bedër-Universität am Tag des Besuchs des Premierministers in Ankara wird als deutlichstes Zeichen der Annäherung an Erdoğan gewertet. Die Frage bleibt: Was hat Rama im Gegenzug erhalten?

Edi Rama hat dem Sultan von Ankara im Präsidentenpalast einen Koffer voller Geschenke geschickt.

Die wichtigste davon scheint die Schließung der Bedër-Universität zu sein, einer Hochschule im Besitz der albanischen muslimischen Gemeinde.

Recep Tayyip Erdogan fordert seit Jahren die Schließung dieser Universität und mehrerer Madrasas in verschiedenen Städten Albaniens und argumentiert, dass Kreise aus dem Umfeld der Fethullah-Gülen-Bewegung dahinterstecken.

Bislang wurde dieser Prozess nach Ansicht vieler Beobachter auch durch die Haltung der amerikanischen Partner behindert.

Am selben Tag, an dem Edi Rama zum NATO-Gipfel in Ankara weilt, verkündeten regierungsnahe Medien, dass die Bedër-Universität (Vollmond) ihre Aktivitäten eingestellt hat.

Die Nachricht wurde von den Erdoğan-freundlichen Medien mit offenkundiger Begeisterung veröffentlicht.

Laut vorliegenden Informationen hat die Universität die Studierendenregistrierungskampagne für das neue Studienjahr ausgesetzt.

Von den derzeitigen Studierenden wird erwartet, dass sie ihr Studium über eine Übergangsphase hinweg abschließen, während die Studiengänge an andere nahegelegene Einrichtungen innerhalb desselben Netzwerks verlegt werden.

Dies scheint der letzte Schritt der albanischen Regierung bei der Umsetzung der Forderungen Ankaras zu sein.

Vor einigen Jahren wurde eine mildere Lösung gewählt, indem mehrere Bildungseinrichtungen an die Maarif-Stiftung, eine türkische Staatsorganisation, übertragen wurden.

Dieser Prozess umfasste auch die Madrasas von Shkodra, Korça und Tirana, die heute von dieser Stiftung verwaltet werden.

Maarif verwaltet außerdem die New York University in Tirana und die Epoka University.

Die größte Sorge bleibt jedoch die albanische muslimische Gemeinschaft.

Erdogan fordert schon lange nicht nur die Absetzung der derzeitigen Führungskräfte dieser Institution, sondern auch eine Änderung der Führungsstruktur und der Imame, die den wichtigsten Moscheen des Landes zugeteilt werden.

Andererseits investiert die Türkei selbst seit Jahren in den Aufbau ihrer Einflussnetzwerke innerhalb albanischer religiöser Strukturen.

Dort festigte sich ein politischer Geist, der später zur Unterstützung von Edi Rama während der Wahlprozesse eingesetzt wurde.

Vor fast jeder Wahl trat Erdogan in den Medien an der Seite der albanischen Regierung auf und sendete damit klare Signale der Unterstützung für den Premierminister.

Es ist noch nicht bekannt, ob Edi Ramas jüngster Schritt mit amerikanischen Partnern abgestimmt wurde, die traditionell als wichtige Unterstützer der albanischen muslimischen Gemeinschaft gelten.

Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Trump-Regierung ihre Haltung gegenüber der Türkei abgeschwächt hat.

Der US-Präsident selbst erklärte in Ankara, dass seine Regierung die Aufhebung der Sanktionen gegen die Türkei anstrebt.

Sanktionen, die sowohl wegen Ankaras militärischer Zusammenarbeit mit Russland als auch wegen Menschenrechtsverletzungen und der Inhaftierung politischer Gegner verhängt wurden.

Es bleibt jedoch weiterhin unklar, ob ein umfassenderes Abkommen existiert, das den Weg für die vollständige Kontrolle der albanischen muslimischen Gemeinschaft durch Strukturen in der Nähe von Ankara ebnen würde.

Ein solcher Vorgang erfordert deutlich vorsichtigere Bewegungen.

Die ersten Anzeichen dürften sich aber gerade in der Art und Weise zeigen, wie sich die Medien und die Erdoğan nahestehenden Strukturen verhalten werden.

Höchstwahrscheinlich hat Edi Rama diesen Schritt im Rahmen umfassenderer Verhandlungen unternommen.

Eine Verhandlung, die darauf abzielt, Gruppen, die der Türkei nahestehen, von den Protesten zu distanzieren, die seit mehr als 45 Tagen den Rücktritt der Regierung fordern.

Von Beginn dieser Bewegung an hat Rama versucht, die beteiligten Gruppen zu spalten und getrennt mit verschiedenen politischen und diplomatischen Kräften zu verhandeln.

Laut denselben Quellen wurden ähnliche Anstrengungen mit europäischen Partnern unternommen, die als die wichtigsten Unterstützer des Protests gelten.

Es heißt sogar, Rama habe im Gegenzug angeboten, das Mandat der SPAK und ihrer Staatsanwälte zu verlängern, sowie die Möglichkeit einer zweiten Amtszeit für den Leiter der Institution in Aussicht zu stellen.

Ein Signal, das von Ulsi Manja in der Nationalversammlung öffentlich ausgesprochen wurde und selbst die Demokratische Partei überraschte.

Die Partei hat bisher erklärt, dass sie eine solche Verfassungsänderung, für die ihre Stimmen als notwendig erachtet werden, nicht unterstützen wird. / Broschüre

dhurata rama erdogan

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