Nach 13 Jahren nicht wettbewerbsfähiger Verträge und der Vergabe von Vermögenswerten gegen staatliche Schmiergelder verkauft der Premierminister das, was Brüssel ihm als nicht verhandelbare Bedingung auferlegt hat, als Weiterentwicklung...
Edi Rama erschien gestern auf listige Weise bei einer Konferenz im Büro des Premierministers, wo er erklärte, dass das Gesetz, das zu Beginn der letzten Legislaturperiode mit so großem Tamtam verabschiedet worden war – das Gesetz über strategische Investitionen –, aufgehoben werde.
Rama betrachtete diese Handlung als Routine, als eine Entwicklung, die sich im Laufe der Zeit ergeben hatte, doch die Realität sieht ganz anders aus.
Beim letzten Runden Tisch im vergangenen Jahr stellte die Europäische Kommission als nicht verhandelbare Forderung die Blockierung aller finanziellen Initiativen im Zusammenhang mit einer Steueramnestie sowie die Aufhebung von Gesetzen, Regierungsentscheidungen oder anderen untergesetzlichen Rechtsakten im Zusammenhang mit der Erteilung von Genehmigungen oder Regierungsaufträgen mit ausschließlichen Rechten.
Also, indem Aufträge ohne Wettbewerb vergeben werden.
Genau darauf basierte die 13-jährige Regierungszeit von Edi Rama als Premierminister: Straßenbauaufträge ohne Wettbewerb, strategische Investitionsverträge ohne Wettbewerb, vorbestimmte Unternehmen, die vom Staat mit Einrichtungen und Infrastruktur bevorzugt wurden.
Heute erklärte Rama, diese Politik sei beendet, und präsentierte sie als seinen Willen. In Wirklichkeit handelt es sich um eine unabdingbare Forderung Brüssels, der sich der Regierungschef nicht entziehen konnte.
Doch hier beginnt das Problem und das Drama Albaniens.
Mit diesem Schritt ist Edi Rama zumindest politisch bankrott gegangen, denn er hat den Albanern jahrelang eine missbräuchliche und unfaire Managementpolitik verkauft.
Er und nur er erhielt das Recht, wie der Sultan in der osmanischen Ära „Fermans“ zu verteilen: die Epauletten der Spahis und Janitscharen zusammen mit Katasterkarten zu verleihen, durch die mit ihm verbundene Personen die besten nationalen Güter verschlungen haben.
Das albanische Katasterwesen hingegen ist ein einziges Chaos; kein einziger Quadratmeter Land oder Parzelle ist ordnungsgemäß nach Eigentümer und Gesetz organisiert.
Dieses Versagen, das Edi Rama als Transformation verkauft, wird leider von niemandem in der albanischen Politik thematisiert oder öffentlich angesprochen.
Genau das hat Europa getan und wird, wie schon im Fall von Sali Berisha und Ilir Meta, bald die vollständige und angemessene Rechnung für Verstöße und Missbräuche im strafrechtlichen Bereich vorlegen.
Diese Phase gehört jedoch einem anderen Kontext an. Ihr Wesen liegt im politischen Bereich.
Fast alle Säulen der Regierung von Edi Rama wurden in Ungnade gestürzt und die meisten von ihnen wurden vom neuen Justizsystem bestraft: von öffentlich-privaten Partnerschaften im Gesundheitswesen über Infrastrukturprojekte bis hin zum AKSHI-Mega-Skandal.
Wenn Edi Rama politische Männlichkeit besäße, wie Erdogan, von dem er sich das Vorbild abgeschaut hat, oder auch nur teilweise wie Viktor Orbán, würde er diese Politik verteidigen, denn es war seine Politik.
Erdoğan hat politisch überlebt, indem er seine Entscheidungen vehement verteidigt hat. Orbán verteidigt seine Politik auch nach seinem Sturz nach vielen Jahren an der Macht weiterhin.
Edi Rama, der nicht den Mut hat, den eingetretenen Bankrott zu verteidigen oder zu erklären, nennt dies „Evolution“.
Heute ist der Tag, an dem jeder, der sich selbst als Kritiker, Gegner oder Oppositionsmitglied bezeichnet, diesen Versagern eine Ohrfeige verpassen muss.
Gibt es neben diesem Grund noch weitere Gründe, ihn zu entfernen? / Broschüre
Ky shkaterrimtar duhet te jete ke ai kafazi i xhamit per te gjitha maskaralleqet, zullumet, grabitjet dhe cdo gje te piset qe i ka bere ketij vendi dhe qytetareve.
ai duhet me qen atje, po kta hajdutat ne qeveri pse nuk i permend zotnia jote me keq se sot nuk ka qen e vjedh shqipria o met , po ti do jesh ndonji nga ata te AKSHI
Rama tani është udhëheqësi absolut. 100% e vërtetë që Berisha krijoi një "autokrat Edi". Pra, Edi përfaqëson interesat e krahut të djathtë dhe të krahut të majtë. 2 shalqinj nën 2 krahë! Ai është vetëm në depo gruri! A është budalla që nuk ha pak?