
Der italienische Senator Marco Lombardo unterstützt die Proteste in Albanien und fordert Aufklärung über das Projekt in Sazan. Er hinterfragt die Art des Abkommens und dessen Folgen für die Souveränität und das strategische Gleichgewicht in der Region.
Während in Albanien bereits seit Wochen Proteste gegen das Investitionsprojekt auf der Insel Sazan andauern, kommt die Unterstützung für die Einwände der Bürger auch aus Italien.
Der italienische Senator Marco Lombardo hat öffentlich auf die jüngsten Entwicklungen reagiert und erklärt, dass die Bedenken der Demonstranten nicht nur den Umweltschutz betreffen, sondern auch viel umfassendere Fragen, die die nationale Souveränität und das strategische Gleichgewicht in der Region betreffen.
Laut Lombardo sollte sich die Debatte nicht auf den ökologischen Aspekt oder die Auswirkungen des Projekts auf die Naturschutzgebiete und die Biodiversität der Region beschränken. Er argumentiert, dass die Art und Weise, wie das Projekt präsentiert und beworben wurde, eine Reihe von Fragen aufwirft, die einer eingehenderen Analyse bedürfen.

„Es gibt einen Aspekt dieser Geschichte, über den selten gesprochen wird und der Beachtung verdient“, beginnt der italienische Politiker seinen Facebook-Beitrag. Der Senator konzentriert sich insbesondere auf das Konzept des „Privatinvestors“, das seiner Ansicht nach den heikelsten Punkt der gesamten Debatte darstellt.
„Der Punkt, auf den ich mich konzentrieren möchte, ist genau das Wort ‚privat‘. Wenn der Käufer keine rein private Einrichtung ist und sich das zum Verkauf stehende Gebiet in einer Region befindet, die in den internationalen Wirtschaftsbilanzen dieser Jahre eine wichtige Rolle spielt, ändert das, was wie ein Immobiliengeschäft aussieht, seinen Charakter völlig. Es werden nicht nur Quadratmeter Küstenlinie erworben. Es wird eine strategische Position gesichert“, betont er.
Laut Lombardo ist es notwendig, dass die Öffentlichkeit klare Antworten über die wahre Natur der Investition und ihre langfristigen Ziele erhält, wenn eine Organisation mit bedeutendem internationalem politischen und institutionellen Einfluss an einem solchen Projekt beteiligt ist.
Einer der Aspekte, der in der Reaktion des italienischen Senators die größte Aufmerksamkeit erregt hat, ist die Möglichkeit, dass das betreffende Gebiet in Zukunft eine strategische Funktion übernehmen wird, die über den Tourismus hinausgeht.
„Früher oder später könnte dort ein Militärstützpunkt gebaut werden. Ein Luxushotel und ein Militärstützpunkt sind nicht genau dasselbe“, sagt er.
Lombardo argumentiert, dass, sollte sich ein solches Szenario bewahrheiten, es nicht mehr nur um die wirtschaftliche oder touristische Entwicklung der Region ginge.
„Wenn es wirklich so wäre, stünden wir vor einer ausländischen Intervention in der Souveränität eines anderen Landes; und zwar eines Landes, das die Europäische Union bis 2030 akzeptieren könnte und das wir als zukünftigen Partner betrachten sollten, nicht als einen Hof, auf dem die Großmächte ihre Soldaten stationieren.“
Im Anschluss an seine Reaktion geht der italienische Senator auch auf den rechtlichen Aspekt des Abkommens ein und betont, dass dessen Natur vollständig geklärt werden müsse.
„Es gibt auch einen rechtlichen Aspekt. Wenn diese Vereinbarung tatsächlich zwischen Staaten und nicht zwischen Privatpersonen geschlossen würde, dann wäre es eine Gebietsübertragung, was etwas völlig anderes ist als ein Verkauf“, betont die Stellungnahme weiter.
Seiner Ansicht nach würde eine solche Situation andere institutionelle Verfahren und ein direktes Eingreifen der repräsentativen Institutionen Albaniens erfordern.
„Genau deshalb wäre eine Abstimmung im albanischen Parlament notwendig, denn es ginge um ein in jeder Hinsicht internationales Abkommen. Und gerade die Tatsache, dass es als Abkommen zwischen Privatpersonen dargestellt wird, sollte uns stutzig machen.“
Abschließend fasst Lombardo seine Bedenken in mehreren Fragen zusammen, die seiner Ansicht nach noch immer keine klaren Antworten liefern:
Sind wir uns wirklich sicher, dass Privatpersonen dahinterstecken und nicht etwa eine als Immobiliengeschäft getarnte Souveränitätsübertragung?
Sind wir sicher, dass das Endziel ein Luxusresort ist und nicht schon morgen ein Militärstützpunkt?
Und die wichtigste Frage: Sind wir sicher, dass das Gut, das es dort zu schützen gilt, abgesehen vom Schutz der Umwelt und der rosa Flamingos, nicht die Souveränität Albaniens selbst ist?
Dies sind Fragen, die laut dem italienischen Senator klare und transparente Antworten von den Institutionen verdienen, während die Debatte um das Projekt in Sazan weiterhin eines der meistdiskutierten Themen in Albanien darstellt. / Broschüre
Ik o Lambordo shiko punet e Italise ti, nuk rrine dot spiunet, jane mesuar te vjellin.
Per cfare baze ushtarake ben ky italiani? Ok! Baza ushtarake eshte e Shqiperise e jo e Ameriqinise per kuplara. Nese Amerikanet, jo Ameriqenet, duan te bejne baze ushtarake ne Shqiperi, jane te mirepritur, welcome. Edhe Ruset, popull fisnik, me qeveri pisllik, kur erdhen e bene kontraten 50/50 e kur iken lane 50% te bazes te Shqiptaret. Eshte interesant qe Amerikanet, masters of business thone, 'what is in it for me'? C'eshte ky bordello biznes? Ameriqenet (trumpinot), jo Amerikanet, sjellin ca Grenell bythqire e na bejne corap. Cfare na kane dhene e ndihmuar Ameriqenet, jo Amerikanet, ne Shqiperise qe kur kemi hyre ne NATO, kur Europes i tundin faturen e billeve te ndihmes me miliarda dollare? Pse me paticka e arme kondrabande do luftojne Shqiptaret kunder armiqve te tyre te perjetshem? Edhe pa paticka do luftojme, me thika, hanxhare e gure, por bordello Ameriqene e kelyshe sllavesh nuk duam ne shqiperine tone te shtrenjte.
Ky eshte yzedin Kashta apo Yzedin Rama?