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Kosova25 Prill 2026, 09:54

Wahl des neuen Präsidenten: Kurti tritt zurück; LVV zieht sich aus dem Rennen zurück, drei Kandidaten der Opposition werden gesucht.

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Wahl des neuen Präsidenten: Kurti tritt zurück; LVV zieht sich aus dem
Der Premierminister des Kosovo, Albin Kurti

LVV kündigte an, dass sie bereit sei, ihre derzeitigen Kandidaten für dieses Amt, Vizepremierminister und Außenminister Glauk Konjufca sowie die Abgeordnete Fatmire Mulhaxha-Kollçaku, zurückzuziehen, falls PDK und LDK die drei geforderten Namen vorschlagen.

Die Vetëvendosje-Bewegung (LVV), die Regierungspartei von Premierminister Albin Kurti, gab heute bekannt, dass sie die beiden größten Oppositionsparteien, die Demokratische Partei des Kosovo (PDK) und die Demokratische Liga des Kosovo (LDK), aufgefordert hat, gemeinsam drei Kandidaten für das Amt des nächsten Präsidenten des Kosovo vorzuschlagen, um vorgezogene Neuwahlen zu vermeiden.

Dieser Aufruf, der laut LVV bis Sonntagabend gültig ist, erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die verfassungsmäßige Frist für die Wahl des Präsidenten am Dienstag abläuft.

In einer auf Facebook veröffentlichten Erklärung gab die LVV bekannt, dass sie bereit sei, ihre derzeitigen Kandidaten für das Amt des stellvertretenden Ministerpräsidenten und Außenministers Glauk Konjufca sowie der Abgeordneten Fatmire Mulhaxha-Kollçaku zurückzuziehen, falls PDK und LDK die drei gewünschten Kandidaten vorschlagen. Laut Parteiangaben fiel diese Entscheidung in einer Sitzung des Parteivorstands am Freitagabend.

„Wir fordern PDK und LDK auf, gemeinsam drei Namen vorzuschlagen, aus denen der neue Präsident der 10. Legislaturperiode gewählt werden könnte“, schrieb LVV.

Die regierende Partei betonte, dass die Kandidaten „einigende Persönlichkeiten mit hoher staatsbürgerlicher und nationaler Integrität, nachweislichen Beiträgen zum Berufs- und Sozialleben und außerhalb der aktuellen politischen Szene“ sein müssten.

„Es muss eine Lösung gefunden werden, denn es ist möglich. Wir müssen versuchen, gemeinsam eine Lösung zu finden, denn es ist unsere Pflicht, die sich aus der Verantwortung ergibt, die uns die Bürger der Republik Kosovo übertragen haben“, schrieb die LVV.

Vollständiger Beitrag

Die SELBSTBEWERTUNG!-Bewegung hielt gestern Abend eine Sitzung ihres Präsidiums ab, in der über die politischen Entwicklungen sowie über die notwendigen Maßnahmen und Positionen im Dienste des öffentlichen und staatlichen Interesses und des allgemeinen und gemeinsamen Wohls gesprochen wurde.

In Anbetracht der Situation rund um die Präsidentschaftswahl und des großen Schadens, den ein unnötiger und wiederholter Wahlprozess dem Land zufügen würde, hat die VETËVENDOSJE!-Bewegung bereits eine Reihe konkreter Schritte unternommen, um eine Lösung zu finden.

Trotz unserer zahlreichen und großzügigen Vorschläge haben wir bisher nur Ablehnungen erhalten.

Unter diesen Umständen, um einen weiteren Wahlprozess zu vermeiden, der nichts löst, und um die institutionelle Stabilität zu wahren, geht die VETËVENDOSJE!-Bewegung mit einem neuen, konkreten und einigenden Vorschlag einen weiteren Schritt.

Wir fordern PDK und LDK auf, gemeinsam drei Namen vorzuschlagen, aus denen der neue Präsident der 10. Legislaturperiode gewählt werden könnte.

Diese drei Kandidaten müssen einigende Persönlichkeiten sein, mit hoher bürgerlicher und nationaler Integrität, nachweislichen Beiträgen zum Berufs- und Sozialleben und außerhalb der aktuellen politischen Szene.

Für diese drei Kandidaten wären mindestens 90 Unterschriften von Mitgliedern der Versammlung der Republik Kosovo erforderlich. In diesem Fall würden Vizepremierminister und Außenminister Glauk Konjufca sowie die Abgeordnete Dr. Fatmire Mulhaxha-Kollçaku ihre Kandidatur zurückziehen.

Die Zeit drängt. Aufgrund verfassungsrechtlicher Fristen erwarten wir bis Sonntagabend eine Antwort der Opposition.

Eine Lösung muss gefunden werden, denn sie ist möglich. Wir müssen uns gemeinsam darum bemühen, denn es ist unsere Pflicht, die sich aus der Verantwortung ergibt, die uns die Bürger der Republik Kosovo übertragen haben.

Politische Krise im Kosovo:

Seit dem 4. April hat die Parlamentspräsidentin Albulena Haxhiu das Amt der amtierenden Präsidentin übernommen, nachdem die fünfjährige Amtszeit der ehemaligen Präsidentin Vjosa Osmani abgelaufen war.

Kurtis LVV schlug am 5. März zwei Kandidaten für das Präsidentenamt vor: Glauk Konjufca, Außenminister und Minister für Diasporaangelegenheiten, sowie die Abgeordnete Fatmire Mullhaxha-Kollçaku. Aufgrund fehlender Beschlussfähigkeit wurde das Verfahren gestoppt.

Am nächsten Tag legte die ehemalige Präsidentin Vjosa Osmani ein Dekret vor, mit dem sie die Nationalversammlung auflöste und den Weg für Neuwahlen ebnete. Osmani selbst strebte eine zweite Amtszeit an, konnte dafür aber nicht die notwendige Unterstützung gewinnen. Das Dekret wurde von der Regierung an das Verfassungsgericht weitergeleitet.

Das Gericht erließ daraufhin ein Urteil, in dem es feststellte, dass das Dekret des ehemaligen Präsidenten keine Rechtswirkung habe, und setzte den 28. April als Frist für die Präsidentschaftswahlen fest, andernfalls müsse das Land innerhalb von 45 Tagen Wahlen abhalten.

Die Vetëvendosje-Bewegung errang bei den vorgezogenen Wahlen am 28. Dezember 2025 57 Sitze in der Versammlung, doch diese reichen nicht für die Wahl des Präsidenten aus. Für den Abschluss des Wahlprozesses sind mindestens 80 der 120 Sitze in der Versammlung des Kosovo erforderlich.

kurti zgjedhja e presidentit të ri lvv tërhiqet nga gara

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