TAGS-AT E JAVËS

Sport19 Maj 2026, 10:06

Ein Spieler aus der Serie A ersetzt Silvinho, Rolando Maran, an der Spitze der Nationalmannschaftsbank

Shkruar nga Pamfleti

Ein Spieler aus der Serie A ersetzt Silvinho, Rolando Maran, an der Spitze der

Italien bleibt für den albanischen Fußballverband und insbesondere für Armand Duka ein wichtiger Bezugspunkt, denn der albanische Fußballchef hat sich erneut für einen Trainer der „Azzurri“ entschieden. Rolando Maran ist Dukas Wahl, um Sylvinho auf der Trainerbank der rot-schwarzen Nationalmannschaft zu betreuen. Maran ist in Italien kein Unbekannter, gilt aber als eher unauffälliger Trainer, da er in seiner Karriere hauptsächlich Mannschaften der Serie B trainiert hat.

Sein letztes Engagement als Trainer führte ihn in der Saison 2024/25 zu Brescia. Brescia war auch sein erster Verein als Profitrainer im Jahr 2005. Seit seinem Abschied von Brescia im Juli 2025 ist Maran ohne Verein. Der 62-Jährige trainierte zuvor unter anderem Pisa, Genua und Cagliari.

In der Serie A trainierte Maran 2012 erstmals die Mannschaft von Catania und stellte dabei einen Rekord auf, indem er die Saison mit 56 Punkten aus 38 Spielen auf dem achten Platz beendete. Nach Dosena, De Biasi, Edy Reja und Panucci ist Maran der fünfte italienische Trainer an der Spitze des albanischen Fußballverbandes.

Wer ist Rolando Maran? Der Serie-A-Experte

Rolando Maran, geboren am 10. August 1963 in Trient, ist eine hochangesehene Persönlichkeit im italienischen Fußball. Er ist bekannt für seinen unermüdlichen Einsatz auf dem Platz und blickt auf eine lange Karriere zurück, die als Spieler auf dem Bolzplatz begann und in der ausgefeilten Taktik der italienischen Fußballelite gipfelte.

Fußballkarriere: Die Legende der "fliegenden Esel"

Maran war ein zuverlässiger Verteidiger mit ausgeprägten Führungsqualitäten.

Chievo Verona (1986–1995): Diese Zeit prägte seine sportliche Karriere. Er bestritt rund 300 Spiele für Chievo, war Kapitän und Rückgrat der Mannschaft während ihrer großen Erfolgsgeschichte, als sie von der Serie C2 in die Serie B aufstiegen. Er verkörperte den Opfergeist dieses Vereins, der später als „Wunder von Chievo“ in die Geschichte einging.

Trainerkarriere: Meister der taktischen Organisation

Nachdem er seine Fußballschuhe an den Nagel gehängt hatte, begann Maran seine Laufbahn auf der Trainerbank, zunächst als Co-Trainer (zurück bei Chievo und Brescia) und dann als Cheftrainer, wo er über 250 Spiele in der Serie A betreut hat.

Rekordverdächtiges Catania (2012–2013): In dieser Saison schrieb Maran mit dem sizilianischen Klub Geschichte. Er führte Catania auf den achten Platz in der Serie A und holte dabei 56 Punkte – die höchste Punktzahl und der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte in der höchsten Spielklasse.

Rückkehr zu Chievo (2014–2018): Übernahm die Leitung seines ehemaligen Teams in der Serie A und sicherte vier Spielzeiten in Folge den Klassenerhalt. Er baute eine Mannschaft auf, die aufgrund ihrer defensiven Organisation für die großen Teams ein „Fehlgriff“ war.

Cagliari (2018–2020): Er startete ein ehrgeiziges Projekt auf Sardinien, wo er die Mannschaft in der ersten Phase der Saison 2019/20 bis in die Champions-League-Zone führte, bevor der Abstieg in der zweiten Phase zur Auflösung seines Vertrags führte.

Weitere Erfahrungen: Er hat namhafte und anspruchsvolle Vereine wie Genua, Pisa und zuletzt Brescia trainiert und dabei stets hohe Kompetenzen im Krisenmanagement und in der Stabilisierung der Mannschaft bewiesen.

Taktische Philosophie: Was führt Maran nach Albanien?

Maran ist kein Trainer, der bei der Disziplin auf dem Spielfeld Kompromisse eingeht. Er bevorzugt kompakte Mannschaften, in denen jeder Spieler seine Position und Aufgabe genau kennt.

Lieblingsmodule: Historisch gesehen hat er sehr erfolgreich das 4-3-1-2-System (mit einer engen Mittelfeldformation und einem Fantasy-Spieler hinter den beiden Angreifern) sowie das klassische 4-2-3-1- oder 4-4-2-System angewendet.

Defensivphase: Seine Stärke. Maranis Mannschaften verteidigen blockartig, verringern die Abstände zwischen den Linien und setzen in bestimmten Bereichen aggressives Pressing ein.

Schneller Umschaltmoment: Nicht auf sterilen Ballbesitz fixiert; sobald der Ballbesitz zurückerobert ist, ist eine sofortige Vertikalisierung in Richtung der Angreifer erforderlich.

Sylvinhos Abschied: Das Ende eines Zyklus, der den Himmel berührte

Die Entscheidung, den Vertrag mit Sylvion Mendes Campos Júnior (Sylvinho) nicht zu verlängern, markiert das Ende eines der schönsten Kapitel des albanischen Fußballs. Der Brasilianer kam mit Skepsis, schaffte es aber, eine starke Mannschaft zu formen und uns mit einer fantastischen Leistung für die Europameisterschaft in Deutschland zu qualifizieren.

Der moderne Fußball kennt jedoch keine Nostalgie. Die letzte Zeit war geprägt von einer gewissen Überbeanspruchung brasilianischer Ideen, einem Rückgang übertriebenen Pragmatismus und Schwierigkeiten, den entscheidenden qualitativen Schritt gegen die Fußball-Supermächte zu schaffen. Die Beendigung der Zusammenarbeit ist eine strategische Entscheidung des brasilianischen Fußballverbands (AFF): Sylvinho hat sein Bestes gegeben, aber um sich weiterzuentwickeln, brauchte die Nationalmannschaft einen Mentor für strategische Konzepte.

Was ist in der „Maran“-Ära zu erwarten?

Die Ernennung von Gianluca Maran ist kein Zufall. Albanien hat eine große Anzahl von Spielern, die in Italien spielen oder dort aufgewachsen sind (wie Asllani, Kumbulla, Ismajli, Gjimshiti usw.), was bedeutet, dass Marans taktische Herangehensweise von den Leistungsträgern der Mannschaft in Rekordzeit verinnerlicht werden wird.

Was wir unmittelbar erwarten: Ein aggressiveres und dynamischeres Mittelfeld: Maran verlangt von den zentralen Spielern viel Laufarbeit und Intensität. Spieler wie Kristjan Asllani oder Ylber Ramadani werden in seinen Spielsystemen voraussichtlich noch zentralere Rollen einnehmen.

Qualität bei Standardsituationen: Maranis Mannschaften gehören in der Serie A bei Eckball- und Elfmetervarianten stets zu den gefährlichsten.

Mehr Chancen für junge Spieler: Er ist als Trainer bekannt, der nicht auf das Alter achtet, sondern auf die Form und die Bereitschaft, sich für die Mannschaft aufzuopfern.

Albanien schöpft aus der brasilianischen Samba und tanzt im Rhythmus des modernen Catenaçio, choreografiert von Gianluca Maran und dessen schweizerisch-italienischer Handschrift. Der Druck ist groß, das Erbe von Sylvinho schwer, doch Maran besitzt die Erfahrung und die nötigen Ressourcen, um diesen neuen Flug der rot-schwarzen Adler zu starten!

rolando maran trajneri i ri i kombëtares

Lini një Përgjigje